Laptime Performance mit zwei Fahrzeugen im Porsche Sixt Carrera Cup Deutschland

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Laptime Performance mit zwei Fahrzeugen im Porsche Sixt Carrera Cup Deutschland // Foto: Laptime Performance

Sebastian Freymuth und Nick Hunter werden für Laptime Performance im Porsche Sixt Carrera Cup Deutschland antreten.

Mit zwei der brandneuen Porsche 911 Cup wird Laptime Performance 2026 in den Porsche Sixt Carrera Cup Deutschland einsteigen. Nach zwei vielversprechenden Gaststarts im Jahr 2025 steigt der Rennstall aus dem bayrischen Neufinsing in dieser Saison fest in den traditionsreichen Markenpokal ein.

Angeführt wird das Fahrerduo vom Berliner Sebastian Freymuth. Der 24-Jährige geht seit 2021 in der Rennserie an den Start und bringt somit viel Erfahrung in das Team hinein. Auch im Porsche Mobil 1 Supercup, dem weltweit stärksten Porsche-Markenpokal, konnte er bereits Erfahrungen sammeln. Bei der Porsche Sprint Challenge Southern Europe konnte Freymuth zuletzt erste Erfahrungen mit dem Team von Laptime Performance sammeln.

„Ich bin froh, dass ich nochmals die Chance habe, im Porsche Carrera Cup anzutreten. Es ist für mich nochmal eine Chance, mit einem sehr motivierten Team anzugreifen, welches schon Erfahrung mit Porsche-Cup-Autos hat, aber in den Carrera Cup neu einsteigt. Das Team arbeitet sehr leistungsstark und akribisch und ich denke, dass wir mit meiner Erfahrung aus dem Carrera Cup sehr gut aufgestellt sind“, erklärt Sebastian Freymuth.

Komplettiert wird das Fahreraufgebot vom belgischen Piloten Nick Hunter, der in diesem Jahr erstmals im Porsche Sixt Carrera Cup Deutschland antreten wird. Der Belgier startet dabei in der Pro-Am-Klasse für ambitionierte Gentlemanfahrer. In der Vergangenheit konnte er Erfahrungen im Carrera Cup Benelux und in verschiedenen Porsche Sprint Challenges sammeln.

Mit dem Porsche 911 Cup wird in diesem Jahr ein neues Einsatzfahrzeug im traditionsreichen Markenpokal eingesetzt werden. Das Fahrzeug leistet rund 520 PS. Besondere Hingucker sind dazu die neue dreiteilige Frontlippe, der Schwanenhals-Heckflügel sowie die Entlüftungen in den Kotflügeln, welche an den Porsche 911 GT3 R erinnern, der in der GT3-Klasse viele Erfolge einfahren konnte. Zudem wird mit der aktuellen Generation an Cup-Fahrzeug auch ein ABS-System eingeführt, so dass sich der Markenpokalbolide auch technisch an seinen großen GT3-Bruder annähert.

„Wir freuen uns sehr, dass wir unsere erste Saison im Porsche Sixt Carrera Cup Deutschland bestreiten werden. Die Serie war immer ein Traum von mir und umso glücklicher bin ich nun, dass ich unser Aufgebot bekanntgeben kann“, erklärt Teamchef Simon Eibl. „Sebastian bringt bereits viel Erfahrung aus den Porsche-Markenpokalen ins Team, welches uns in unserer Debütsaison sicherlich sehr weiterhelfen wird. Zudem werden wir mit Nick Hunter in der Pro-Am-Klasse vertreten sein. Er hat ebenfalls bereits einiges an Porsche-Erfahrung, wagt aber nun gemeinsam mit uns den Sprung in wohl den härtesten nationalen Carrera Cup. Bis zum Saisonauftakt in Imola werden wir uns bestmöglich auf die Herausforderung vorbereiten und wollen uns in diesem Jahr bestmöglich präsentieren, um uns so langfristig im Porsche Sixt Carrera Cup Deutschland zu etablieren. Zudem freue ich mich sehr, dass wir gemeinsam mit der Langstreckenweltmeisterschaft und der DTM vor beeindruckenden Zuschauerkulissen antreten werden.“

Mit zwei der brandneuen Porsche 911 Cup am Start // Foto: Laptime Performance

Der Porsche Sixt Carrera Cup Deutschland trägt 2026 acht Rennwochenenden aus. Der Saisonstart findet im April im italienischen Imola im Rahmenprogramm der FIA WEC statt und endet im Oktober auf dem Hockenheimring. Eines der absoluten Saisonhighlights wird das Gastspiel im Juli auf dem Norisring, Deutschlands einzigem Straßenkurs, sein. Insgesamt sechs Rennwochenenden bestreitet die Rennserie zusammen mit der DTM, so dass garantiert ist, dass die Rennen vor einem großen Publikum stattfinden.

Rennkalender Porsche Sixt Carrera Cup Deutschland 2026:

17.04. – 19.04. – Imola (ITA)
24.04. – 26.04. – Red Bull Ring (AUT)
15.05. – 17.05. – Spa-Francorchamps (BEL)
22.05. – 24.05. – Zandvoort (NLD)
19.06. – 21.06. – Lausitzring
03.07. – 05.07. – Norisring
14.08. – 16.08. – Nürburgring
09.10. – 11.10. – Hockenheimring