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Die STT überzeugt mit einer tollen Show beim Truck Grand Prix |
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Kuismanen beim Comeback zweimal eiskalt |
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Vor einer beeindruckenden Zuschauerkulisse lieferten sich die STT Piloten
zwei spannende Rennen, die Pertti Kuismanen bei seinem Comeback zweimal auf
Platz eins beendete. Der Finne, der wegen eine Handverletzung pausieren musste, dominierte schon im Qualifying.
Mit Zeiten von 1.27,512 und 1.28,440 holte er sich jeweils die Pole. Gegen die geballte
PS-Sammlung im Herzen der Viper war auch Michael Schrey machtlos, der
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| © Patrick Holzer |
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| Pertti Kuismanen lag in beiden Rennen vorne |
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erneut im Porsche 935 Turbo starten musste. Mit dem moderneren 996 Turbo wäre
vielleicht etwas mehr drin gewesen, dennoch sprang in beiden Qualis jeweils die
zweitbeste Rundenzeit heraus. Dahinter nisteten sich die zwei Porsche 996 GT2
Piloten Robert Wallenborn und René Snel ein. Im zweiten Zeittraining wurde
jedoch Robert Wallenborn wegen Überholens unter Gelb ans Ende des Feldes
versetzt. Rüdiger Klos platzierte seine Chrysler Viper GTS-R im ersten Quali
auf Startposition sechs hinter dem schnellen Saugerporsche von Heinz Bert
Wolters. Teampartner Michael Irmgartz kam in der gelben Rennschlange ebenfalls
auf den sechsten Startplatz. "Momentan haben wir so um die 600 PS. In
Zukunft gedenken wir 200-300 PS mehr zu mobilisieren", so Rüdiger Klos
angriffslustig. |
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Das STT Feld war
auch in der Breite exzellent besetzt |
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Richtige Reifenwahl sorgt für die Entscheidung Für das Rennen hatte sich das
Eifelwetter wieder etwas ganz besonderes einfallen lassen und
immer mal wieder einen kurzen Schauer über die 3,618 km lange
Sprintvariante des Nürburgrings geschickt. Der Großteil des
Feldes entschied sich kurz vor dem Start für Regenreifen. Die
falsche Entscheidung, wie sich bald herausstellen sollte, denn es
sollte trocken bleiben. Eilig wechselte ein Teil der Fahrer,
darunter Rene Snel, in der Boxengasse auf Slicks und musste dem
Feld hinterhereilen. Polesitter Pertti Kuismanen entschied derweil
den Start für sich, gefolgt von Michael Schrey, Rüdiger Klos,
Robert Wallenborn und Heinz-Bert Wolters. Auf Platz eins liegend
steuerte Pertti Kuismanen in der zweiten Runde die Boxengasse zum
Reifenwechsel an. In Rekordzeit wechselte die Truppe die Reifen,
so dass Kuismanen nur wenig Zeit verlor. Auch Robert Wallenborn
war zum Wechsel auf Slicks an die Box gefahren. Dadurch übernahm
Michael Schrey vorerst die Spitze vor Wolters und Lars Schönemann.
Das Feld war nun kräftig durcheinander gewirbelt, da ein Teil des
Feldes auf den immer stärker abbauenden Regenreifen auf der
Strecke blieb. "Ein Stopp hätte auch nicht viel gebracht, da
wir dafür einfach zu lange gebraucht hätten, da wir keine
Schnellhebeanlage haben", so Sven Fisch, der erstmals mit der
orangenen Corvette von Peter Artinger ein STT Rennen bestritt.
