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Saarland Rallye: „Wie eine Mondlandschaft“

Durch Schlamm und Matsch kämpfte sich Patrick Anglade am vergangenen Wochenende ins Ziel der Saarland-Rallye. Im Vorfeld hatte er sich auf die ihm bekannten Strecken gefreut, doch waren diese am Wochenende durch heftige Regenschauer verunstaltet worden und teilweise nicht mehr wieder zu erkennen.
Zwar hatte sich für den 20-Jährigen der Wunsch nach Regen bei seiner Heimveran- 
 © Presse Anglade
 Dauerregen brachte erschwerte Bedingungen 
staltung erfüllt, aber der Dauerregen am Samstag war ihm doch zu viel. 
Am Freitag war das Wetter noch gnädig und Patrick Anglade absolvierte die zwei Rundkurse in Merzig nicht nur im Trockenen, sondern mit sichtlichem Spaß. Am Samstagmorgen war es lediglich feucht auf den Straßen und weder Anglade noch das Team ahnte, wie viel Niederschlag es an diesem Tag noch geben sollte. „Wir haben leider morgens auf konstantere Witterungsbedingungen und damit auf die falschen Reifen gesetzt. So war an schnelles Fahren nicht zu denken. Wir haben aber trotzdem versucht, das beste daraus zu machen.“ 

Presse Anglade 

Nachdem sich das Wetter tatsächlich hielt und es durchgehend regnete, war auch die Frage der Reifen für den zweiten Durchgang schnell geklärt. Allerdings gab es auf der WP 6 „Füsselberg-Freisen“ ein neues Problem mit den Pneus: Gleich nach dem Start handelte sich Anglade einen Platten ein, beschloss aber weiterzufahren und den Reifen nicht in der WP zu wechseln. 

Die beiden Nachmittags-Prüfungen verliefen weitestgehend ohne Probleme, auch wenn deren Zustand ohne Übertreibung als „sehr besonders“ bezeichnet werden kann. „Die Wahlener Platte war klasse und hat uns beiden wirklich gefallen. Es waren unheimlich viele Zuschauer trotz des Regens vor Ort“, schwärmt Anglade. 

Doch die WP „Steine an der Grenze“ war nicht mehr die Wertungsprüfung, die der Losheimer kannte. „Sie glich einer Mondlandschaft und vor lauter Schlamm war die Straße an einigen Stellen nicht mehr zu erkennen!“ Das wurde dem Astra-Piloten in einer engen Linkskurve fast zum Verhängnis. „Ich folgte den Spuren der vor uns gestarteten Fahrzeuge und habe stark gecuttet. Dort war der Matsch so tief, dass wir fast stecken geblieben wären“, berichtet Anglade. Am Ende ging alles gut aus: Anglade erreichte den 19. Gesamtrang und brachte sein Auto ohne einen Kratzer ins Ziel. 

Presse Anglade

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Artikel vom 16.09.2008