Typische „Nürburgring“-Bedingungen für die FFR-FOR

705
In Rennen 1 gewann Lars Clasen aus Dänemark (#15) mit seinem Pilbeam klar die Klasse FF 2000 // Foto:Bridge B2B

Nach heißen und sonnigen Bedingungen am Samstag für die beiden Zeittrainings, zogen am Abend Wolken über dem Nürburgring auf. Starke Regenfälle und tief hängende Wolken sorgten am Sonntagmorgen für eine sehr nasse Strecke, als der FFR-FOR am ADAC Racing Weekend vom 28. bis 30. Juni teilnahm.

Nach einem verspäteten Start aufgrund von Unfällen in den vorangegangenen Serien starteten die FFR-FOR und die HRA zu ihrem ersten gemeinsamen Rennen auf dem berühmten Nürburgring unter dem Banner des ADAC Graf Berghe von Trips. Glücklicherweise hatte der Regen inzwischen nachgelassen, aber die Strecke war immer noch nass und rutschig, was zu einigen kleineren Zwischenfällen und einer Safety-Car-Situation führte.

Ralf Goral (#9) und Jochen Thissen (#28) tauschten mehrmals die Positionen, aber am Ende war es Thissen, der die Formel Opel Klasse in Rennen 1 gewann// Foto:Bridge B2B

Die Formel-Opel von Ralf Goral (#9) und Jochen Thissen (#28) starteten in zwei getrennten Gruppen, wobei die HRA-Gruppe als erste auf die Strecke ging und trotz der Streckenbedingungen schnell zu den HRA-F3s aufschloss. Auch die Formel Ford 2000 konnten sich im Feld nach vorne schieben. Goral und Thissen tauschten mehrmals die Positionen, aber am Ende war es Jochen Thissen, der die Formel Opel Klasse gewann und auf Platz 4 der Gesamtwertung landete, mit nur 3 F3s vor ihm.

Aus der besseren Position in Rennen 2 gestartet, war es Tim Roser (#857), der die FF1600-Klasse von Anfang bis Ende anführte // Foto:Bridge B2B

In der FF 2000-Klasse war Lars Clasen aus Dänemark (#15) in seinem Pilbeam der klare Sieger. „Ein fantastisches Auto im Nassen“, so Lars. Onno Zuidema in seinem Reynard (#69) wurde Zweiter, während Simone Busch (‚Moni‘), ebenfalls in einem Reynard (#807), als dritte FF2000 die Ziellinie überquerte. In der FF1600-Klasse hatte der Veteran Roel Mulder in seinem PRS (#22) zunächst die Führung inne, doch beim Neustart nach der Safety-Car-Phase nutzte Tim Roser in seinem Swift (#857) geschickt den Windschatten der HRA F3, die die FF1600er bereits umrundet hatten, um Roel zu überholen und seine Klasse zu gewinnen, während sein Vater Frank Roser in einem Crossley (#890) den dritten Platz belegte.