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flatex reiter nach Sieg von Rusinov / Peter Meister in der Teamwertung
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Tim Bergmeister holt den Titel |
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Mit einem Start/Ziel Sieg von Peter Kox / Roman Rusinov endete der letzte Wertungslauf des ADAC GT Masters 2008.
Christian Hohenadel / Frederick Makowiecki fuhren mit Platz 2 erneut auf das Podium, ebenso wie Dominik Schwager / Klaus Ludwig mit dem dritten Rang.
Durch den Sieg sicherte sich team flatex reiter mit einem Punkt Vorsprung die Teamwertung vor Mühlner Motorsport und Hexis Racing.
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Eike Funke
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| Kox/Rusinov
landeten den letzten Sieg in 2008 |
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Tim und Jörg Bergmeister absolvierten ihr Rennen ohne Risiko und kamen auf dem sechsten Platz ins Ziel.
Die eingefahrenen 4 Zähler reichten, um den Titel im ADAC GT Masters 2008 für Tim Bergmeister vor Christopher Haase / Albert von Thurn und Taxis zu sichern. Das Lamborghini Duo erreichte die vierte Position und somit den Vizetitel. "Natürlich freue ich mich sehr über den Titel", so Tim Bergmeister. "Der Start war kurz ein bißchen haarig, als sich die #5 vor mir gedreht hat, aber danach war es recht einfach. Ich habe nichts riskiert und mich aus allen Schwierigkeiten herausgehalten. Eigentlich hätten wir den Titel schon gestern klar machen können, aber der Reifenschaden hatte uns da einen Strich durch die Rechnung gemacht. Daher mussten wir heute sehen, dass alles glatt geht."
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Eike
Funke |
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Bergmeister
holte sich den Meistertitel im GT Masters |
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Das Rennen
"Wet race" deklarierte die Rennleitung für den Sonntag. Es hatte bis in die Morgenstunden geregnet, die Piste zeigte sich dementsprechend feucht. Trotz der am Vormittag gelaufenen Rennen war die Linie zwar noch nicht vollständig trocken, dennoch entschieden sich alle Teams für profillose Slicks. Erneut gab es zwei Einführungsrunden hinter dem Führungsfahrzeug, dann gab die Rennleitung das Rennen frei. Peter Kox und Frank Kechele schnappten sich den von Pole los
gefahrenen Frederik Makowiecki und bogen hintereinander in Turn 1 ein. Dann schon eine kleine Lücke und ein Zug bestehend aus Dominik Schwager, Albert von Thurn und Taxis, Frank Schmickler und Jan Lammers. Tim Bergmeister hatte sich einen Platz nach vorne vorbei an Toni Seiler gefahren, musste aber einem sich drehenden Ford GT von Kenneth Heyer ausweichen.
Der leicht feuchten Strecke mussten noch weitere Teams Tribut zollen. Auch Hans Hauser (#19 Corvette) und Ruben Zeltner (#40 Porsche) kreiselten von der Piste. Von Thurn und Taxis verlor Rang 5 an Frank Schmickler in Runde 4, blieb aber dran. Spannend auch der Kampf an der Spitze. Kechele jagte Kox vor sich her und verkürzte den Abstand auf nur 0,3 Sekunden. Makowiecki auf P36 war zudem in Sichtweite. Oft waren die ersten 3 innerhalb von 0,6 Sekunden unterwegs. Hoch her ging es auch auf den Rängen 9 bis 11, wo sich eine Gruppe aus Markus Lungstrass (MRP Lamborghini), Sebastian Bleekemolen (#14 Mühlner Porsche) und Jiri Skula (MM Corvette) gebildet hatte. Vor allem Skula versuchte immer wieder den Drehmomentüberschuss des V8 für Überholmanöver zu nutzen.
Ab Runde 8 setzte sich Peter Kox dann leicht von Kechele und Makoweicki ab. Mit der bis dato schnellsten Rennrunde in 1.23,663 Minuten baute der Niederländer seinen Vorsprung schnell auf bis zu 4,6 Sekunden aus. Kechele konnte das Tempo nicht mitgehen und wurde in Runde 11 von Makowiecki geschluckt, der sich fortan im Lamborghini Sandwich befand. Albert von Thurn bog als Erster der Spitzengruppe kurz nach Öffnung des Stoppfensters in die Boxengasse ab und übergab den # flatex reiter Gallardo an Christopher Haase. Der Vorjahresmeister reihte sich auf Rang 11 wieder ein. Vier Runden später kamen Schwager und Tim Bergmeister an die Box, Kechele in Runde 23, Kox und Makowiecki in 24.
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Eike
Funke |
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Die
Gallardo Flotte musste sich mit dem Teamtitel zufrieden geben |
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Die flatex reiter Mannschaft fertigte den Gallardo zügig ab und hielt
den Vorsprung von annähernd 10 Sekunden ein, so dass Roman Rusinov ohne Druck seinen Stint aufnehmen konnte. Auch Christian Hohenadel, der den #29 Aston Martin übernommen hatte, verwaltete seinen Platz in der zweiten Rennhälfte. Dahinter jedoch kam Bewegung ins Feld. Harald Becker (#4 Gallardo) lieferte sich mit Klaus Ludwig (#57 Corvette) einen Kampf um Rang 3, der über insgesamt sieben Runden ging. Dann ließ Becker der Corvette in Turn 1 etwas Luft und Ludwig ging vorbei. Mit Siebenmeileinstiefeln flog dann die nächste Gefahr in Richtung des ARGO Lamborghini. Christopher Haase schloss mit konstant schnellen Runden auf und kassierte den Markenkollegen in Runde 32, ebenfalls Ende Start/Ziel. Haases nächstes Ziel hieß Klaus Ludwig, der auf Platz 3 unterwegs war. Innerhalb von vier Runden verkürzte Haase den Rückstand von 2,1 auf 0,4 Sekunden. Doch an ein vorbeikommen war nicht zu denken, näher als 3 Zehntel kam der Gallardo nicht an die silbernen Corvette heran.
