Lehrreiches Rennwochenende im GTC Race für Schütz Motorsport

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Erfahrung sammeln für den jungen Nachwuchspiloten Alon Gabbay // Foto: GTC Race

Das Team Schütz Motorsport bestritt mit einem Porsche 718 Cayman GT4 CS das zweite Rennwochenende des GTC Race auf dem Lausitzring. Nachwuchspilot Alon Gabbay, der im Team Schütz ein umfangreiches Ausbildungsprogramm absolviert, teilte sich dabei wieder das Cockpit mit dem erfahrenen Sportwagenpiloten Marvin Dienst.

Auch wenn die Ergebnisse dies nicht widerspiegeln, konnte der junge Israeli, der zuvor noch nie auf dem Lausitzring unterwegs war, seine Leistungen über das Wochenende steigern und weitere wichtige Erfahrungen sammeln. Schütz Motorsport kümmert sich in dieser Saison verstärkt um die Nachwuchsförderung. Der junge Israeli Alon Gabbay, der aus dem Kartsport stammt, genießt im Team von Christian Schütz eine auf mehrere Jahre angelegte Ausbildung, die nicht nur das reine Fahren, sondern auch alle weiteren Aspekte einer Rennfahrerkarriere beinhaltet. In diesem Rahmen trat Schütz Motorsport zum zweiten Saison-Event des GTC Race auf dem Lausitzring an.

Erwartungsgemäß lag mit den Rennen in der Lausitz eine schwierige Prüfung vor dem jungen Nachwuchsmann, der hier noch keinen Meter gefahren war. Trotzdem machte Alon Gabbay von Anfang an gute Fortschritte und konnte sich auch dank der Erfahrung seines Partners Marvin Dienst schnell an die Strecke gewöhnen. Diese Steigerungen ließen sich gut anhand der beiden Qualifyings für die Sprintläufe ablesen. Während Gabbay im ersten Zeittraining noch auf dem 11. Rang in der GT4-Juniorwertung lag, schloss er das zweite Qualifying bereits auf Rang sechs ab. Auch in den beiden Rennen gelang es dem Israeli, sich mit fehlerfreien Fahrten im Mittelfeld des starken Feldes zu behaupten und mit einer konstanten Rennpace zu überzeugen. Mit den Rängen acht und sieben in den beiden Sprintläufen konnte die Mannschaft zufrieden sein.

Für das einstündige Endurance-Rennen GT60 powered by Pirelli griff neben Alon Gabbay auch wieder Marvin Dienst ins Steuer des Porsche Cayman. Leider vertat sich die Mannschaft bereits im Qualifying etwas beim Luftdruck, sodass Alon Gabbay von weit hinten in das einstündige Rennen gehen musste. Zusammen mit seinem Partner Marvin Dienst, der den Porsche gegen Rennmitte übernahm, legte der 19-Jährige eine sehenswerte Aufholjagd mit Top-Zeiten auf den Asphalt in der Lausitz, die leider durch einen Reifenschaden jäh unterbrochen wurde. Mehr als Rang 15 in der GT4-Wertung war so für die Schütz-Mannschaft nicht möglich.

Christian Schütz, Teamchef: „Auch wenn es die Ergebnisse nicht zeigen, hat Alon hier doch eine gute Lernkurve hingelegt und einen weiteren Schritt in seiner Entwicklung gemacht. Es gehört auch zu einer Junior-Ausbildung, mit schwierigen Situationen umzugehen und daraus zu lernen. Wir zeigen jetzt auf, wie man das professionell aufarbeitet, um am Nürburgring wieder auf die Spitze aufzuschließen. Es gibt viel zu tun, wir freuen uns auf das nächste Rennwochenende!“

Alon Gabbay, Fahrer: „Das Wochenende auf dem Lausitzring war hart für mich. Die Strecke war nicht so einfach, wie ich dachte, und ich brauchte Zeit, um auf Tempo zu kommen. Die Qualifyings liefen gut, aber die Rennen leider nicht. Ich nehme dieses Wochenende als eine Lektion und schaue vorwärts auf das nächste Wochenende am Nürburgring!“