Als der Deutsche Motorsport Verband am vergangenen Wochenende zum zweiten Lauf des BMW 318ti Cup einlud, stand für Louis Schütze mit der Motorsport Arena Oschersleben das nächste Debüt auf dem Programm.
Zur Vorbereitung auf das Rennwochenende nutzte der Youngster verschiedene Möglichkeiten. Neben Videomaterial aus dem Vorjahr, das wertvolle Hinweise zu Ideallinie und Überholmöglichkeiten bot, halfen auch Sim-Racing-Anwendungen dabei, sich mit der Strecke vertraut zu machen. Zudem setzte Schütze auf die Unterstützung seines Teams: „Ich bin an die Strecke gekommen und mein Teamchef erklärte mir alle wichtigen Punkte der Strecke. Ihm kann ich auch die letzten wichtigen Fragen stellen. Dann bleibt nur noch Fahren, Fahren, Fahren.“
Bereits im Zeittraining sorgte Schütze mit Platz 18 für ein persönliches Highlight. Im ersten Rennen am Samstag zeigte der Gorxheimtaler anschließend eine starke Leistung. „Vom Zeittraining war ich eher enttäuscht. Ich muss aber gestehen, dass es ohne Warm-up deutlich besser als in Hockenheim funktionierte. Im Rennen passte dann alles gut zusammen. Gleich vom Start weg konnte ich einige Plätze gutmachen. Ich bin deutlich aggressiver gefahren als noch in Hockenheim und habe versucht, jede sich bietende Chance zu nutzen“, erklärte Schütze.
Zwischenzeitlich auf Rang elf liegend, unterlief ihm jedoch ein kleiner Fehler: „Ich habe eine Kurve unterschätzt und musste ins Kiesbett. Unter den Umständen kann ich mit Platz 13 am Samstag sehr zufrieden sein.“
Das Rennen am Sonntag verlief turbulent. Mehrere Full-Course-Yellow-Phasen prägten den Rennverlauf und sorgten immer wieder für neue Konstellationen im Feld. „Full-Course-Yellow-Phasen finde ich generell nicht so schlecht. Sie bieten die Möglichkeit, wieder zum Feld aufzuschließen und eventuell den Vordermann zu überholen“, sagte Schütze.
Zum Zeitpunkt des Pflichtboxenstopps kam ihm eine Neutralisation entgegen. „Für mich, als auch für viele andere, hat die Phase perfekt gepasst. Ich war zu diesem Zeitpunkt etwas schneller und konnte nach dem Boxenstopp bis auf Platz drei vorfahren. Leider konnte ich das Tempo nicht ganz halten und wurde am Ende immerhin Elfter.“ Damit schrammte Louis Schütze nur knapp an einem Top-Ten-Ergebnis vorbei und stellte in seinem zweiten Autorennen seine starke Entwicklung eindrucksvoll unter Beweis. Die nächste Debüt-Station wartet bereits vom 29. bis 31. Mai auf der Grand-Prix-Strecke des Nürburgrings

































