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iMit dabei der Papa. „Das musste ich unbedingt sehen“, so Kurt nicht ohne Stolz.
Schließlich war er es der seinem Sohn bei einem eher verhaltenen Einstieg in den Rennsport zur Seite stand. „Weist Du, Rennen fahren ist für viele Jungen ein Traum. Aber Nicki hat auf meinem erfolgreichen aber wechselvollen Weg auch die Kehrseite der Medaille miterleben können. Als er unbe-dingt fahren wollte, haben wir mit befreundeten Teams in Dänemark Kart gefahren. Zunächst keine ganzen Meisterschaften. Erst mal wurde nur reingeschnuppert. Als Nicki zeigte dass er schnell war und immer wieder fahren wollte, haben wir mit Holbeck angefangen Formel-Ford zu fahren. Kent- und Zetec-Modelle wurden in Dänemark eingesetzt. Nach dem Zeteck-Titel für Nicki dann der legendäre Einsatz in Brands Hatch bei der WM. Nicki kannte weder die Strecke noch den neuen RAY-Duratec. Nicki wurde dort bester Newcomer. Und dann das bei stürmischem Regenwetter“, Kurt schüttelt den Kopf. „Wahnsinn das ganze“. Formel-1-Fahrer Jan Magnussens Sohn hatte es da einfacher. Er fuhr in Brands Hatch 2008 einen Wagen den er im Gegensatz zu Nicki bereits aus der Saison kannte. Thiim Jr. und Magnussen Jr. waren beide Dänischer Rennwagenmeister.
Für Nicki Thiim lief es nach Brands Hatch recht gut. Erst VW-Polorennen, danach die SEAT-Supercopa Einsätze mit dem sensationellen vorzeitigen Titelgewinn. Die Insider wollen nun von Profieinsätzen für Nicki für 2009 wissen. Verschiedene Testfahrtge-rüchte machen die Runde.
Doch das alles war an diesem Wochenende nicht von Bedeutung. Nicki wollte zeigen dass er kein Punktesammler mit Glück und Titel ist. Er wollte „trotz Titel im Sack“ ganz vorne fahren. Und wie zeigt man das besser als mit P1 im freien Training, Pole und Sieg. Ach ja, schnellste Rennrunden machen sich ja auch immer ganz gut. Nicki hat 2008 eine nette Sammlung von Pole Positions, schnellsten Runden und Siegen angesammelt. Und zwischen durch holte er auch den Titel. Der Däne wird kein Profi – der ist schon einer. HTS
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