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Michael
Schrey und René Snel auf dem Treppchen
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Die
Giftschlange war unbezwingbar |
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Wenn
Pertti Kuismanen dieses Jahr in der STT antrat, gab es
für die anderen Teilnehmer nichts zu holen. Beim RGB
Saisonfinale war der Finne erneut der dominierende Mann
des Wochenendes. Zweimal Pole und zwei klare Gesamtsiege
verbuchte der Viper Pilot. Damit stockte Kuismanen sein
Konto auf 27 STT-Gesamtsiege auf. Einzig Michael Schrey im
Porsche Turbo konnte ansatzweise Paroli bieten.
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Patrick
Holzer |
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Schnell, schneller, Kuismanen. Der Finne dominierte in der
Eifel |
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Dennoch
fehlten im Zeittraining drei Sekunden auf die 800 PS Viper.
Dritter im Bunde war René Snel im schnellsten Sauger-Porsche,
der sich im Quali zweimal ganz knapp gegen Gaststarter
Christopher Gerhard durchsetzte. Mit seinem 997er Cup Porsche
verwies er Lars Schönemann (Porsche 993 GT2) auf die Plätze.
Rüdiger Klos landete in beiden Qualidurchgängen auf dem
sechsten Gesamtplatz beim ersten Einsatz des Porsche 996 Turbo.
Doch schon nach dem Training musste die Truppe aus Siegen den
gelben Turbo einpacken. Öl im Motorraum verhinderte den Start.
Etwas geknickt war Ulrich Becker nach dem Zeittraining, denn so
recht wollte sein neuer Porsche noch nicht laufen. "Der
Zeitunterschied vom ersten zum zweiten Quali ist einfach zu
groß. Wir haben zu wenig Sturz und auch mit den Reifen
Probleme", war der Marler unzufrieden. Auch bei Robert
Egner (Audi A4 Turbo) lief noch nicht alles rund. "Nach ein
paar Runden geht die Öltemperatur immer hoch", ärgerte
sich Egner. Dennoch reichte es zu Startposition elf und
dreizehn. Einer fuhr sogar nach dem Quali weiter. Joachim Bunkus
düste nach Spa um beim dortigen Reifendienst neue Pneus zu
holen. Im Quali hatte man breitere Reifen als sonst getestet und
war prompt zwei Sekunden schneller.
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Patrick
Holzer
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Start frei zu Rennen
eins
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Kuismanen-Sieg
vor Michael Schrey
Den
Spurt auf der Start- und Zielgeraden entschied Pertti Kuismanen
für sich. Dahinter reihten sich Schrey, Schönemann, Snel und
Gerhard ein. Mit 2,6 Sekunden Vorsprung auf Schrey kam der Finne
aus der ersten Runde zurück. Die Plätze dahinter waren mit
Michael Schrey und René Snel schon klar verteilt. Um Platz vier
entwickelte sich ein spannender Zweikampf zwischen Lars
Schönemann und Christopher Gerhard. Der Däne blieb dran und in
Runde acht ging er an Gerhard vorbei. Runde um Runde knabberte
er den Vorsprung von Snel ab. In der vorletzten Runde setzte
Schönemann alles auf eine Karte und erwischte das falsche
Blatt. "Ich habe etwas zu viel Gas gegeben und mich
verbremst. Daraufhin habe ich mich in der Dunlopkehre gedreht.
Aber es gibt ja noch ein zweites Rennen", zeigte sich der
Porschepilot angriffslustig. Christopher Gerhard schlüpfte
ebenfalls noch durch, so dass für Schönemann am Ende Rang
fünf heraussprang.
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Patrick
Holzer
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Christian Nowak vor
Jörg Lorenz und Joachim Bunkus
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Hohenester
macht den Titel perfekt
Jürgen
Hohenester erledigte seinen Job souverän wie es sich für einen
erfahrenen Rennfahrer gehört. Mit Gesamtplatz sechs hatte er
den Meistertitel schon vor dem letzten Rennen in der Tasche.
Michael Schrey hätte höchstens noch ausgleichen können, aber
die höhere Zahl der Klassensiege entschied zu Gunsten des
Gaimersheimers. Ulrich Becker, Joachim Duscher (Audi 80
Turbo), Robert Egner (Audi A4 Turbo) und Michael Irmgartz
(Porsche 964 RSR) schafften hinter dem neuen STT Meister den
Sprung in die Top 10. Zwischen Duscher und Egner wurde es
zwischenzeitlich sogar eng, denn der A4 klebte seinem Vorgänger
im Heck. Während Duschers Audi 80 von ROC für die
französische Tourenwagenmeisterschaft gefertigt wurde, handelt
es sich bei Egners A4 um das erste Exemplar von Audi für die
STW Serie. Letzten Endes entschied Joachim Duscher das Duell der
Ingolstädter für sich. Platz elf ging an Jörg Lorenz (Porsche
dp 935), der vor Christian Nowak in seiner CN Cobra gewertet
wurde. Für Joachim Bunkus sollte sich die Fahrt nach Spa voll
auszahlen. Der Dolomite konnte viel aggressiver gefahren werden
und dementsprechend flog der flinke Brite über die Curbs. Kurz
vor Schluss schnappte sich Bunkus den STW Alfa Romeo von Paul
Nieuwenhuis. Ganz knapp hinter Nowak überquerte er die Ziehlinie
als Elfter. Platz fünfzehn holte sich Tor Brynjelsen im Audi
RS4. Der Norweger hatte bei seinem zweiten STT Auftritt viel
Spaß und kündigte an 2009 erneut bei der
Spezial-Tourenwagen-Trophy zu starten.
