Audi-Piloten Feller/Owega mit eindrucksvollem Auftakterfolg in Oschersleben

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Das ADAC GT Masters ist gestartet // Foto: Gruppe C Photography

Das war eine ganz starke Vorstellung vor vollen Zuschauerrängen in Oschersleben: Der aktuelle Champion Ricardo Feller und Jusuf Owega gewannen mit dem Audi R8 LMS GT3 Evo II #29 nach einer souveränen Leistung das erste Saisonrennen der Deutschen GT-Meisterschaft. Das Audi-Duo sorgte für eine Premiere. Sie gewannen das erste Autorennen in Deutschland mit einem umweltschonenden Kraftstoff, alle Supersportwagen im ADAC GT Masters tanken in diesem Jahr einen von Shell exklusiv entwickelten Kraftstoff mit 50% nachhaltigen Komponenten.

Dahinter belegten bei perfekten sonnigen Bedingungen Lamborghini-Werksfahrer Franck Perera (38/F) und Arthur Rougier (22/F) von Emil Frey Racing Platz zwei. Dritter wurden Joel Sturm (20/Brühl) und Sven Müller (30/Bingen) von Allied-Racing im Porsche 911 GT3 R mit der Startnummer 22. Jusuf Owega, der seinen ersten ADAC GT Masters-Erfolg feierte und auch die Pirelli-Junior-Wertung gewann: „Das Team hat mir eine Rakete hingestellt. Ich musste nur einsteigen und Gas geben.“

Jusuf Owega war am Samstag als Zweiter ins Rennen gegangen. Der junge Kölner konnte nicht verhindern, dass sich Polesetter Franck Perera an der Spitze absetzte und in der Motorsport Arena Oschersleben mit 1:24,091 Minuten einen neuen Rundenrekord aufstellte. Als Schlüssel zum Erfolg erwies sich schließlich der späteste Boxenstopp aller Teams. So konnte der Rückstand zum führenden Lamborghini Huracán GT3 Evo #19 von vier auf eine Sekunde verringert werden. Der ins Cockpit gewechselte Ricardo Feller überholte den vor ihm liegenden Arthur Rougier im 33. Umlauf und sah nach 43 Runden mit einem Vorsprung von 4,032 Sekunden die Zielflagge. Mit Platz zwei feierte das Team Emil Frey Racing nach der Pole-Position einen glänzenden Einstand. Gleiches gilt für den Serien-Neueinsteiger Allied-Racing mit Rang drei.

Jonathan Aberdein und Raffaele Marciello vom Mann-Filter Team Landgraf schrammten als Vierter mit ihrem Mercedes-AMG GT3 Evo #48 um gut eine Sekunde am Podiumsplatz vorbei. Die Top Fünf komplettierten Robert Renauerund Klaus Bachler und sorgten im Porsche 911 GT3 R #44 ebenfalls für ein gelungenes Debüt ihres Teams ID Racing with Herberth. Christian Engelhart und Ayhancan Güven (24/TUR) fuhren im Porsche 911 GT3 R #91 für Joos Sportwagentechnik auf Platz sechs, Konsta Lappalainenund Mick Wishofer steuerten den Lamborghini Huracán GT3 Evo von Emil Frey Racing mit der Startnummer 14 auf Rang sieben. Der beste BMW M4 GT3 folgte mit dem Duo Jesse Krohn und Nicky Catsburg bei seinem ADAC GT Masters-Debüt von Lokalmatador Schubert Motorsport als Achter. Eine fantastische Aufholjagd gelang Kim-Luis Schramm und Dennis Marschall von Rutronik Racing, die sich mit dem Audi R8 LMS GT3 Evo II #27 von Startplatz 18 auf Rang neun vorkämpften. Den letzten Top-Ten-Platz sicherten sich ihre Teamkollegen Patric Niederhauser und Luca Engstler im Audi R8 LMS GT3 Evo II mit der Startnummer 15.

