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Neben dem Brüderpaar Tim und Jörg Bergmeister waren auch die Brüder Jeroen und Sebastiaan Bleekemolen am Start. Ihr Vater Michael fuhr auf dem dritten Mühlner Porsche mit der Startnummer 16 zusammen mit Ronald van de Laar.
Nach den zwei Siegen auf dem Lausitzring hatten die Bergmeisters 100kg Zusatzgewicht an Bord. Gleichzeitig hatte Tim Bergmeister als Tabellenführer aber auch 13 Punkte Vorsprung. Also war die Zielsetzung für diesen Porsche klar: Taktisch und ohne Risiko in die Punkte fahren.
Anders die Vorgabe für die Bleekemolens. Sie sollten Punkte für die Teamwertung einfahren. Jeroen Bleekemolen schaffte dafür mit einem Platz in der ersten Startreihe beste Voraussetzungen und ging in Lauf 1 auch kurz nach dem Start in Führung. Beim Fahrerwechsel verlor Bruder Sebastiaan sehr viel Zeit, da er das Gurtschloss nicht zu bekam und wurde kurz danach auch noch auf der Strecke von Tim Bergmeisters Meisterschaftskonkurrenten überholt. Wäre Sebastiaan Bleekemolen vorne geblieben, wäre die Fahrermeisterschaft schon nach dem ersten Lauf zugunsten von Tim Bergmeister entschieden gewesen und Mühlner Motorsport hätte zwei wertvolle Punkte mehr in der Teamwertung verbuchen können.
Jörg Bergmeister startete von P 5 aus ins erste Rennen und konnte sich gleich von Tims Meisterschaftskonkurrenten absetzen. Bereits fünf Sekunden betrug sein Vorsprung, als er auf Platz vier liegend mit einem Reifenschaden ins Kiesbett abflog und nur mit viel Glück nicht darin stecken blieb. Die Runde mit dem Plattfuß zurück zur Box dauerte so lange, dass der Porsche bis ans Ende des Feldes zurückfiel und Tim Bergmeister nur nach einer furiosen Aufholjagd noch Sechster werden konnte.
Van de Laar flog gegen Ende auch noch von der Strecke und beschädigte den Porsche so stark, dass er nicht mehr weiterfahren konnte.
Der Vorsprung in der Fahrerwertung schrumpfte von 13 auf neun Punkte und der in der Teamwertung von sechs auf vier.
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