Start Rundstrecke Hertner sammelt wichtige Punkte in Oschersleben

Hertner sammelt wichtige Punkte in Oschersleben

Roland Hertner (Hyundai i30 N TCR Liqui Moly Team Engstler) zweifacher Divisionssieger in Oschersleben // Foto: Jürgen Holzer

Mit zwei Klassensiegen hat Roland Hertner beim zweiten Saisonwochenende der Spezial Tourenwagen Trophy (STT) im Rahmen des ADAC Racing Weekends in Oschersleben wichtige Punkte für die Meisterschaft gesammelt. Der Heilbronner belegte mit seinem Hyundai i30 N TCR des Liqui Moly Team Engstler die Gesamtränge fünf und vier.

Bereits im ersten Rennen zeigte Hertner eine kontrollierte Vorstellung. Nach dem Start sortierte er sich auf Gesamtrang fünf ein und setzte sich im weiteren Verlauf sicher im Mittelfeld der Spitzengruppe fest. Nach vorne waren die leistungsstärkeren GT4-Fahrzeuge außer Reichweite, nach hinten konnte sich der Heilbronner dagegen ein komfortables Polster erarbeiten.

Roland Hertner (re.) mit Zweifachtriumph in der Division 3 der TCR Fahrzeuge // Foto: Patrick Holzer

„Das Rennen lief ganz gut für mich und ich hatte auch Spaß. Ich konnte ein bisschen mit den GT4 mitfahren und bewegte mich im Mittelfeld der Startgruppe. Mir war im Voraus schon klar, dass nur der Klassensieg mein Ziel sein kann. Die Zeiten im Qualifying haben darauf hingedeutet. Es geht im Grunde hauptsächlich um die Punkte. Ich muss da immer auch taktisch vorgehen“, erklärte Hertner.

Geduld zahlt sich in Rennen zwei aus

Im zweiten Rennen bot sich zunächst ein ähnliches Bild. Allerdings hing Hertner über weite Strecken hinter einem Aston Martin fest. Mehrfach setzte er zum Angriff an, verzichtete aber bewusst auf ein unnötiges Risiko. Die Entscheidung fiel schließlich beim Pflichtboxenstopp. Dank der gewohnt starken Arbeit seines Teams gelang es Hertner, am Aston Martin vorbeizuziehen. Der Abstand zum Drittplatzierten war zu diesem Zeitpunkt allerdings bereits zu groß, um noch entscheidend anzugreifen.

Den Boxenstopp geschickt genutzt um am Wettbewerber vorbei zu gehen // Foto: Jürgen Holzer

„Das Rennen hat mir nicht so gut gefallen und ich habe mich etwas geärgert. Ich war im Prinzip schnell, kam aber nicht vorbei, weil der Aston Martin immer wieder die Tür zugemacht hat. Zu viel wollte ich nicht riskieren, da das Auto ja in einer anderen Klasse fährt. Ich habe auf den Boxenstopp vertraut. Mein Minimalziel habe ich erreicht. Das Auto lief wieder top und meine Mechaniker haben erneut einen super Job gemacht“, zog Hertner Bilanz.

Mit den beiden Klassensiegen und einer konstant starken Leistung blickt der Heilbronner nun auf ein erfolgreiches Wochenende zurück, das ihn in der Meisterschaft weiter in einer aussichtsreichen Position hält.