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Tourenwagen Legenden begeistern Fans

Start zum Rennen der Tourenwagen Legenden // Foto: 24h-Media-Portal

42 Fahrzeuge haben beim Auftritt der Tourenwagen Legenden im Rahmen der ADAC RAVENOL 24h Nürburgring spannenden Motorsport gezeigt. Die Sieger der beiden Rennen heißen Rudolf Schöllhorn und Stefan Mücke.

Im ersten Lauf am Freitag setzte sich zunächst Anton Werner an die Spitze, bevor nach einem Unfall in der ersten Kurve eine Full-Course-Yellow-Phase ausgerufen wurde. Als das Rennen wieder freigegeben wurde, übernahm Rudolf Schöllhorn die Führung und baute seinen Vorsprung immer weiter aus, während Sascha Zuck sich an Werner und Altfrid Heger vorbei an die zweite Stelle arbeitete und Wolfgang Destrée den dritten Rang eroberte. Gegen Ende des Rennens fand sich Destrée in einem immer heißeren Duell mit Heger um den dritten Platz wieder, das letztlich in einer Kollision endete. Heger drehte sich und schied aus, Destrée wurde nach der Zielankunft mit einer Strafe von 30 Sekunden belegt, weil die Rennleitung ihn für den Zusammenprall verantwortlich machte. Somit rückte Oliver Menzel auf Position drei vor. Mit dem Podestplatz krönte er seine Aufholjagd, die ihn vom 15. Startplatz bis auf Rang drei nach vorne brachte. Vor ihm feierte Schöllhorn einen klaren Sieg vor Zuck.

„Das Rennen hat Spaß gemacht“, freute sich der Gewinner, der einen Mercedes-Benz C-Klasse DTM pilotierte. Zuck, der einen Opel Astra V8 Coupe steuerte, war ebenfalls zufrieden. „Diese zweite Position ist für Andreas Schall, der vor etwas mehr als drei Wochen verstorben ist. Er ist Gründer des Teams Schall Racing, für das ich hier antrete“, sagte er.

Stefan Mücke siegte im zweiten Rennen // Foto: 24h-Media-Portal

Am Samstag später stand Lauf zwei auf dem Programm, der zur klaren Sache für Stefan Mücke wurde. Der Berliner setzte sich mit seinem Mercedes-Benz C-Klasse DTM von Beginn an vom Feld ab und bejubelte einen nie gefährdeten Triumph. „Es macht immer wieder Spaß, hier vor diesem Publikum zu fahren“, sagte der langjährige DTM-Pilot: „Vor allem die ersten beiden Runden, wenn man noch keinen Verkehr hat, sind toll; sie fühlen sich wie früher das Qualifying an. Es ist immer noch faszinierend, was diese Autos damals konnten und immer noch können.“

Als Zweiter sah Rudolf Schöllhorn die Zielflagge, er kletterte damit zum zweiten Mal an diesem Wochenende auf das Treppchen. „Ich kann das Gleiche sagen wie gestern, es hat richtig viel Spaß gemacht. Mein Rennen war problemlos, nur Stefan war einfach zu schnell“, sagte er. Dritter wurde Ralf Schall mit seinem Opel Astra V8 Coupe, der von einem Ausfall von Altfrid Heger wenige Minuten vor Schluss profitierte. Der Essener musste seinen Audi 200 quattro M87 wegen eines Motorschadens abstellen. Schall widmete den Erfolg seinem vor etwas mehr als drei Wochen verstorbenen Vater Andreas: „Wir sind mit diesem Auto drei Jahre gemeinsam gefahren und haben auch mit anderen Rennwagen oft das Podium erreicht. Deshalb freut es mich, ihm nun dieses Podium widmen zu können, auch wenn meine Stimmung natürlich etwas gedämpft ist.“ Tourenwagen Legenden begeistern Fans

42 Fahrzeuge haben beim Auftritt der Tourenwagen Legenden im Rahmen der ADAC RAVENOL 24h Nürburgring spannenden Motorsport gezeigt. Die Sieger der beiden Rennen heißen Rudolf Schöllhorn und Stefan Mücke.

Im ersten Lauf am Freitag setzte sich zunächst Anton Werner an die Spitze, bevor nach einem Unfall in der ersten Kurve eine Full-Course-Yellow-Phase ausgerufen wurde. Als das Rennen wieder freigegeben wurde, übernahm Rudolf Schöllhorn die Führung und baute seinen Vorsprung immer weiter aus, während Sascha Zuck sich an Werner und Altfrid Heger vorbei an die zweite Stelle arbeitete und Wolfgang Destrée den dritten Rang eroberte. Gegen Ende des Rennens fand sich Destrée in einem immer heißeren Duell mit Heger um den dritten Platz wieder, das letztlich in einer Kollision endete. Heger drehte sich und schied aus, Destrée wurde nach der Zielankunft mit einer Strafe von 30 Sekunden belegt, weil die Rennleitung ihn für den Zusammenprall verantwortlich machte. Somit rückte Oliver Menzel auf Position drei vor. Mit dem Podestplatz krönte er seine Aufholjagd, die ihn vom 15. Startplatz bis auf Rang drei nach vorne brachte. Vor ihm feierte Schöllhorn einen klaren Sieg vor Zuck.

„Das Rennen hat Spaß gemacht“, freute sich der Gewinner, der einen Mercedes-Benz C-Klasse DTM pilotierte. Zuck, der einen Opel Astra V8 Coupe steuerte, war ebenfalls zufrieden. „Diese zweite Position ist für Andreas Schall, der vor etwas mehr als drei Wochen verstorben ist. Er ist Gründer des Teams Schall Racing, für das ich hier antrete“, sagte er.

Am Samstag später stand Lauf zwei auf dem Programm, der zur klaren Sache für Stefan Mücke wurde. Der Berliner setzte sich mit seinem Mercedes-Benz C-Klasse DTM von Beginn an vom Feld ab und bejubelte einen nie gefährdeten Triumph. „Es macht immer wieder Spaß, hier vor diesem Publikum zu fahren“, sagte der langjährige DTM-Pilot: „Vor allem die ersten beiden Runden, wenn man noch keinen Verkehr hat, sind toll; sie fühlen sich wie früher das Qualifying an. Es ist immer noch faszinierend, was diese Autos damals konnten und immer noch können.“

Als Zweiter sah Rudolf Schöllhorn die Zielflagge, er kletterte damit zum zweiten Mal an diesem Wochenende auf das Treppchen. „Ich kann das Gleiche sagen wie gestern, es hat richtig viel Spaß gemacht. Mein Rennen war problemlos, nur Stefan war einfach zu schnell“, sagte er. Dritter wurde Ralf Schall mit seinem Opel Astra V8 Coupe, der von einem Ausfall von Altfrid Heger wenige Minuten vor Schluss profitierte. Der Essener musste seinen Audi 200 quattro M87 wegen eines Motorschadens abstellen. Schall widmete den Erfolg seinem vor etwas mehr als drei Wochen verstorbenen Vater Andreas: „Wir sind mit diesem Auto drei Jahre gemeinsam gefahren und haben auch mit anderen Rennwagen oft das Podium erreicht. Deshalb freut es mich, ihm nun dieses Podium widmen zu können, auch wenn meine Stimmung natürlich etwas gedämpft ist.“