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ADAC
Procar |
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ADAC PROCAR im
Rahmen der FIA Tourenwagenweltmeisterschaft |
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Rikli Motorsport: Erste Poleposition für die Eidgenossen |
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Auf das Ergebnis des
Quali- fyings kann Rikli Motorsport zu recht
stolz sein. Während des ADAC PROCAR- Auftritts bei der Tourenwagen WM
(WTCC) in Oschersleben konnte man zumindest am Samstag feiern.
Peter Rikli, Honda Accord: Champagner nach dem
Qualifikationstraining. Peter Rikli konnte seine erste
Pole- position in der PROCAR Meis- terschaft feiern.
Der rot- grüne nach FIA WTCC- Regle- ment in Eigenregie aufgebaute
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| ©
Michael Schillinger MotorSport-Concepts |
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| Feier
nach dem Qualifying |
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Honda Accord
ließ alle BMW, Toyotas, Opels und Mercedes hinter sich. "Das ist schon ein
tolles Gefühl vor internationalen Publikum der WTCC von ganz vorn starten zu
können", berichtete der Wangener glücklich. Dass der Rennbolide der
Eidgenossen in dieser Saison konkurrenzfähig ist, hatte man bereits mit zwei
Podiumsrängen bewiesen.
Doch in den Rennen kam es nicht so, wie die Mannschaft um Teamchef Erwin
Rikli gehofft hatte. Zwar konnte sich der Honda gegen die starken BMW noch
in der Startphase durchsetzen und die Führung übernehmen, aber gegen Mitte
des ersten Wertungslaufs überholte Jack Lemvard Peter Rikli. Bis auf Rang
fünf fiel der Eidgenosse am Ende zurück: "Ich bin dummerweise Lemvard ins
Heck gefahren. Dabei habe ich mir die Front verbogen und viel Boden
verloren."
Nach dem Start zum zweiten Rennen bog der Accord als sechster in die erste
Schikane ein und bot sich in den nächsten Runden Duelle mit dem Opel Astra
von Wolfgang Treml und dem Petrishin-BMW. Die Zielflagge sah Peter Rikli
diesmal als Vierter: "Durch die Zweikämpfe mit Treml und Petrishin habe ich
natürlich viel Zeit verloren. Als ich an den Beiden vorbei war, war der
Abstand zu den Vorderleuten zu groß geworden. Ein Podiumsrang wäre nach dem
Erfolg im Quali schon gut gewesen. Aber die Chance habe ich mir im ersten
Lauf ja bereits selbst vermasselt."
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Michael
Schillinger
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Stephan Zbinden
mit viel Pech in Oschersleben
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Stephan Zbinden, Honda Civic: Nur verhalten mitjubeln konnte am Samstag
Stephan Zbinden. Nach zwei vielversprechenden Trainings versagte im
Qualifying nach sieben gefahrenen Runden die Technik ihren Dienst. "Ich bin
total enttäuscht. Es hat einen Riesen-Krach gemacht, so dass von dem
Getriebe nicht mehr viel übrig sein wird", erzählte der Zollikofer am
Samstagabend. Dass der rote Honda Civic Type R am Sonntag dennoch an den
Start rollte, verdankte er einer durchgearbeiteten Nacht. "Es ist schon
enorm; die fehlenden Getriebeteile wurden aus der Schweiz geholt", der
Honda-Pilot zeigte sich beeindruckt von der Motivation des Teams.
Leider war der Renneinsatz von Stephan Zbinden dann schon nach wenigen
Metern zuende. Der rote Civic wurde vor der ersten Schikane nach dem Start
angeschoben und stellte sich quer zum gesamten Fahrzeugfeld. Mit verbeultem
Rennfahrzeug steuerte Zbinden die Box an: "Es war ein chaotischer Start.
Mein Auto ist völlig krumm. All die Arbeit war für die Katz. Es ist so
schade". An einen Start zum zweiten Rennen war für den sympathischen
Honda-Piloten nicht mehr zu denken.
Eine lange Erholungspause bleibt Rikli Motorsport nicht. Schon Mitte der
Woche muss der Lkw wieder beladen sein. Die Wangener werden bereits am
kommenden Donnerstag in Richtung EuroSpeedway, Lausitz, aufbrechen. Dort
finden am 07. September die Rennen 10 und 11 der ROCAR Meisterschaft statt.
(pw)
Rennen 1:
1. Jack Lemvard
2. Stefan Neuberger
3. Charlie Geipel
4. Wolfgang Treml
5. Peter Rikli
...
-- Stephan Zbinden
Rennen 2:
1. Jack Lemvard
2. Stefan Neuberger
3. Charlie Geipel
4. Peter Rikli
5. Wolfgang Treml
...
-- Stephan Zbinden
Tabelle:
1. Philip Geipel 65
2. Jens-Guido Weimann 28
3. Franz Engstler 26
4. Stefan Neuberger 24
5. Peter Rikli 23
...
9. Stephan Zbinden 18
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Text: Petra Weddige
MotorSport-Concepts |
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Artikel vom 01.09.2008 |
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