Jusuf Owega: „Ich war vor dem Rennen angespannt, weiß aber, was ich kann und was ich machen muss. Im ADAC GT Masters ist alles total eng, kleine Sachen machen viel aus. Ich freue mich über meinen ersten Sieg.“

Ricardo Feller: „Jusuf hat eine Top-Leistung geboten und sogar die Reifen geschont. Ich habe mich auf einen langen Fight mit dem Lamborghini eingestellt, konnte ihn jedoch ziemlich schnell überholen und das Rennen von der Spitze aus zu Ende fahren. Das war ein Top Auftakt, morgen geht es hoffentlich so weiter.“

ADAC GT Masters, 1. + 2. Rennen Oschersleben 2022 – Foto: Gruppe C Photography

Zum ersten Mal kam in einem Rennen der Deutschen GT-Meisterschaft der neue Kraftstoff des langjährigen ADAC GT Masters Lieferanten Shell zum Einsatz. Der „Blue Gasoline 98 GT Masters“ enthält ca. 50% nachhaltige Komponenten (im Vergleich zu ca. 10% in E10 Standardbenzin) und erwies sich als perfekter Treibstoff für das Starterfeld. Mit dem neuen Kraftstoff, der problemlos von den Aggregaten der Supersportwagen verarbeitet wurde, leisten das ADAC GT Masters und Shell einen wichtigen Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit im Motorsport.

Fahrer-Duo Schiller/Gounon gewinnt Sonntagsrennen im Mercedes-AMG GT3 Evo

Spektakulärer Motorsport, ein hochkarätiges Rahmenprogramm, tolle Atmosphäre. 28.000 Besucher pilgerten zum Auftaktwochenende des ADAC GT Masters nach Oschersleben und sorgten damit für einen neuen Publikumsrekord. Noch niemals waren so viele Fans zu einem Event der Deutschen GT-Meisterschaft in die Motorsport Arena gekommen. Am Sonntag sahen die Zuschauer nach einer fehlerlosen Vorstellung den Sieg von Fabian Schiller und Jules Gounon. Der Mercedes-AMG GT3 Evo mit der Startnummer acht wurde nach 43 Runden als Erster abgewunken und bescherte dem Drago Racing Team ZVO als Neueinsteiger den ersten Erfolg in der Deutschen GTMeisterschaft.

Pole-Setter Patric Niederhauser und Luca Engstler von Rutronik Racing belegten im Audi R8 LMS GT3 Evo II #15 Rang zwei. Den dritten Podiumsplatz machten Jonathan Aberdein und Raffaele Marciello vom Mann-Filter Team Landgraf im Mercedes-AMG GT3 Evo #48 klar. „Es ist ein tolles Gefühl, bei meinem Debüt im ADAC GT Masters gleich zu Beginn den ersten Sieg feiern zu können. Jules hat aber auch einen tollen Job gemacht,“ freute sich Fabian Schiller, der auch die Pirelli-Junior-Wertung gewann.zweiten Platz bleiben wollte. Er attackierte sofort den vor ihm liegenden Pole-Setter Patric Niederhauser und konnte den Schweizer noch in der ersten Runde überholen. Bis zum Pflicht-Boxenstopp hielt der Franzose seinen Konkurrenten auf Distanz und übergab den Mercedes-AMG GT3 Evo auf Platz eins liegend an seinen Fahrerkollegen Fabian Schiller. Der musste bei der Boxenausfahrt eine Schrecksekunde überstehen, als er beinahe mit dem ebenfalls herausfahrenden Luca Engstler kollidierte. Auf der Strecke gab es danach keine Probleme für den 24-Jährigen, der die Führung souverän verteidigte und mit einem Vorsprung von 2,735 Sekunden vor Luca Engstler seinen Debüt-Sieg im ADAC GT Masters feierte. Dritter wurde Jonathan Aberdein, der während seines Stints mit abbauenden Reifen zu kämpfen hatte.

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