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Wangeners mit
winzigen 2/10 Sekunden Rückstand lediglich in der zweiten Startreihe wieder.
Auch das erste Rennen brachte dem sympathischen Eidgenossen kein Glück. Zwar
reihte sich der in Eigenregie aufgebaute Rennbolide nach dem Start an der
dritten Position ein, aber schon in der vierten Runde war mit stotterndem
Motor ein Boxenbesuch angesagt. "Ein Sensor hatte einen Wackelkontakt", so
der knappe Kommentar des Piloten, der sich zum zweiten Lauf am Ende des
Feldes einreihen musste.
Fulminant war in diesem zweiten Wertungslauf die Aufholjagd Peter
Riklis. Mit großen Schritten ließ er das Feld der kleineren Divisionen hinter sich
und schloss schnell auf Oleg Petrishin und Jens-Guido Weimann auf, die sich
im Zweikampf befanden. Keine zwei Runden später waren sowohl der BMW 320i
als auch der C-Mercedes ad acta gelegt und ein Podestplatz erzielt. Als der
Zweitplatzierte einem Überrundungsfehler zum Opfer fiel, war der Weg zum
besten Ergebnis der Rikli-Mannschaft in dieser Meisterschaft geebnet. Peter
Rikli überquerte als Zweiter hinter Toyota-Pilot Philip Geipel den
Zielstrich.
Stephan Zbinden war mit seinem Rennwagen während des Trainings in den Kies
gerodelt und stellte den Civic auf die sechste Startposition. "Natürlich ist
mir klar, dass ich ein Auto älteren Baujahres habe und nicht gleich ganz
vorn mitfahren kann, aber ich möchte mich im Rahmen des Möglichen weiter
verbessern und für das Team punkte sammeln", erklärte der Zolikofer sodann
am Sonntagnachmittag. Nach seinem Missgeschick am Samstag und einem nicht
ganz einwandfreiem Start in das erste Rennen, war er seinem Ziel sukzessive
näher gekommen. Mit persönlichen Bestzeiten auf der Strecke in der
Magdeburger Börde und zwei fünften Rängen war Zbinden am Ende beider Rennen
wieder versöhnt.
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Nicht antreten konnte Pechvogel Dario Pergolini in der Division 3 der
Meisterschaft. Der Turbolader seines Scallen Alfa 147 JTD erlitt bereits
beim Warmlaufen am Samstag einen irreparablen Schaden. "Wir können das Gerät
leider an der Rennstrecke nicht tauschen, da auch Peripherieteile in
Mitleidenschaft gezogen wurden", erklärte Pergolini enttäuscht. So wird sein
Saisonstart auf den PROCAR-Lauf am Hockenheimring verschoben.
Für Rikli Motorsport geht es schon am 22. bis 24. Mai weiter. Der dritte
Lauf der PROCAR Meisterschaft findet vor der grandiosen Kulisse und im
Rahmen des 24h-Rennens auf dem Nürburgring statt. (pw)
Rennen 1:
1. Andrej Romanov
2. Philip Geipel
3. Jens-Guido Weimann
…
5. Stephan Zbinden
-- Peter Rikli
Rennen 2:
1. Philip Geipel
2. Peter Rikli
3. Jens-Guido Weimann
...
5. Stephan Zbinden
Tabelle:
1. Philip Geipel 18
2. Jens-Guido Weimann 12
3. Andrej Romanov 10
...
5. Peter Rikli 8
6. Stephan Zbinden 8
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