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Vier Deutsche und ein Däne im GT3-RS in Dubai 
Thiim möchte siegen
„Nein, Nicki ist nicht dabei“, so kurt Thiim vor der Abreise in das Sultanat Dubai. Aber Kurt selber bestreitet das Aben- teuer 24h-Dubai nun bereits zum 4. Mal. „Du hast wohl Recht“, meinte der schnelle Däne. „Dubai ist noch ein bis- schen Abenteuer im Renn- sport“. Keines jener absolut planbaren Wettbewerbe der Neuzeit. Abenteuer inbegriffen also. Macht das den besonde- ren Reiz dieses Rennens aus? 
 © HTS
 Kurt Thiim in Dubai am Start 
Das Auto, das eingesetzt wird ist, ein Porsche GT3 RS. Ex-Dörentechniker Clemens Pietzkowski hat den Boliden ganz neu aufgebaut. Kurt sieht dem Wüstenritt auf der bewährten Porschekonstruktion gelassen entgegen. „Ich habe mich gut fit gelaufen und geradelt“, so der Däne verschmitzt lächelnd. Und auf das Material achten kann Kurt natürlich auch sehr gut. Der Däne hat Erfahrung wie kaum ein anderer. EX-DTM-Champion Thiim hört in alle Mechanikbauteile regelrecht hineinzuhören. 
In der Wüste gilt es sich während des Rennens gut und richtig zu ernähren. „Auch das ist natürlich nicht nur trockene Wissenschaft, sondern eine Sache persönlicher Erfahrungen“, so Kurt. Im Team treffen übrigens zwei ganz clevere Jungs aufeinander. Nein, besser beide ziehen gemeinsam am gleichen Ende des Seiles. Kurts Teampartner ist Roland Asch aus Ammerbuch bei Tübingen. Kurt und Roland kennen die Szene und sie können sich gegenseitig gut einschätzen. Beide dürften für die drei zusätzlichen Fahrerpartner optimal sein. Franjo Kovac, der Hauptsponsor von Kurts Junior Nicki Thiim in der Seat Supercopa, ist ebenso erneut dabei wie die Kollegen Martin Tschornia und Asch jr. „Sebi“
Fünf Starke Fahrer also. „Unser Hauptproblem dürfte es sein, jeden Fahrerwechsel und jeden Fahrtörn perfekt abzustimmen und einzuleiten“, so Kurt Thiim nachdenklich. Nicht der mit den meisten Rekordrunden gewinnt am Ende in Dubai, sondern die Crew, der es gelingt die wenigsten Fehler zu machen. Mit dem GT3-RS gehören die Männer des BESAPLAST-Teams mit der Start-Nr.18 zum Kreis jener Teams, die für ein sehr gutes Endergebnis in Frage kommen – das meint auch DMV-Challengemanager Gerd Hoffmann. Und bei ihm siegte Kurt Thiim ja auch schon. HTS 

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Artikel vom 05.01.2009