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Ein Motorschaden warf Robert Wallenborn aus dem Rennen |
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Zehn Strafsekunden für Hohenester Die Frühstopper Kuismanen und
Wallenborn arbeiteten sich immer weiter nach vorne. In Runde
sieben kam für Wallenborn jedoch das Aus, als er nach einem
Motorschaden seinen qualmenden Porsche 996 GT2 in der Mercedes
Arena ausrollen lassen musste. Kuismanen war aber nicht zu bremsen
und schnappte sich sogar noch den Führenden Michael Schrey, der
auf Regenreifen geblieben war. "Ich dachte, dass Pertti
Kuismanen nicht in der selben Runde war und habe mich nicht
großartig gewehrt", erklärte der Gesamtführende in der
Meisterschaft. René Snel war auf Slicks ebenfalls an Michael
Schrey vorbeigestürmt, der nun sogar von Jürgen Hohenester im
Audi TT immer stärker unter Druck gesetzt wurde. In der letzten
Kurve ging der Audipilot am Porsche vorbei und überflog als
Dritter die Ziellinie. Nach Rennende wurden dem Gaimersheimer aber
von der Rennleitung zehn Strafsekunden aufgebrummt, da er beim
Schlussmanöver zu oft die Linie wechselte.
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René Snel war auf Slicks für Michael Schrey nicht zu halten
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Eifel-Insider Weinder mit der richtigen Taktik Alles richtig
gemacht hatte Ralf Weiner, der noch vor dem Rennstart auf Slicks
gewechselt hatte. Runde um Runde kämpfte sich der Porschepilot,
der eigentlich auf der Nordschleife zu Hause ist, nach vorne.
"Eigentlich ist mein Auto für die STT gut 100 kg zu
schwer", erklärte Weiner nach dem Rennen. Robert Egner
erkämpfte sich, stellenweise wild driftend, mit Gesamtrang sechs
den Klassensieg bei den Tourenwagen bis 3000 ccm. Zeitweise lag er
sogar auf dem vierten Gesamtrang, doch gegen Rennende war gegen
die slickbereifte Konkurrenz kein Kraut mehr gewachsen. Somit
entschied diesmal nicht nur die Leistung auf der Strecke, sondern
vor allem cleveres Taktieren mit den Streckenverhältnissen in der
Eifel. Daniel Schrey, der gleich in der Einführungsrunde gestoppt
hatte, kam so auf den siebten Gesamtrang. Gesamtplatz acht und
damit Platz zwei in der Klasse bis 5000 ccm holte sich Heinz-Bert
Wolters, der lange an der zweiten Gesamtposition gelegen hatte |
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Ralf Weiner holte sich in Rennen eins den Klassensieg |
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Franz Xaver Rohr fährt beim STT Debüt zum Klassensieg Den Sprung in
die Top 10 schafften außerdem noch Sven Fisch und Ulli Packeisen
im BMW M3 E36. "Schade, dass die Boxenampel zu früh auf rot
gesprungen war, sonst wäre vielleicht noch mehr drin gewesen.
Trotzdem war es ein tolles Rennen und eine klasse Veranstaltung.
Das hat mir viel Spaß gemacht.", war Ulli Packeisen nach
seinem zehnten Gesamtplatz und Rang zwei in der Klasse sichtlich
gut gelaunt. Günther Linz erreichte bei seinem ersten STT Rennen
in der CN Cobra den elften Gesamtrang vor Joachim Bunkus, der bei
den 2-Liter Fahrzeugen den zweiten Klassenrang belegte. Ebenfalls
erstmals in der STT unterwegs war Franz Xaver Rohr im Audi TT
Turbo, der seinen Einstand gleich mit einem Klassensieg bei den
Fahrzeugen bis 3500 ccm feiern konnte. Bei den Fahrzeugen der
Sonderklasse bis 4000 ccm konnte sich Michael Irmgartz (Porsche
964 RSR) gegen den leichtgewichtigen Caterham R300 von Kurt
Hoffmann durchsetzen. |
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Die Entscheidung pro Slicks sollte sich für Ulli Packeisen als richtig erweisen |
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Pertti Kuismanen nicht zu bremsen Rennen zwei
am Sonntag wurde erneut zur Finnenbeute. Kuismanen entschied schon
den Start für sich und holte sich mit knapp über 50 Sekunden
Vorsprung Gesamtsieg Nummer zwei am Wochenende. Platz zwei ging an
Michael Schrey, der jedoch wegen Überholens unter roter Flagge
