VFV GLPpro beim ADAC Racing Weekend in der Eifel

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Rainer Schaab führt nach vier Läufen die Gesamtwertung an // Foto: Patrick Holzer

Am kommenden Wochenende gastiert die VFV GLPpro beim ADAC Racing Weekend auf dem Nürburgring. Um die 90 Teilnehmerinnen und Teilnehmer starten in insgesamt drei Startgruppen.

Es ist nach Veranstaltungen in Hockenheim und Most der fünfte Wertungslauf der historischen Gleichmäßigkeitsserie. Die Wertungsläufe auf dem Nürburgring zählen jedoch nicht als Meisterschaftslauf. Die Punkte werden somit nicht in die Meisterschaftstabelle einfließen. Hier führt nach den ersten vier Wertungsläufen GT Pilot Rainer Schaab mit 570 Punkten die Meisterschaftstabelle an. Mit 557 Punkten liegt Lutz Crackau auf Platz zwei vor Hans Limpert, der 532 Punkte aufweist. Alina Hug folgt mit 510 Punkten auf Rang vier vor Werner Kieser, der im Moment 489 Zähler aufweist. 

Bester Formelpilot nach vier Wertungsläufen ist Lutz Crackau auf Gesamtplatz zwei im Meisterschaftsranking // Foto: Jürgen Holzer

„Leider ist die Resonanz mit 90 Startern diesmal nicht ganz so überwältigend. So werden wir am Nürburgring mit insgesamt drei Startgruppen antreten. Bislang waren aber die Starterzahlen auf dem Niveau des Vorjahres. Insofern bin ich mit dem bisherigen Saisonverlauf zufrieden“, so Serienorganisator Felix Vaillant im Vorfeld der Veranstaltung. Die 90 angemeldeten Teilnehmer starten in insgesamt drei Gruppen, zwei für Tourenwagen und GT Fahrzeuge und eine Startgruppe bilden die Formelautos und die Sportwagen. Trotz der diesmal etwas geringeren Starterzahlen bringt die VFV GLPpro für die Zuschauer und Autoenthusiasten wieder ein vielfältiges und interessantes Feld an den Ring. Die Serie mit ihren gepflegten historischen Fahrzeugen präsentiert ein Stück Automobilgeschichte und kann mit Fug und Recht als ein rollendes Fahrzeugmuseum betrachtet werden. Die ältesten Fahrzeuge sind ein Shelby Daytona aus dem Jahr 1964, den Jürgen Weis pilotiert und ein Mini Marcos 1300, gefahren von Ralf Pfand aus dem Jahr 1965. In der Gruppe der Formel- und Sportwagen hat der Chevron B16, der als Baujahr 1970 aufweist und von Carsten Behrens gesteuert wird, die längste Historie. Auch die Markenvielfalt der Fahrzeuge ist überwältigend. Neben den bekannten Marken wie Mercedes, BMW, Volkswagen oder Ford sind auch zahlreiche Exoten wie ein Jaguar XJS V12, Zastava 750 oder ein Mini Marcos GT 1300 im Feld der VFV GLPpro zu bestaunen, die vielleicht nur noch ein einem Museum zu sehen sind.

Der Chevron B16mit Baujahr 1970 von Carsten Behrens ist das älteste Fahrzeug im Feld der Sportwagen // Foto: Patrick Holzer

Für die VFV GLPpro geht es bereits am Freitagmorgen mit den ersten Freien Trainings los. Am Nachmittag finden die jeweiligen Pflichttrainings statt. Die Gruppe Tourenwagen 2 startet um 12.40 Uhr. Danach sind um 13.55 Uhr die Formel- und Sportwagen an der Reihe. Die Gruppe Tourenwagen 1 wird um 14.50 Uhr auf die Reise geschickt. Die drei Wertungsläufe gehen am Samstag über die Bühne. Zunächst starten um 8.30 Uhr die Tourenwagen/GTs Gruppe 1. Um 10.05 Uhr sind die Formel-  und Sportwagen an der Reihe, ehe um 11.25 Uhr die zweite Startgruppe der Tourenwagen und GT Fahrzeuge ihren Wertungslauf aufnehmen.

Nach einer vierwöchigen Pause geht es für die VFV GLPpro bei den Porsche Club Days auf dem Hockenheimring in die nächste Runde. Diesmal zählen die Wertungsläufe wieder zum Meisterschaftsranking.