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Thomas Mühlenz blieb hinter seinem Konkurrenten Anderas Ziggel ein
aussichtsreicher Platz zwei im Qualifying. Teamchef Harald
Briese zeigte sich zunächst ein wenig enttäuscht, da wegen
einer Gelbphase das Training schon nach wenigen Minuten faktisch
beendet war: "Dass die Streckenposten den Wagen nicht
hinter die Absperrung ziehen konnten, ist ärgerlich. Die
Poleposition für das Finale wäre schön gewesen, aber die
Ausgangslage ist ja nicht schlecht."
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Doch
im ersten Lauf hatte Andreas Ziggel die Citroën-Nase vorn.
Thomas Mühlenz im C2 reihte sich hinter dem Citroën Saxo von
Ziggel als zweiter ein, blieb diesem jedoch bis über die
Ziellinie im Nacken: "Wir haben gepuscht von Anfang bis zum
Ende", berichtete Mühlenz. Der Punktevorsprung schmolz bis
auf einen Zähler zusammen.
Das zweite Rennen war jedoch bereits nach der turbulenten ersten
Runde entschieden. Beide Konkurrenten um die Meisterkrone fuhren
kurvenlang im direkten Fight. Rauchzeichen von späten
Bremsungen und Fahrten durch den Dreck neben der Fahrbahn
zeugten von einem harten Duell. Als Andreas Ziggel ins Abseits
geriet und ausschied, war der Weg frei für Thomas Mühlenz. Mit
einem dritten Rang hinter Charlie Geipel und Oliver Kerlé war
dem
Recklinghäuser der Titel nicht mehr zu nehmen. Teamchef Harald
Briese, der vor dem Wochenende nervöser als sein Fahrer zu sein
schien, erzählte glücklich: "Es ist traumhaft, dass wir
es mit dem neuen Auto geschafft haben. Es freut mich besonders für
Thomas, dass es nun im dritten Anlauf endlich mit der
Meisterschaft geklappt hat."
In die Winterpause verabschiedet sich das Team noch nicht. Die
von Wheelspeed entwickelte Rennversion des Citroën C2 wird noch
auf verschiedenen Messen zu sehen sein. Für die Motorshow, die
wieder Anfang Dezember in Essen stattfindet, ist bereits ein
neues Fahrzeug vorbereitet. Harald Briese wird dort vor den
Augen des fachkundigen, rennbegeisterten Publikums das Fahrzeug
zusammenbauen und präsentieren. (pw)
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