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Vorschau Histo-Cup/Young-Timer 
Österreichs Vorzeigeserie in Hockenheim
Vom 01.-02. August wird der Austria Histo Cup seinen fünften Meisterschaftslauf in Hocken- heim austragen. Der Blick auf die Starterliste verspricht einige Leckerbissen für das Event bei dem noch der Porsche Alpenpokal und die Austria Formel 3 / Interserie startet. Bekanntester Teilnehmer ist der langjährige DTM Pilot und Porsche Supercup Gewinner von 1993 Altfrid Heger, der mit zwei Fahrzeugen vertreten ist.
 © Patrick Holzer
 Soundstark - der Huffaker Genie von Paul Koppenwallner 
Der Essener Motorsportler wird das Rennen der Fahrzeuge nach Anhang K und der Spezial-Tourenwagen mit einem Mercedes 300 SEL 6.3 in Angriff nehmen. Neben diesem Dickschiff kommt ein Porsche 964 RSR, den früher Ralf Kelleners bewegte, zum Einsatz.

Historische Leckereien
Mit dem 300er SEL zählt Heger sicher zu den Sieganwärtern, doch die Konkurrenz hat aufgerüstet. Allen voran Heinz Janits, der statt der offenen Cobra ein AC Daytona Coupé mit nach Hockenheim bringt. Zu den Sieganwärtern zählt auch Paul Koppenwallner im V8 Huffaker Genie, der damit die letzten zwei Rennen auf dem Lausitzring für sich entschied. Nicht vergessen darf man die starken Porsche 911. So war Constantin Kletzer mit dem 911 RS gleich zweimal auf dem Pannonia Ring ganz oben auf dem Treppchen. Genau wie Kletzer vertrauen Michael Sares und Franz Irxenmayr auf den historischen 911er. Christian Neunemann und Martin Niedertscheider setzen beiden auf die neure Variante des Zuffenhausener Erfolgsprodukts.

Die Breite ist gut besetzt
Das restliche Feld bietet eine große Fahrzeug- und Markenvielfalt. Vom großvolumigen Chevrolet Camaro bis zum kleinen Lotus Elan sind viele historisch interessante Rennfahrzeuge vertreten. Norbert Lenzenweger im BMW 3.5 CSL könnte sich erneut als Porscheschreck hervortun und der 911er Fraktion das breite Heck zeigen. Serienchef Michael Steffny wird im 16V BMW 2002ti ebenfalls ganz vorne mitmischen. Mit Franz de Bettin ist auch einer der schnellen Käfer-Piloten auf dem Hockenheimring vertreten, der immer für vordere Platzierungen gut ist. Mit Christian Schneider im Alfa Romeo GTV 6 hat der schnelle Krabbler die Konkurrenz gleich in der Klasse. Insgesamt haben 38 Fahrer für die zwei Rennen auf dem Hockenheim GP-Kurs genannt.

Patrick Holzer 

Franz De Bettin verhilft dem Käfer nachträglich zu Motorsportlorbeeren

Alles Porsche, oder was?
Wer in der Young-Timer Wertung Erfolg haben will, scheint auf die Zuffenhausener Produkte setzen zu müssen. Mittlerweile haben auch die PS-kräftigen Turbos Einzug bei den Young-Timern gehalten. Vier der sechs Rennen entschied Alfred Mannsberger im Porsche 930 Turbo für sich. Neben einer schwarz-roten Kriegsbemalung hat der bärenstarke Turbo noch ein Facelift angelehnt an den legendären 935er Turbo bekommen. Tabellenführer Dr. Josef Piribauer kommt ebenfalls mit einem Turbo nach Hockenheim. Während Mannsberger und Piribauer auf das 930er Modell vertrauen, tritt Stefan Ertl im 964 Turbo an. Der auf 993er Optik getrimmte gelbe Renner fuhr früher in der ungarischen Tourenwagen- und GT-Serie.

Schaffen die Saugerporsche die Sensation?
Mit weniger Leistung müssen da schon die vielen luftgekühlten Saugerporsche vom Typ 964 und 993 auskommen. Gerade die Kombination Altfrid Heger und Porsche 964 RSR hatte sich in der Vergangenheit als äußerst ernstzunehmende Konkurrenz gezeigt. Hans Hagleitner (Porsche 993 RSR) und Dirk Torwesten im froschgrünen 935er Umbau von dp Motorsport werden gleichfalls den Kampf mit den Turbos aufnehmen. Mit Heiner Botz schaut ein schneller Gaststarter aus der Porsche Classic Car Trophy bei den Österreichern vorbei. Der Porschepilot darf sich dabei im Gegensatz zur PCCT endlich einmal mit Slicks auf den Porschefelgen austoben.

Unter 3000 ccm geht es rund 
Dominieren bei den hubraumstärkeren Fahrzeugen die Porsche, sind die drei kleineren Klassen bunt gemischt. Gute Chancen auf einen Klassensieg haben hier Michael Sares (Ford Sierra) und Markus Fink im BMW M3 E30. Bei den Fahrzeugen bis 2000 ccm sind die VW Golf Piloten Sigi Häusler und Rudi Ziegler die Favoriten.

Patrick Holzer 

Einsamer Streiter: Gerhard Jörg hat es schwer gegen die Turbos

Dietmar Lackinger ist der Gejagte 
In der BMW 325 Challenge nach Gruppe A Reglement läuft für Dietmar Lackinger bis jetzt alles nach Plan. Der Sieger der Gruppe A Wertung von 2007 scheint auch dieses Jahr das Maß aller Dinge in der Challenge zu sein. Spannender geht es da bei den Gruppe N Fahrzeugen zu. Gerade einmal zwei Punkte trennen Tabellenführer Vincent Smaal vom Markus Eckerstorfer.

Abwechslungsreiches Programm
Neben den vier Rennen zum Histo-Cup werden den Zuschauern Rennen zum Porsche Alpenpokal und zum Austria Formel 3 Cup geboten. Die österreichischen Formelwagen treten dabei wieder mit der Interserie an, so dass ein schönes Starterfeld für Hockenheim erwartet wird. Den Zeitplan können Sie hier anschauen.

Patrick Holzer

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Artikel vom 28.07.2008