Start Rundstrecke DMV STGT Kroker und Plassmann teilen sich die Siege

Kroker und Plassmann teilen sich die Siege

Alexander Kroker (Audi R8 GT3 LMS Evo II) gewinnt das erste Rennen der STGT // Foto: Patrick Holzer

Mit Gesamtsiegen für Alexander Kroker (Audi R8 GT3 LMS Evo II) und Oliver Plassmann (Ferrari 488 GT3) ging der dritte Lauf zum DMV STGT Cup auf dem Nürburgring über die Bühne. Bei schwierigen Bedingungen am Samstag siegte Kroker souverän vor Plassmann, während der Ferrari-Pilot im zweiten Rennen einen deutlichen Erfolg einfuhr.

Nur in der ersten Runde musste Alexander Kroker dem Ferrari von Oliver Plassmann den Vortritt lassen. Danach übernahm der Audi-Pilot die Führung und baute seinen Vorsprung auf mehr als 41 Sekunden aus. „Der Anfang hat mir am meisten Spaß gemacht. Wir hatten uns auch etwas abgesprochen, dass wir die Cup-Autos hinter uns lassen und schauen, was passiert“, berichtete Kroker.

Oliver Plassmann (Ferrari 488 GT3) hieß der Sieger des zweiten Rennens am Sonntag // Foto: Patrick Holzer

Im zweiten Durchgang am Sonntag, der unter schwierigen Mischbedingungen stattfand, setzte sich Plassmann sofort an die Spitze des Feldes. Mit 8,423 Sekunden Vorsprung auf Ralf Rink (Ferrari 488 Challenge Evo) fuhr er kontrolliert seinen zweiten Saisonsieg ein. „Ich hatte einen außerordentlich guten Start und war gleich 100 bis 150 Meter weg. Während der Einführungsrunde hatte ich mir eine trockene Stelle herausgesucht und konnte dadurch deutlich später bremsen. Und ab dann ging es nur noch darum, etwas Vorsprung herauszufahren und zu verwalten“, erzählte Plassmann.

Smyrlis und Oehler teilen sich die Cup-S-Siege
Auch wenn sich Ioannis Smyrlis bei den schwierigen Bedingungen am Samstag in den ersten Runden groß im Rückspiegel zeigte, an die beiden GT3-Fahrzeuge an der Spitze war kein Herankommen. Dafür lieferte er sich ein packendes Duell mit Teamkollege Jürgen Oehler (beide Porsche 992 GT3 Cup), das Smyrlis hauchdünn für sich entschied. Damit belegten die beiden Porsche-Piloten die Gesamtränge drei und vier.

„Am Ende war es nur kämpfen, dass Jogi nicht vorbeifährt. Im Quali hatte ich den Vorteil mit neuen Reifen, im Rennen hatte Jogi neue Reifen und ich gebrauchte. Leider haben die Reifen sehr schnell geschmiert, so musste ich eher nach hinten verteidigen, als nach vorne zu schauen“, erzählte Smyrlis.

Ioannis Smyrlis konnte im ersten Rennen am Samstag die Cup S für sich entscheiden // Foto: Patrick Holzer

Am Sonntag testete Smyrlis eine neue Reifenmischung, die nicht wie erhofft funktionierte. Nach acht Runden Dauerdruck zog Oehler auf der Start-Ziel-Geraden am Teamkollegen vorbei und sicherte sich als Gesamtvierter den Sieg in der Cup S. „Ich hatte auf jeden Fall die besseren Reifen, aber allgemein hatten wir damit Probleme. Auf jeden Fall waren aber Slicks die richtige Wahl“, so Oehler.

Ferrari-Duell um das Podium
Hinter dem souverän führenden Oliver Plassmann lieferten sich Ralf Rink und Horst Kespohl (Ferrari 296 GT3) einen engen Kampf um die weiteren Podiumsplätze. Gegen Rennende fuhr Kespohl noch einmal bis auf wenige Zehntelsekunden an seinen Markenkollegen heran. Mit lediglich 0,292 Sekunden Vorsprung rettete Rink Rang zwei ins Ziel. Für Kespohl blieb Gesamtrang drei sowie Platz zwei in der Cup R vor Pierre Lemmerz (Audi R8 GT3 LMS Evo II).

Henrik Seibel (BMW M2 Cup 2.0) siegte in der Klasse Cup M in beiden Rennen // Foto: Patrick Holzer

Wollnik überzeugt bei GT4-Debüt
Ein starkes GT4-Debüt lieferte Finn Niklas Wollnik im Audi R8 GT4 LMS von SP Racing Cologne ab. Der Youngster überzeugte mit einem starken fünften Gesamtrang und dem souveränen Sieg in der Cup 4 vor Matthias Hell und Carsten Kratzin (beide BMW M4 GT4). Am Sonntag setzte sich dagegen Hell klar gegen Kratzin und Uwe Hedderich (Porsche Cayman GT4 RS) durch.

Ein starkes GT4-Debüt lieferte Finn Niklas Wollnik im Audi R8 GT4 LMS von SP Racing Cologne // Foto: Patrick Holzer

Die Siege in der Cup M sicherte sich in beiden Rennen Henrik Seibel (BMW M2 Cup 2.0) vor Jürgen Grimm / Marco Grimm (BMW M240i RC) und Farin Megger (BMW M2 Cup 2.0).