Rang 4 (P3 in den Punkten) sollte am Ende aber nicht reichen, um den Titelanspruch von Tim Bergmeister zu gefährden. Der Mühlner Motorsport Porsche 997 GT3-Cup S wurde von Jörg Bergmeister kontrolliert auf dem sechsten Rang (P5 in den Punkten) nach Hause gefahren und sicherte so die Meisterschaft vor Haase / von Thurn und Taxis. Natürlich freue ich mich sehr über den Titel", so Tim Bergmeister. "Der Start war kurz ein bißchen haarig, als sich die #5 vor mir gedreht hat, aber danach war es recht einfach. Ich habe nichts riskiert und mich aus allen Schwierigkeiten herausgehalten. Eigentlich hätten wir den Titel schon gestern klar machen können, aber der Reifenschaden hatte uns da einen Strich durch die Rechnung gemacht. Daher mussten wir heute sehen, dass alles glatt geht." Bruder Jörg gab sich entsprechend entspannt auf dem Podium: "Sicher hätte ich auch noch schneller fahren können, aber warum etwas riskieren? Die gesammelten Punkte für den fünften Rang reichten ja locker aus."
Erneut Podium für Hexis Racing
Zu seinem vierten Podiumsplatz in Folge kam Christian Hohenadel durch Rang 2 im Sonntagsrennen. "Nicht nur für mich ein traumhaftes Ergebnis, auch für das Team. Für Hexis war es eine große Herausforderung sich aus Frankreich zu lösen und hier in Deutschland an einer Meisterschaft teil zu nehmen. Aber man hat hart gearbeitet und die Ergebnisse am Saisonende waren phantastisch. Ich habe mich dort auch sehr wohl gefühlt und hatte mit Frederick Makowiecki einen schnellen und vor allem zuverlässigen Partner. Vor allem kennt er das Auto seit drei Jahren und gibt daher natürlich äußerst wertwolle Tipps. Es ist zwar noch nichts entschieden, aber ich würde durchaus gerne mit Hexis weiter arbeiten." Dank des zweiten Ranges konnte Hexis im Debütjahr gleich den dritten Platz in der Teamwertung einfahren.
Heyer / Hennerici mit Aufholjagd
Ein Dreher in Runde 1 warf den Matech GT Racing Boliden schon kurz nach dem Start weit zurück. Kenneth Heyer bewies jedoch Kampfgeist und kämpfte sich von hinten durch das Feld. Schon in der 16. Runde holte das Team das Fahrzeug an die Box zum Wechsel und Marc Hennerici übernahm das Steuer. Nach gut 75 Prozent der Renndistanz tauchte die #5 zum ersten Mal wieder in den Top 10 auf. Hennerici konnte in den letzten 10 Runden noch die Lamborghini Gallardo von Marius Ritskes und Michael Raja überholen, so dass man sich zum Abschluss noch mit Rang 8 und zwei Meisterschaftspunkten belohnen konnte.
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Patrick Holzer |
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Platz drei für das
starke Duo Schwager/Ludwig |
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Hohe Ausschussrate bei Corvette
Nur 26 Runden weit kamen Martin Matzke und Jiri Skula. Schon am Samstag hatte ein Kühlungsdefekt für den Ausfall der #31 Vette gesorgt und auch der Sonntag war nicht erfolgreicher. Martin Matzke musste die Corvette am Ende der Start/Ziel Geraden erneut mit technischem Defekt abstellen. Die beiden Corvette Z06.R von Toni Seiler Racing beendeten den 14. Wertungslauf des ADAC GT Masters vorzeitig in der Boxengasse. Toni Seiler und Oliver Mayer hatten einen Ausritt in den Kies sowie den außerplanmäßigen Wechsel der Vorderreifen in Runde 30 zu verzeichnen. Doch auch die Ersatzpneus brachten keine Besserung, so dass Toni Seiler die #18 nach 35 Umläufen parken musste. Hans Hauser und Martin Wachter absolvierten eine Runde weniger, wurden aber noch auf Rang 18 hinter ihren Teamkollegen gewertet.
Wieder Stop-and-go für Kessel
"Wir haben zweimal gemessen, aber irgendwie hat es wieder nicht hingehauen", ärgerte sich Freddy Kremer. Zwei Sekunden zu früh sagte die unbestechliche Zeitmessung der Renneltung aus. Zwei Sekunden, die Kremer / Wille in der Box nachsitzen mussten. Nach guter Anfangsphase sprang so nur noch Rang 13 heraus.
Frühes Aus für Langen / Melkus
Während Wolfgang Hoppe, Bobsport Legende und eigentlich für den Buchbinder Porsche als Co für Christoph Langen vorgesehen, noch mit Streckensprecher Sven Wauer das Rennen kommentierte, rollte besagter Porsche in der Box aus. Ein Kühlerschaden nach Überfahren von Trümmern auf der Strecke hatte für kurzes Fahrvergnügen von Ronny Melkus gesorgt.
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gtmasters.org |
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Artikel vom 22.09.2008 |
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