Technischer Defekt bremst Hamadeh-Spaniol in Sulingen

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Tarek Hamadeh-Spaniol (Saarbrücken) // Foto: Jobst Von Der Wense

Station Nummer zwei im Saisonkalender der Deutschen Rallye Meisterschaft (DRM) bildete die ADAC Rallye Sulingen in Niedersaschsen. Nach dem ersten Saisonsieg im Erzgebirge startete Tarek Hamadeh-Spaniol dieses Mal mit dem Berliner Co-Pilot Henry Wichura. Das Duo fuhr bereits im vergangenen Jahr einen gemeinsamen Laufsieg ein und möchte auch in diesem Jahr bei zwei Events möglichst viele Punkte für das Klassement der DRM-Nationals sammeln.

„Die Strecken in Sulingen sind teilweise sehr anspruchsvoll. Besonders der vergleichsweise hohe Schotteranteil von 14% an der Gesamtlänge der Veranstaltung macht die Rallye sehr interessant, da grundsätzlich alle Fahrzeuge mit einem Asphaltsetup starten“, erklärt Henry die Streckencharakteristik der Rallye. Für das Team im Citroën C2 startete die erste Etappe am Freitagabend allerdings bereits mit einigen Sorgenfalten.

Undichte Stellen an der Batterie verteilten etwas Batteriesäure auf dem Kabelstrang des Motorsteuergerätes, woraufhin sich ein Wackelkontakt an der gesamten Elektronik entwickelte. Glücklicherweise konnte dieses Problem, im Eintausch gegen einen enormen Zeitverlust, zunächst behoben werden. Allerdings hielt die Freude nicht besonders lange, ehe auf der ersten Wertungsprüfung der zweiten Etappe völlig unvorhergesehen das Getriebe seinen Dienst quittierte. „Uns ist höchstwahrscheinlich der Wählhebel im Getriebe ohne spürbare Fremdeinwirkung gebrochen. Zuerst hatten wir nur noch den dritten und den fünften Gang übrig, ehe der Fünfte anschließend steckengeblieben ist.

Damit haben wir erst einmal, sowohl finanziell als auch punktemäßig, einen herben Rückschlag einzustecken. Die Rallye Stemweder Berg ist aufgrund des Schadensausmaßes und der geringen Zeit erstmal noch ein Fragezeichen für uns, aber wir versuchen natürlich den C2 schnellstmöglich wieder fit zu bekommen“, so der enttäuschte Pilot.

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