Startseite
   Termine
   Galerie
   Links
   Report
   Rennsportmarkt
  Serien
   STT
   DMV TW Challenge
   PCCT
   ADAC Procar
   AvD 100 Meilen
   FHR 100 Meilen
   Markenpokale

   Langstrecke

   Historische
   Bergrennen
   Diverse
   Formel Mix
   International
  Datenbank
   Fahrer
   Fahrzeuge
   Strecken
   Serien
   Ergebnisse
  Redaktion
   Fotoservice
   Impressum
   Kontakt
   Historische I Übersicht      
Young-Timer Rennen bietet viel Action 
Torwesten und Heger siegen im Glutofen Hockenheim
Dirk Torwesten im Porsche dp 935 und ex-DTM Pilot Altfrid Heger (Porsche 964 RSR) lieferten sich das Duell des Wochenendes. Während im ersten Durchgang Torwesten den Sieg holte, schnappte diesen sich in Rennen Nummer zwei Altfrid Heger. Dabei spielten beide Male die zu überrundende Konkurrenz die entscheidende Nebenrolle in der Hitze der badischen Traditionsrennstrecke.
 © Patrick Holzer
 Schon in Runde eins setzten sich Heger und Torwesten ab 
Was sich schon im Zeittraining angedeutet hatte, sollte sich im Rennen fortsetzen. Die zwei Sauger-Porsche waren von der Konkurrenz nicht zu stoppen. Gleich nach Rennbeginn setzten sich die Beiden vom restlichen Feld ab, das von Alfred Mannsberger im Turbo Porsche angeführt wurde. Abschütteln konnte Heger den grünen 935er Porsche, der eigentlich als ein Porsche 964 das Licht der Welt erblickt hatte, aber nicht. Beim Überrunden musste Heger aber ins Kiesbett ausweichen. Das nutzte Torwesten sofort aus und ging am ehemaligen Dienstfahrzeug von Ralf Kelleners vorbei. Erst einmal vorbei kam der Essener Spediteur besser durch den starken Verkehr auf der Strecke und baute den Vorsprung etwas aus. "Am Schluss kam Heger nochmals auf, aber ich konnten den ersten Platz ins Ziel bringen. Das hat heute viel Spaß gemacht", freute sich Torwesten über seinen Gesamtsieg.

Patrick Holzer 

Alfred Mannsberger im Porsche Turbo

Mannsberger fährt im Turbo auf Platz drei
Hinter den schnellen Saugern wurde Alfred Mannsberger (Porsche 935 Turbo) als Dritter abgewinkt. Hier hätte auch Stefan Ertl landen können, doch musste der Bayer nach einem Feuer am Porsche 964 Turbo auf das Rennen verzichten. Mannsberger entledigte sich früh seiner beiden Konkurrenten Alfred Berger im Porsche 993 und Hans Hagleitner (Porsche 993 RSR). Spannung war beim Zweikampf zwischen den zwei 993er Porsche von Alfred Berger und Hans Hagleitner geboten. Nur 0,54 Sekunden waren die Beiden getrennt, als sie das schwarz-weiß karierte Tuch sahen. Stark unterwegs war das Team Holz, das im Porsche 944 Turbo bester Nicht-911er war. Lange konnte der schwarz-weiße Transaxle am Porsche 930 Turbo von Dr. Josef Piribauer dran bleiben. Erst nach und nach setzte sich der Zahnarzt vom ehemalige Cup-Auto ab.

Patrick Holzer 

Gefangen wie im Netz der Spinne: Oliver Petri

Petri verliert den Klassensieg im Hockenheim Kies
Als Gesamtzehnter wurde Roger Jahnig im BMW BMW M3 E30 gewertet, der damit die Klasse bis 3000 ccm für sich entschied. In die Top 10 hätte es vielleicht Gaststarter Heiner Botz im Porsche 964 RSR schaffen können. Kurz vor Schluss drehte sich vor ihm ein BMW, der von einem Konkurrenten einen Stoß erhalten hatte. "Ich hatte keine Chance und sogar Gas weggenommen. Ich kann auch keine Vollbremsung machen oder mich in Luft auflösen", so Botz zum Unfall in der Sachskurve. Dadurch fiel der weiße 964er noch auf den 15. Gesamtrang zurück. Bei den 2-Liter Fahrzeugen siegte der Alfa Romeo 75 von Gresser/Gumpenberger, nachdem Oliver Petri (BMW 318 iS) im Kiesbett eingangs der Sachskurve gestrandet war. Als Solist gewann Hartwig Hautzinger (Fiat Cinquecento) die Klasse bis 1600 ccm.

