VFV GLPpro bei den Hockenheim Classics mit großem Teilnehmerfeld

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VFV GLPpro wie schon im Vorjahr wieder mit großem Starterfeld // Foto: Jürgen Holzer

In wenigen Tagen steigt für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer  der VFV GLPpro mit den Hockenheim Classics das Saisonhighlight auf dem Hockenheimring. Vom 09. bis 11. September geht es beim vorletzten Lauf der historischen Gleichmäßigkeitsserie um entscheidende Punkte im Meisterschaftskampf.

Wie schon in den vergangenen Jahren wird die VFV GLPpro bei den Hockenheim Classics wieder zahlenmäßig sehr stark vertreten sein. Die Verantwortlichen rechnen mit an die 200 Starterinnen und Starter bei der Traditionsveranstaltung. Es ist bereits die 45. Auflage der beliebten Oldtimer Veranstaltung auf dem Hockenheimring.

VFV GLPpro mit vier Startgruppen vertreten
Aufgrund der starken Teilnehmerzahlen werden am kommenden Wochenende insgesamt vier Startgruppen vertreten sein. Da Tourenwagen und GTs gemeinsam in einer Startgruppe fahren, sind bei den Hockenheim Classics zwei Gruppen am Start. Dazu gesellen sich die Fahrzeuge des Trabant-RS Cup und des Spezial Tourenwagen Cups mit einer wahren Armada der DDR Motorsportgeschichte. Die vierte Startgruppe komplettieren die Formelfahrzeuge und die Sportprototypen.  Die wieder zugelassenen Zuschauer dürfen sich auf ein bunt gemischtes Feld historischer Tourenwagen, GT Boliden, sowie Formelfahrzeugen und Sportprototypen freuen. Ebenso interessant ist das offene Fahrerlager. Hier haben die Zuschauer die Möglichkeit die zahlreichen historischen Fahrzeuge aus der Nähe zu betrachten, ein Foto zu schießen oder ins Gespräch mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Serie zu kommen . Neben zahlreichen Modellen bekannter Hersteller wie VW, BMW, Mercedes, Opel oder Porsche finden sich auch Fahrzeuge, die man sonst eher nicht mehr zu sehen bekommt. Es ist ein Schaulaufen bekannter und weniger bekannter Fahrzeugmodellen bis Mitte der Neunziger Jahre.

Fast an die 200 Teilnehmer bringen die VFV GLPpro an den Start // Foto: Jürgen Holzer

Spannung im Kampf um die Tabellenführung
Sportlich hat der vorletzte Lauf reichlich Spannung zu bieten. Gleich mehrere Fahrer haben noch die Möglichkeit vorentscheidend zu punkten, um mit einem guten Polster zum Finale auf dem Nürburgring Mitte Oktober zu fahren. Als Führender in der Meisterschaftswertung reist der Schweizer Bruno Hügli (BMW 2002) an den Hockenheimring. Mit 798 Punkten hat sich der BMW Fahrer schon einen kleinen Vorsprung erarbeitet. Aber ausruhen ist nicht angesagt. Im Nacken lauert ein weiterer Pilot, der auch weiß, wie man Gleichmäßigkeit auf die Strecke bring. Raimund Olbrich (Melkus Wartburg RS 1000) hat mit seinem Doppelsieg in Most deutlich untermauert, dass mit ihm jederzeit zu rechnen ist. Mit 702 Gesamtpunkten liegt er in Reichweite. Eng wird es bei den Plätzen drei bis sechs. Hier liegen die Fahrer lediglich 88 Punkte innerhalb der Rangliste auseinander. Auf dem dritten Platz mit 689 Punkten liegt momentan Felix Kroner auf Porsche 944. Lediglich 11 Punkte dahinter rangiert Stephan Schaade (Ford Escort RS 2000Cup) auf der vierten Position vor Dirk Juilfs (Opel Lotus MK 1) mit 651 Punkten und Vorjahreschampion Wolfgang Kliegel (VW fun cup), der auf 601 Punkte kommt.

Der Schweizer Bruno Hügli (BMW 2002) führt vor Hockenheim die Gesamtwertung an // Foto: Jürgen Holzer

Sportliche Prominenz mit an Bord
Mit dem 2-fachen ADAC GT Masters-Sieger Sebastian Asch und Vater Roland Asch werden auch zwei prominente Rennfahrergrößen mit am Start sein. Sebastian Asch steuert wie schon bei der Bosch Hockenheim Historic die Ginetta von Wolfgang Ziegler. Am Samstag können bei einer Veranstaltung ab 13 Uhr im Kongresspavillon an die Profis Dieter Glemser, Roland Asch, Marco Werner und Sebastian Asch Fragen zu Technik und Fahrdynamik im Rennsport gestellt werden.

Sebastian Asch wird mit Wolfgang Zieglers Ginetta am Start sein // Foto: Patrick Holzer

Drei Tagesprogramm für die VFV GLPpro Teilnehmer
Für die VFV GLPpro geht es am Freitagnachmittag ab 16.40 Uhr mit den Freien Trainings los. Das Pflichttraining der Startgruppe A beginnt am Samstagmorgen um 9.00 Uhr. Um 9.25 Uhr starten die Formelfahrzeuge und Sportprototypen. Die Startgruppe B nimmt um 9.50 das Training auf, Startgruppe C um 10.15 Uhr. Die ersten Meisterschaftsläufe werden am späten Samstagnachmittag ausgetragen. Los geht es um 17.20 Uhr mit der Startgruppe A in der gleichen Reihenfolge wie das Pflichttraining. Die zweiten Wertungsläufe der einzelnen Startgruppen gehen am Sonntag ab 11.25 Uhr wieder in der gleichen Reihenfolge über die Bühne.