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   Historische I Übersicht      
Mücke und Koppenwallner siegen in Hockenheim 
Peter Mücke dominiert den Histo-Cup Lauf
Peter Mücke ist im Histo Cup Austria  ein gern gesehen Gast. Wenn der Berliner mit seinem Capri aus alten Tagen der DRM auftaucht, bildet sich meistens eine Menschentraube um den ehemaligen Werkswagen. 1974 war es, als Waltraud Odenthal den Männern in der Deutschen Rennsport Meisterschaft damit das Fürchten lehrte. Heute ist das nicht anders, denn der Capri  mit Peter Mücke am Volant ist immer noch für Siege gut.
 © Patrick Holzer
 Peter Mücke führt das Feld zum Start 
So auch beim Histo-Cup Lauf auf dem Hockenheimring, wo Mücke sowohl im Training, als auch im Rennen dominierte. Nach der klaren Pole im Quali, gab es auch am Sieg im ersten Rennen nichts zu deuteln. Nach zehn Runden auf dem GP-Kurs betrug der Vorsprung auf den Zweitplatzierten Paul Koppenwallner im Huffaker Genie über 30 Sekunden. "Am Ende bin ich das Rennen problemlos nach Hause gefahren", so der DTM Teamchef zu seinem klaren Sieg. Dasselbe konnte Paul Koppenwallner berichten, der seinerseits 12 Sekunden Vorsprung auf Rang drei aufweisen konnten.

Patrick Holzer 

Packende Positionskämpfe zwischen Sares, Lenzenweger und Heger

Michael Sares als lachender Dritter
Der dritte Platz war lange Zeit heftig umkämpft und es sah alles danach aus, als ob Altfrid Heger im wuchtigen Mercedes 300 SEL 6.3 diesen einheimsen könnte. Norbert Lenzenweger (BMW 3.5 CSL) attackierte zwar öfters, doch der entscheidende Schlag sollte nicht gelingen. Dahinter beobachtete Michael Sares (Porsche 911 RS) das Geschehen aus der Zuschauerposition. "Altfrid Heger bewegt sein Auto immer am Limit, das ist einfach toll wie er das macht", fand der Porschefahrer lobende Worte für den erfahrenen Rennprofi. Die abwartende Fahrweise von Sares sollte sich aber bald auszahlen, denn am Mercedes und am BMW bauten die Reifen immer stärker ab. Zuerst bremste sich Sares an Lenzenweger vorbei. Als sich dann Heger eingangs Sachskurve einen Verbremser leistete, nutzte dies Sares um sich den dritten Platz mit 0,63 Sekunden auf Heger zu sichern.

Patrick Holzer 

Rang drei für Michael Sares im ersten Rennen

Pech für Irxenmayr
Christian Neunemann (Porsche 911 RS), Christian Schneider (Alfa Romeo GTV 6), Konstantin Kletzer, Franz Irxenmayr (beide Porsche 911 RS) und Michael Steffny (BMW 2002) schafften den Sprung in die Top 10. Für Franz Irxenmayr hätte das Rennen durchaus weiter vorne enden können. Anfangs lag er noch hinter Sares auf dem vierten Gesamtrang, doch ein Dreher in der Südkurve warf den Porsche-Piloten zurück. Rang zehn war das gesamte Rennen über eng zwischen Steffny, Thomas Wöhr im Käfer und Toni Schell (Ford Escort) umkämpft. Beim Fallen der schwarz-weiß karierten Flagge lagen alle Drei innerhalb einer Sekunde. Für Schell bedeutete der 11. Rang den Klassensieg bei den STWs bis 2000 ccm.

Gut aufgelegt war Jürgen Stockmar im Ford Escort BDA, der sich in der Klasse bis 2000 ccm (Anhang K) gegen Elmar Eifert (BMW 2002) durchsetzte. Bei den 1,6 Liter Fahrzeugen nach Anhang K dominierte Willibald Theussl im gelben Lotus Elan.

Patrick Holzer 

Ein Dreher verhinderte eine bessere Platzierung für Irxenmayr

Ohne Mücke kann Koppenwallner siegen 
Zum zweiten Rennen trat Peter Mücke wegen Lagerproblemen an der Hinterachse nicht mehr an, sodass diesmal der Weg für Paul Koppenwallner frei war. Mit über 25 Sekunden Vorsprung überquerte der Huffaker Genie die Ziellinie. Auf Platz drei wurde Altfrid Heger gewertet, der bereits in Runde eins Michael Sares überholt hatte. Hinter Sares tauchte bereits Christian Neunmann groß im Rückspiegel auf. In der sechsten Runde war Neunemann am weißen 911er im Martini Look vorbei. Sares blieb zwar dran, kam aber nicht wieder vor den Porsche von Neunemann. Zwar verpasste er damit das Stockerl, doch Klassensieg bei den Anhang K Fahrzeugen bis bis 3000 ccm konnte darüber hinweg trösten.

Positionskämpfe im Mittelfeld
Während sich Franz Irxenmayr nach vorne kämpfte, ging es für Konstantin Kletzer in die entgegensetzte Richtung. Auf Platz vier liegend musste der Porschepilot zuerst Lenzweger und dann den von hinten kommenden Irxenmayr passieren lassen. Kurz vor Schluss verdrängte Toni Schnell im Duell der Escort Jürgen Stockmar vom achten Gesamtplatz. Hinter Stockmar wurde Michae Steffny erneut als Gesamtzehnter gewertet, der damit bei den STWs bis 3000 ccm vor Bernhard Schmidbauer (Opel Kadett GTE) siegte. Dabei profitierte der Serienorganisator aber vom frühen Ausfall Christian Schneiders. Toni Schell war erneut bei den 2-Litern erfolgreich, während Markenkollege Stockmar bei den Fahrzeugen nach Anhang K bis 2000 ccm gewann. Gegen Willibald Theussel im flinken Lotus Elan war bei den 1600er erneut kein Kraut gewachsen. 

Patrick Holzer 

Paul Koppenwallner siegte im zweiten Durchgang

Nach diesen zwei heißen Rennen reist der Histo-Cup Tross als nächstes nach Ungarn auf den Pannonia-Ring, wo der sechste Saisonlauf im Terminkalender steht.

Patrick Holzer

   Stimmen zum Rennen
Michael Sares: Ich habe gesehen, dass die Reifen von Lenzi und auch bei Heger etwas abbauen. Zunächst konnte ich Lenzi ausbremsen. Dann in der drittletzten Runde eingangs Sachskurve verbremste sich Heger. Dies konnte ich ausnutzen und vorbeiziehen. Altfrid Heger bewegt sein Auto immer am Limit. Das ist toll wie er das macht.
Peter Mücke: Das Rennen konnte ich an der Spitze kontrollieren und problemlos nach Hause bringen. Das zweite Rennen werde ich vorsichtshalber nicht mehr fahren, da wir ein Lagerproblem an der Hinterachse ausgemacht haben. Ich will keinen Schaden am Differential riskieren. Wir wollen das zu Hause mal genau checken.
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Artikel vom 04.08.2008