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Patrick
Holzer
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Kampf der Generationen
- Audi 80 von Joachim Duscher gegen Audi A4 von Robert Egner
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Zufriedene
Gaststarter aus Skandinavien
Interessant war der der Zweikampf zwischen Lars Andersen
(Porsche 911 3.0) und Heinz Josef Chorus im Ford Focus. Mit
0,669 Sekunden Abstand sorgten die beiden für den engsten
Zieleinlauf in Rennen eins. Auch die weiteren Dänen Peter
Mikkelsen, Michael Wielsoe (beide Porsche 944 S) und Soeren
Dybholm (Porsche 911 RS) hatten viel Spaß bei ihrem ersten STT
Auftritt. Michi Besler war da nicht ganz so glücklich, denn von
Zündaussetzern geplagt, beendete der Hamburger das erste Rennen
vorzeitig. Helmut Maier schied nach drei Runden ebenfalls
vorzeitig mit seinem Spiess Golf aus.
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Patrick
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Michael Schrey führte
eine Runde lang
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Erneuter
Sieg für Pertti Kuismanen
Das
zweite Rennen begann mit einer Überraschung, denn nicht Pertti
Kuismanen sondern Michael Schrey kam als Führender aus der
Startrunde zurück. Eine Runde später war die alte Rangfolge
jedoch wieder hergestellt. René Snel folgte wie schon in Rennen
eins mit Respektabstand. Spannung verhießen wieder die
Positionskämpfe dahinter. Die Verfolgergruppe wurde von
Christopher Gerhard angeführt, dem Ulrich Becker, Jürgen
Hohenester und René Snel im Nacken saßen. Schönemann ging in
Runde drei an Becker und Hohenester vorbei, eine Runde später
war Gerhard fällig. Doch der GT3 Cup Pilot ließ sich nicht
abschütteln. In der Schlussrunde setzte Gerhard zum Überholmanöver an und zog beim Anbremsen der Mercedes Arena vorbei.
Damit war im zweiten Rennen der selbe Zieleinlauf wie schon am
Morgen hergestellt. Ulrich Becker tauschte nur mit Jürgen
Hohenester die Plätze.
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Patrick
Holzer
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Duell zwischen
Schönemann und Gerhard um Position vier
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Robert
Egner gelang mit Gesamtrang acht die Revanche, profitierte aber
von einem Ausrutscher Joachim Duschers in Runde eins. Der
weiße Audi 80, zur Freude von Fotografen und Zuschauern mit
eingebauten "Flammenwerfer", kämpfte sich durch das
Feld noch bis auf Gesamtposition neun nach vorne. Nach 14 Runden
fehlten noch 30 Sekunden auf Egner. Jörg Lorenz konnte mit
Gesamtposition zehn sehr zufrieden sein. Gegenüber dem Vorjahr
steigerte sich der Erlanger um über vier Sekunden. Rüdiger
Klos, der in den 964 RSR gestiegen war, wurde als Elfter vor
Joachim Bunkus gewertet. Kurzeitig lag Bunkus sogar auf dem
neunten Gesamtrang als er einen Verbremser von Lorenz eingangs
der Mercedes Arena ausnutzte. Diesmal wäre es für Bunkus aber
fast noch einmal ganz eng geworden, denn Paul Nieuwenhuis war
beim Fallen der schwarz-weiß karierten Flagge nur noch 1,202
Sekunden entfernt. Dabei kam der rote STW Alfa nach einem
Ausrutscher in Runde eins vom Ende des Feldes. Dahinter
überquerten Günther Linz (CN Cobra) und der Norweger Tor
Brynjelsen den Zielstrich.
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Patrick
Holzer
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Gelunges
Nürburgring-Wochenende für Jörg Lorenz
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Zwar
verfügt der 8-Zylinder Motor des RS4 mit 420 PS über
ausreichend Leistung, doch bei 1400 kg Kampfgewicht sind damit
noch keine großen Sprünge zu machen. Dennoch steigerte sich
Brynjelsen Runde um Runde auf dem für ihn neuen Kurs. Zuerst
holte er sich Heinz Josef Chorus und wenig später noch Lars
Andersen. Chorus kam ebenfalls noch am roten 911er Porsche
vorbei, der damit auf Gesamtrang 17 über den Zielstrich fuhr.