nachträglich disqualifiziert worden war. Somit rutschte Michael
Irmgartz, der die Chrysler Viper GTS-R von Rüdiger Klos
übernommen hatte, auf die zweite Position nach vorne. Kurz vor
dem Rennabbruch war der dreimalige STT Meister an René Snel
vorbeigezogen. Stark war auch der Gastauftritt von Heinz-Bert
Wolters, der im Saugerporsche souverän zum Klassensieg und
Gesamtrang vier fuhr. Dahinter lief Ulrich Becker als
Gesamtfünfter über die Ziellinie. Der Marler hatte sich ein
packendes Duell mit Robert Egner geliefert. "Ich habe nicht
alles riskiert und mich erst einmal darauf beschränkt
abzuwarten", so Becker. Als bei Egner der Gaszug hängen
blieb und der Audipilot in die Wiese musste, konnte sich Ulrich
Becker zurücklehnen. Im Nachhinein war das Ausscheiden für
Robert Egner doppelt ärgerlich, denn selbst Platz zwei in der
Klasse hätte führ ihn die Tabellenführung bedeutet. |
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Robert Egner und Ulrich Becker sorgten für viel Unterhaltung |
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Hinterradlose Cobra sorgt für Rennabbruch Den
Klassensieg bei den Fahrzeugen bis 3500 ccm sicherten sich diesmal
die Tischner Brüder in ihrem BMW M3 E46, die erst kurz vor
Rennschluss Klassenkonkurrent Wolfgang Schrey abfangen konnten.
Als Gesamtzehnter wurde Christian Nowak gewertet, der nach einem
Radverlust an seiner CN Cobra für den Abbruch des Rennens gesorgt
hatte. Henrik Pedersen schrammte mit seinem Marcos LM600 so knapp
an den Top 10 vorbei. |
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Christian Nowak sorgte unfreiwillig für den Rennabbruch |
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Kurt Hoffmann und Thorsten Kammin sorgen für gute Unterhaltung Sehr spannend
war auch der Zweikampf zwischen Kurt Hoffmann und Thorsten Kammin
(Porsche 964 RSR 3.8). Die beiden STT Neulinge lieferten sich das
gesamte Rennen über einen tollen Schlagabtausch, den der
Caterhampilot mit 0,951 Sekunden Vorsprung haarscharf für sich
entschied. Der Klassensieg in der Sonderklasse ging aber erneut an
den Porsche 964 RSR von Irmgartz Motorsport, der diesmal von
Rüdiger Klos pilotiert worden war. Seinen zweiten Klassensieg bei
den Fahrzeugen bis 2000 ccm in dieser Saison verbuchte Joachim
Bunkus. |
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So muss Motorsport sein - Rad an Rad Duelle, wie von Kammin und Hoffmann |
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Pechvogel Klaus Birk wird doch noch belohnt Der
STT-Dauerstarter war in der Anfangsphase noch hinter
Klassenkonkurrent Helmut Maier im Spiess Golf gelegen, doch mit
abbauenden Reifen musste der Passauer abreisen lassen.
"Vielleicht hätte ich doch die neueren Reifen aufziehen
sollen", ärgerte sich Maier etwas über den verlorenen
Klassensieg. Platz drei in der Klasse holte sich Heinz Josef
Chorus im Ford Focus, der noch vor Klaus Birk (Seat Leon) und
Jörg Lorenz (Porsche dp 935) die Ziellinie überquerte. Für
Klaus Birk endete aber das fast schon gelaufene Wochenende mit dem
zweiten Platz bei den Fahrzeugen bis 3000 ccm noch versöhnlich.
Zuerst schien es so, dass er nach seinem Trainingsunfall erst
nicht zum Rennen hätte antreten können. Doch in einer
Nachtschicht flickte seine Crew den Leon wieder zusammen. Pecht
hatten die STT Erststarter Sandro Merino und Stephan Bobst, die
mit ihrem BMW M3 E36 in der 6. Runde ausgeschieden waren. |
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Da lag der rote Spiess Golf noch vor Joachim Bunkus |
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Nach dieser
Topveranstaltung geht es für die STT Piloten im August nach
Kroatien. Auf dem Autodrom Grobnik bei Rijeka wird der vierter
Meisterschaftslauf der Traditionsrennserie ausgetragen. |
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Patrick
Holzer |
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