Gute Ergebnisse der VFV GLPpro beim ADAC Racing Weekend

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Remy Wierts(Ford Escort MK3 RS) belegte mit ebenfalls guten 92 Strafpunkten den zweiten Podiumsplatz der Tourenwagen // Foto: Patrick Holzer

Mit guten Ergebnissen zahlreicher Teilnehmer glänzte die VFV GLPpro bei ihrem Auftritt in der Eifel. Im Rahmen des ADAC Racing Weekends absolvierten die GLPler bereits ihren fünften Saisonlauf, der allerdings nicht zu der Meisterschaftsentscheidung herangezogen wird.

„Es waren optimale Bedingungen hier an diesem Wochenende“, befand Bernd Hüther nach seinem Lauf auf der Kurzanbindung des Nürburgrings. Mit 1:54.93 setzte der Mini Pilot eine der schnellsten Sollzeiten. Dass Hüther nicht nur schnell sein kann, sondern auch ein Gefühl für gleichmäßiges Fahren hat, zeigte sich nachher bei seinem guten Endergebnis. Mit Lediglich 72 Strafpunkten beendete der Rover Mini Pilot den Wertungslauf der GT- und Tourenwagen Gruppe 2. Die 72 Strafpunkte bedeuteten nicht nur den Klassensieg in der Startgruppe B, sondern das beste Ergebnis aller Teilnehmer des Wochenendes. “ Der Start war zwar etwas seltsam, weil nicht gleich Grün geschaltet wurde und es etwas Verwirrung gab. Aber dann konnte ich meinen Lauf sauber fahren. Es waren zwar drei oder vier Autos vor mir, die etwas schneller waren. Aber ich konnte meinen Lauf so fahren, wie ich es hin bekomme. Von daher bin ich natürlich rundum zufrieden. Das ganze Wochenende war ohne Probleme gelaufen und ich hatte viel Spaß mit meinem Mini, der auch recht schnell ist“, so der zufriedene Sieger.

Das Podium der Tourenwagen und GT Fahrzeuge Startgruppe B mit den Siegern Bernd Hüther (TW) und Michael Koppe (GT) // Foto: Jürgen Holzer

Der Niederländer Remy Wierts (Ford Escort MK3 RS) belegte mit ebenfalls guten 92 Strafpunkten den zweiten Podiumsplatz der Tourenwagen. „Es war ein heftiger Lauf. Es war sehr warm im Auto und auf der Strecke viel Verkehr. Das Tempo war hoch. Wegen der Kurzanbindung waren viele Runden zu bewältigen. Es hat viel Spaß gemacht und die Kollegen auf der Strecke haben sich wie immer gut verhalten. Ich habe mein Bestes gegeben und bin sehr zufrieden“, äußerte sich Wierts zu Platz zwei.  Das Tourenwagenpodium vervollständigte Christian Hausner (Opel C Kadett), der 100 Strafpunkte eingesammelt hatte. Mit 1:51,821 fuhr der Opel Pilot die schnellste Runde. Michael Kübler (VW Polo 86c) und Sebastian Chedor (Autobianchi A112 Abarth) schafften noch den Sprung in die Top Five.

Mit lediglich 72 Strafpunkten erzielte Bernd Hüther (Rover Mini) das beste Ergebnis aller Teilnehmer // Foto: Patrick Holzer

Mit 450 Strafpunkten landete Michael Koppe (Jaguar E-Type Coupe) auf Gesamtrang 13. Damit siegte der Jaguar Pilot in der Gruppe der GT Fahrzeuge. „Über das Ergebnis habe ich mich sehr gefreut. Nach einem Reifenschaden im Pflichttraining musste ich mir neue Reifen besorgen. Die waren dann gut eingefahren und so kam ich immer besser in den Lauf rein. Nach den ersten Überholungen und Überrundungen ging es schön vor sich hin und ich konnte ziemlich frei und gleichmäßig fahren. Jetzt mit dem Pokal ist das eine schöne Sache“, freute sich Michael Koppe über seinen Erfolg. Mit auf das GT Podium kletterten Tobias Niederelz (Porsche 924) als Zweiter mit 549 Strafpunkten und Sven Dorner (Triumph TR 6) auf Platz drei, der auf 746 Strafpunkte kam. Iris Schenk (POrsche 924s) belegte mit 2204 Strafpunkten Platz vier in der GT Wertung der Startgruppe 2.

Günther Bechtluft (BMW E30 325i) holte sich den Sieg bei den Tourenwagen Startgruppe 1 // Foto: Patrick Holzer

Mit 1:50,46 setzte Günther Bechtluft (BMW E30 325i) eine recht flotte Sollzeit, die er im Verlauf des Wertungslaufes sehr gut bestätigte. Daher auch lediglich 132 Strafpunkte und am Ende Platz eins in der Startgruppe 1 im Gesamt und damit Sieger der Tourenwagenwertung. Auf dem zweiten Platz der Tourenwagen landete mit 161 Strafpunkten Patrick Bross (BMW E36 2,5l). Das reine BMW Podium vervollständigte Joachim Hohloch (BMW E30) als Dritter mit 176 Strafpunkten. Unter die besten Fünf schafften es Stefan Pfletschinger (VW Käfer) und Herbert Schilling (Audi 80 Coupe). Carsten Neef (Porsche 944 Turbo) kam auf das fünftbeste Punkteergebnis. Die 213 Strafpunkte brachten den Sieg in der GT Wertung ein. Mit 325 Strafpunkten landete Dirk Schweigler (Porsche 944 s2) auf Platz 2 der GT Wertung vor Naw eed Popal (Jaguar XJS V12) mit 394 Strafpunkten.  Die schnellste Rennrunde in der ersten Startgruppe erzielte mit 1:44.033 der Niederländer Scott Klejsen auf Mercedes Benz 190.

Matthieu Nippert (Ralt RT31) siegte in der Klasse der Formelfahrzeuge // Foto: Patrick Holzer

Lediglich 20 Strafpunkte fehlten Matthieu Nippert (Ralt RT31) zum besten Tagesergebnis aller Teilnehmer. Aber mit den 92 erzielten Strafpunkten holte sich Nippert den Gesamtsieg der Startgruppe Formel-und Sportwagen und damit den Sieg bei den Formelautos. Mit auf das Formelpodium durften Martin Lösch (VW Formel König) mit 147 Strafpunkten vor Frank Roser (Crosslé 32F), der mit 155 Strafpunkten Platz drei belegte. Wolfgang Göritz (VW Formel ADAC) und Marcus Prieber (Formel Opel Lotus MK 1) fuhren unter die Top Five der Formelautos. Mit Gesamtplatz neun holte sich Mathias Marschhäuser (PRCS 2000) den Sieg bei den Sportwagen und erzielte dabei 335 Strafpunkte. Platz zwei ging mit 414 Strafpunkten an Michael Hölz (TIGA SC 79) vor Carsten Behrens (Chevron B 16), dem 502 Strafpunkte notiert wurden. Mit 1:38.478 fuhr der Dallara Pilot Florian Hübner die schnellste Runde in der Startgruppe Formel- und Sportwagen.

Nach dem Gastspiel in der Eifel geht es für die Pilotinnen und Piloten der historischen Gleichmäßigkeitsserie nach einer vierwöchigen Pause auf dem Hockenheimring in die nächste Runde. Dort wird im Rahmen der Porsche Club Days der sechste Lauf ausgetragen, der dann allerdings wieder als Meisterschaftslauf gewertet wird.