Der Klassensieg vor Markenkollege Soeren Dybholm bei den
luftgekühlten Porsche bis 3200 ccm war Andersen aber nicht mehr
zu nehmen. Damit durfte er zwei Pokale mit nach Dänemark
nehmen. Auch Peter Mikkelsen siegte erneut bei den Tourenwagen
und GT's bis 2500 ccm.
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Patrick
Holzer
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Doppelsieg für Lars
Andersen bei den luftgekühlten Porsche bis 3200 ccm
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Mit
dem Meistertitel für Jürgen Hohenester endete damit die STT
2008 in der sonnigen Eifel. Platz zwei in der Meisterschaft ging
an Porschepilot Michael Schrey vor Joachim Bunkus. Auf den
weiteren Plätzen landeten Robert Egner, Ulrich Becker und
Joachim Duscher. Pertti Kuismanen wurde mit sechs Gesamtsiegen
als bester Gaststarter auf Gesamtrang sieben gewertet. Das Team
Irmgartz/Klos, Helmut Maier und René Snel belegten die
Positionen acht bis zehn. Für 2009 sind die Planungen schon
voll im Gange. So ist bei ausreichendem Interesse eine Klasse
für Porsche Cup Fahrzeuge der Typen 996 und 997 angedacht.
Weitere Informationen zur Saison 2009 folgen demnächst.
Nächster Termin für die STT ist die Essen Motorshow, die am
29.11. ihre Pforten öffnet. Vor ca. 360 000 Messebesuchern wird
sich die STT präsentieren und ihren Meister, sowie die weiteren
Platzierten ehren.
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Patrick Holzer |
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Michael Schrey: Ich wusste, dass sich heute hier nicht mehr viel ändern konnte. So war ich natürlich zunächst auch bestrebt mir die Vizemeisterschaft zu sichern. Gegen Kuismanen hatte ich keine Chance, auch wenn ich am Anfang des Rennens auf eins lag. Das Auto lief die ganze Saison über technisch hervorragend. Ich denke wir haben hier gut gearbeitet. |
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Rene Snel: Das war heute anstrengend. Besonders in den ersten Runden war es nicht einfach die beiden Porsche hinter mir in Schach zu halten. Christopher Gerhard und Lars Schönemann waren ziemlich nah dran. Ich hatte aber im weiteren Rennverlauf das im Griff. Auf jeden Fall war es spannend und hat Spaß gemacht. |
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Christopher Gerhard: Es war ja heute als Gaststarter mein erster STT Lauf und es hat mir viel Spaß gemacht und wurde hier gut aufgenommen. Das Rennen war gut. Ich kam am Start gut weg und konnte auch den vor mir positionierten Porsche, der noch mit kalten Reifen kämpfte, zunächst hinter mir lassen. Da er aber mehr Power hat, musste ich ihn später passieren lassen. Ein Dreher von Lars Schönemann brachte mir wieder den vierten Platz. Platz vier in der Gesamtwertung, Klassenzweiter, tolles Rennwochenende! |
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Lars Schönemann: Es hat nach vorne nicht ganz gereicht. Im ersten Rennen war ich ganz nah an Rene Snel dran, habe dann gegen Rennende versucht alles auf eine Karte zu setzen. Ich habe aber etwas zu viel Gas gegeben und zu spät gebremst. Ein Dreher in der Dunlop Kurve kostete mich dann Platz vier. Ich musste aber was probieren um an Rene Snel noch vorbei zu kommen. |
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Ulrich Becker: Mit der Leistung meines Autos bin ich sehr zufrieden. Probleme hatten wir im ersten Renen mit dem Fahrwerk und besonders mit den Reifen. Für das zweite Rennen hatten wir auf die alten Reifen zurückgegriffen. Da lief es viel besser. Das Auto untersteuerte und rutschte diesmal nicht mehr. |
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Jürgen Hohenester: Wir hatten das Auto gut vorbereitet und nach dem ersten Rennen war klar, dass hier nichts mehr passieren konnte. Was ist schöner als einen Titel zu verteidigen. |
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Joachim Bunkus: Es war eine gute Entscheidung nach Spa zu fahren um die neuen Reifen zu holen. Bis auf einen Verschalter lief das Rennen optimal für mich. Ich konnte mich mit den neuen und etwas breiteren Reifen um fünf Sekunden steigern. Auf den Geraden sind mir die leistungsstärkeren Fahrzeuge immer wieder etwas weggefahren. In den Kurvenbereichen konnte ich immer wieder Anschluss finden. Ich bin natürlich mit dem Wochenende sehr zufrieden. |
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Christian Nowak: Wir fahren hier mit einem Serienmotor und sind deshalb nicht schneller. Aber es hat viel Spaß gemacht und ich hatte schöne Kämpfe um mich herum. Schön war, dass es immer fair zuging. |
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