Patrick Holzer 

Anfangs lag Dirk Torwesten noch in Front

Heger ist in Rennen zwei der Profiteur 
Im zweiten Rennen sah es erneut nach einem Solo der zwei Porsche aus. Dirk Torwesten führte knapp vor Altfrid Heger, als erneut die anstehenden Überrundungen zum Entscheidungsfaktor wurden. Diesmal war Torwesten der Leidtragende, als er in Runde sechs mit einem zu überrundenden BMW kollidierte. Davon profitierte Altfried Heger, dem der Sieg nach dem Ausfall von Torwesten nicht mehr zu nehmen war. Auch Dr. Josef Piribauer schied nach einer Kollision mit einem der 325er Challenge BMW eine Runde zuvor in der Südkurve frühzeitig aus.

Jörg treibt die Corvette durchs Feld
Alfred Mannsberger sicherte sich neben dem Sieg bei den Young-Timern über 4000 ccm den zweiten Gesamtplatz hinter Heger. Dritter wurde Alfred Berger, der an diesem Wochenende im Dauereinsatz war. Neben den zwei Young-Timer Rennen bestritt er außerdem noch die Rennen der Super Sport Kategorie des Alpenpokals. Platz vier ging an den Porsche 944 Turbo vom Team Holz, die Gunter Hinterberger in Schach hielten. Mit etwas Glück hätte Corvette-PIlot Gerhard Jörg diesen vielleicht noch abgefangen. Nachdem die Corvette im ersten Rennen wegen eines Problems am Ölkühler nicht starten konnte, kämpfte sich der Österreicher durch das Feld. Auf Platz sechs liegend pflügte die Corvette eingangs Sachskurve durchs Kiesbett und fiel hinter Heiner Botz zurück. Zwei Runden später war die alte Reihenfolge wieder hergestellt und die Corvette auf Position sechs.

Patrick Holzer 

Gerhard Jörg bei der Aufholjagd

Jahnig ist erneut nicht zu schlagen
Die Klasse bis 3000 ccm wurde erneut zur Beute von Roger Jahnig, der mit sechs Sekunden Vorsprung vor Gerald Fischer (BMW 335 STT) gewertet wurde. In der 2-Liter Klasse holte sich Christoph Pelanek den Sieg vor dem Alfa 75 von Grasser/Gumpenberger. Der Kleinste im Feld, Hartwig Hautzinger im Cinquecento, gewann bei den Youngtimern bis 1600 ccm.


Pannoniaring die Zweite
Ende August geht es für die Fahrer der Young-Timer zum zweiten Mal in dieser Saison nach Ungarn. Auf dem Pannoniaring findet der sechste Meisterschaftslauf statt, ehe es am 26. September nach Monza geht. Das Finale wird vom 17.-19. Oktober auf dem Salzburgring ausgetragen.

Patrick Holzer

   Stimmen zum Rennen
Dirk Torwesten: Ich kenne den Altfrid Heger schon recht lange, stehe aber zum ersten Mal mit ihm in der ersten Startreihe. Beim Rennen bin ich am Anfang einfach mal hinterher gefahren und drangeblieben um zu schauen was er macht. Bei den vielen Überrundungen hatte Heger dann ein Problem vorbeizukommen, was ich sofort ausgenutzt habe. Ich konnte einen kleinen Vorsprung herausfahren. Am Schluss kam Altfrid nochmals stärker auf. Ich konnte aber meinen Vorsprung ins Ziel bringen. Das Rennen hat viel Spaß gemacht.
Heiner Botz: Ich hatte keine Chance  auszuweichen, obwohl ich sogar noch Gas viel weggenommen habe. Ich kann ja keine Vollbremsung machen oder mich in Luft auflösen. Ich denke zum zweiten Rennen können wir wieder antreten.
   Werbung

AutoScout24 - Europas großer Automarkt


Artikel vom 03.08.2008