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In beiden Freien
Trainingssitzungen im Regen lag Andreas Ziggel als absolut
schnellster Pilot der Division 2 in seinem Citroen Saxo VTS auf
Platz 1. Und diese Vormachtstellung nutzte er auch im
Zeittraining aus und kam mit 2:02.851 Minuten auf die Pole
Position.
Rennen 1 war dann ebenfalls eine sichere Beute
für Andreas Ziggel, der es sich zum Schluß sogar leisten
konnte, vom Gas zu gehen und sein Material zu schonen. Der
letzte Lauf sollte die Entscheidung bringen. Thomas Mühlenz lag
nur noch mit 1 Punkte vor Ziggel. Bei einem Sieg des
Germersheimer wäre der Titel für Ziggel sicher!
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“Doch
schon vorher wurden wir gewarnt“, so Vater Bernd Ziggel,
„das es in den letzten Jahren immer harte Aktionen bei solchen
Ständen gegeben hätte. Wir haben dies natürlich nicht
geglaubt und wollten unser Rennen fahren. Auf der Strecke
jedenfalls wäre Andreas mit normalen Mitteln nicht zu schlagen
gewesen. Was dann geschah, war gelinde gesagt nicht sehr
sportlich...!“
Der allerletzte Lauf jedenfalls sah einen Zweikampf von Beginn
an. Schon in der ersten Kurve berührten sich der Saxo und der
Citroen mehrfach und tauschten ihre Positionen. Dabei wurde der
Saxo von Andreas Ziggel beschädigt und er musste an die Box.
Dort waren die Titelträume dann beendet. „Ich denke, dies war
nicht ganz fair von Thomas Mühlenz“, so Andreas Ziggel nach
dem Rennen. „Er hat von Beginn an überaus hart angegriffen.
Daran gibt es ja vielleicht nicht viel auszusetzen, aber das er
mich dann auf den Curb schiebt und ich dabei aufsteige und nur
durch einen Alfa noch auf der Strecke gehalten werden, das ist
unfair. Ohne einen Alfa aus der Division 1, der natürlich
auch ausfiel, wäre ein Überschlag nicht zu verhindern gewesen.
Ich meine da hört der Spaß auf, weil auch Jens Weimann
ausfiel, im Ganzen also drei Autos“, kritisiert Ziggel den späteren
Meister. „Ich gratuliere Thomas Mühlenz zum Titel, finde es
aber auch schade, dass es so enden musste. Meinem Team möchte
ich ebenfalls danken, sie haben mir ein perfektes Auto zum
Finale hingestellt. Wir werden nun überlegen, wie es 2008
weiter geht...“
Ralph Monschauer
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