Startseite
   Termine
   Galerie
   Links
   Report
   Rennsportmarkt
  Serien
   STT
   Divinol-Cup
   PCCT
   ADAC Procar
   FHR 100 Meilen
   ATS F3 Cup
   Markenpokale
   SCC
   Historische
   Bergrennen
   Diverse
   International
  Datenbank
   Fahrer
   Fahrzeuge
   Strecken
   Serien
   Ergebnisse
  Redaktion
   Fotoservice
   Impressum
   Kontakt
   ADAC Procar I Übersicht I Rennen I Punkte I Fotos
3. Lauf beim TOP 10 Racing Weekend Nürburgring-24h
Engstler besiegt die „Grüne Hölle“
Die ADAC Procar startete zusammen in einer Startgruppe mit der STT (Spezial Tourenwagen Trophy), da die Fahrzeuge fast gleichschnell den Nürburgring umrunden. Pole-Sitter Franz Engstler gewann auch den Start der Procar-Fahrzeuge, musste sich aber mit den leistungsstärkeren STT Rennwagen rumschlagen.
 © Patrick Holzer
 Franz Engstler - siegt auch am Ring
f„Das war ein hartes Rennen“, meinte der Wiggensbacher. „Ich hatte zwar die Pole inne, musste mich aber schon in der ersten Kurve gegen die STT beweisen. Dann bekam ich einen Schlag ins Heck und verlor einige Positionen“, meinte Engstler. So kam es auch, dass Peter Rikli beim Einbiegen auf die Nordschleife die Nase seines Honda Accord vorne hatte. Der Schweizer nutzte das Gerangel an der Spitze und ging in Führung, musste diese aber am Ende der ersten von vier zu fahrenden Runden wieder an Engstler abgeben. Kissling-Pilot Rainer Bastuck, der seinen zweiten Startplatz verteidigen konnte, musste seinen Opel Astra GTC in der dritten Runde abstellen. Ein von der Strecke aufgenommener Stein beschädigte den Keilriemen, der wiederum den OTGeber außer Funktion setzte und letztendlich dann den Motor ausschaltete. Procar-Neuzugang Sebastian Stahl nutzte die Gunst der Stunde und setzte sich auf der zweiten Position fest. „Das war ein super Rennen für mich“, meinte der Neunkirchener. „Mit meinem Toyota Corolla T-Sport konnte ich vor diesem Wochenende nicht testen und im ersten Quali mit Problemen am Differenzial auch nur drei Runden fahren. Wir haben ein neues Fahrwerk ausprobiert und fanden auf die Schnelle noch keine gute Abstimmung. Das Auto lag sehr unruhig und ich hatte alle Hände voll zu tun, Platz zwei zu behaupten. Das Ergebnis ist großartig für uns“, freute sich Stahl. Hinter ihm folgte auf Platz drei zunächst Peter Rikli, den in der letzten Runde ebenso wie Bastuck das Pech ereilte. Mit Getriebeproblemen ließ er seinen Honda Accord kurz vor dem Ziel ausrollen. „Ich war gerade in Schlagdistanz zu Sebastian Stahl und setzte auf der Döttinger Höhe zum Überholen an, als mein Getriebe blockierte“, so der enttäuschte Schweizer. Somit rutschte Maria de Villota Comba auf Platz drei vor. Die Spanierin im Maurer-Chevrolet Lacetti fuhr damit ihren ersten Podestplatz ein. „Ich bin überglücklich“, strahlte die schnelle Lady aus Madrid. „Damit hatte ich nicht gerechnet. Ich kannte den Nürburgring überhaupt nicht und habe auf der Play Station geübt, das hat wohl geholfen.“

Division 2: Das Meisterauto ist immer noch siegfähig

In der Division 2 gewann Marco Wolf mit dem Citroen Saxo VTS, dem letztjährigen Meisterauto von Guido Thierfelder, die Hatz auf der spektakulärsten Rennstrecke der Welt. „Nach dem Einbiegen auf die Nordschleife konnte ich mich Stück für Stück absetzen und einen sicheren Sieg einfahren. Das lief besser, als ich es erwartet hatte“, freute sich der Lohmarer. Sein Teamkollege Guido Thierfelder sicherte sich mit dem neuen Peugeot 207 Sport Podestplatz zwei. „Das war ein hartes Rennen, wir fahren immer noch mit einem Servo-Lenkgetriebe, wobei der Servo-Motor abgeklemmt ist. In der Procar ist die Lenkhilfe verboten und somit musste ich richtig hart für meinen zweiten Platz arbeiten“, erklärte der Troisdorfer. Platz drei erzielte Thomas Mühlenz (Citroen C2 VTS). „Wie schon im Qualifying bekam ich im Rennen Probleme mit dem Getriebe. Die Gänge ließen sich immer schwerer einlegen und ich betete nur, dass es bis ins Ziel hält“, so der Recklinghausener.

Division 3: Wolfsburger Doppelsieg

In der Diesel-Division 3 gab es einen Volkswagen-Doppelsieg von Kai Jordan und Stefan Michels, beide VW Golf 2.0 TDI. Die Teamkollegen der RSG Wolfsburg waren die einzig verbliebenen Starter der Dieselrenner, nachdem Uwe Reich seinen Alfa 147 JTD wegen Elektronikproblemen nicht starten konnte und Erwin Lukas in der Einführungsrunde mit einem Turboladerschaden an seinem Opel Astra GTC CDTI liegen blieb. Kai Jordan freute sich dennoch über seinen zweiten Saisonsieg. „Ich hatte einen Bomben-Start und konnte mich sogar vor die Division 2 setzen. Dann kämpften die STT´s im Trio vor mir und ich setzte mich etwas dahinter und beobachtete das Treiben. Mein Vorsprung auf Stefan Michels war souverän und ich konnte das Rennen locker nach Hause fahren“, freute sich der Wolfsburger über den Teamerfolg.

Presse ADAC Procar

 
   Werbung


   

Artikel vom 10.06.2007