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BF Goodrich
Langstreckenmeisterschaft - Pressemitteilung Dörr Motorsport, VLN 6
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Auf Chaos folgt Abbruch – Phantom nicht unverschont
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Nach mehr als sechs Wochen Sommerpause sollte es am
vergangenen Wochenende wieder losgehen und mehr als 200 Teilnehmer standen
bereit sich ins letzte Drittel der BF-Goodrich Langstrecken-
meisterschaft zu stürzen.
Dörr Motorsport stand mit dem BMW 130i „Phantom“ und dem in neuem Outfit
strahlenden BMW Z4 Coupé am Start. Doch statt einem spannenden
4h- Rennen gab es für alle Teilnehmer eine verfrühte |
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Dörr
Motorsport |
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| Dieselspur
zwingt zur Absage |
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Heimfahrt mit langem Wochenende.
Mit sintflutartige Regenfällen und Nebel mit Sichtweiten unter 50 Meter empfing die
Eifel am letzten Wochenende Protagonisten, Journalisten und Zuschauer zum 7. Lauf
der BF-Goodrich Langstreckenmeisterschaft. Besonderes Highlight an diesem
Wochenende waren die Youngtimer die als Rahmenprogramm der
Langstreckenmeisterschaft noch mehr Unterhaltung für die Zuschauer bieten sollten.
Um die beiden Rennserien zeitlich unter einen Hut zu bekommen wurde der übliche
Zeitplan um 30 Minuten nach vorn gelegt: Das Training sollte von 08:00 bis 09:30
dauern, das Rennen bereits um 11:30 gestartet werden. Die Eifel hatte jedoch
andere Pläne an diesem Wochenende: Das beschriebene Wetter knackte den
Zeitplan, so dass der Start zum Training erst um 09:40 erfolgte.
Schon 28 Minuten später war Schluss mit dem Trainingslauf zum 7. Rennen der
Meisterschaft. Grund: Durch ein im Streckenabschnitt „Wehrseifen“, der
langsamsten Stelle der Nordschleife, verunfalltes Fahrzeug wurde eine
„Diesel-Spur“ von nahezu einem Kilometer gelegt. Auf der Fährte des Selbstzünders
rutschten im Anschluss mehr als zehn Fahrzeuge aus. Darunter auch das Phantom
von Dörr Motorsport mit Stammfahrer Thomas Frank am Lenkrad.
Diesel – nicht bindungsfähig
Frank der den schwer havarierten Wagen in die Box steuerte, kam mit dem
Schrecken davon. Das Phantom hatte weniger Glück: Kühler, Stoßfänger,
Motorhaube, Kotflügel, Scheinwerfer und der hintere Stoßfänger wurden durch den
Unfall nachhaltig kaltverformt. Die Bergung der gestrandeten Fahrzeuge durch die
Streckensicherung nahm einige Zeit in Anspruch, Zeit die Dörr Motorsport nutze um
das Phantom zu reparieren.
Doch statt das Training erneut freizugeben, sagten die Verantwortlichen die ganze
Veranstaltung ab. Grund: Der ausgelaufene Biodiesel ließ sich nicht mit
herkömmlichen Mitteln binden und entsorgen, so dass die Strecke über fast einem Kilometer einer Eisbahn glich. Zur Verdeutlichung: Die eingesetzte, Vierrad angetriebene „Kehrmaschine“
schaffte es aufgrund der Glätte nicht „Wehrseifen“ entgegengesetzt der Streckenführung berghoch zu
fahren. Für die Offiziellen der Rennserie sowie für den Fahrersprecher eindeutig Grund genug das Rennen
komplett abzusagen.
Bis zum Abbruch von Training und letztendlich auch Rennen hatte auch das Z4 Coupé in neuem Outfit seine
erste Runde gedreht: Rudi „Mr. Nordschleife“ Adams fuhr trotz extrem schlechter Strecken- und
Witterungsbedingungen so schnell, dass der Hessen-Renner bis zum Abbruch des Trainings auf Rang acht
der Gesamtwertung geführt wurde. |
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Dörr
Motorsport
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Thomas Frank wurde im Training in eine Massenkarambolage verwickelt
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Stimmen „nach dem Rennen“
Rainer Dörr, Teamchef : „Es ist sehr schade, dass Thomas Frank, der besonnen und dennoch schnell ist, in die Massenkollision
verwickelt wurde. Aber es war absolut nicht sein Fehler – er ist das Opfer unglücklicher Umstände geworden.Was letztendlich alles beschädigt wurde wird sich in der heimischen Werkstatt in den nächsten Tagen
rausstellen. Eins ist schon jetzt sicher: Das Phantom wird auch im kommenden Rennen an den Start gehen!
Der komplette Abbruch des 7. Laufs geht völlig in Ordnung, nur so konnte die Sicherheit aller Teilnehmer
gewahrt werden. Dass wir mit dem Z4 Coupé letztendlich eine Runde drehen konnten, vorläufig auf Platz
acht der Gesamtwertung lagen und den Wagen unbeschädigt wieder mitnehmen konnten, war einfach auch
ein wenig Glück. Bei den Verhältnissen hätte es jeden treffen können. Wir freuen uns schon aufs nächste
Rennen. Noch was zum Wetter: Wir hatten in dieser Saison schon sehr viel Wetter-Glück. Soviel, dass ich
dachte, der Eifel sei ihr typisches Wetter ausgegangen!“
Jörg Ullmann, Technik-Teamchef
„Frank der Pechvogel! Allen im Team hat es Leid getan, dass unser Schwabe den Unfall hatte. Aber: Dass
wir gemeinsam in relativ kurzer Zeit den Wagen wieder flott machen konnten, zeigt dass im Team alles
funktioniert und Hand in Hand gearbeitet wird. Mein Lob an alle Beteiligten – großartige Leistung! Wir
werden das Phantom auf jeden Fall an den Start bringen – beim nächsten Rennen hat er wieder die alte
Optik und Thomas Frank das Vertrauen des ganzen Teams!“
Thomas Frank, Fahrer: „In der Anfahrt auf Wehrseifen wurde schon gelb geschwenkt, ich drosselte mein Tempo bis nahezu auf
Schrittgeschwindigkeit. Direkt in Wehrseifen war ich nur noch Passagier des Phantom: Bremsen, lenken, Gas
geben – nichts ging mehr uns so bin ich zwischen zwei andere Fahrzeuge gerutscht. Gott sei dank kam ich
wieder auf die Strecke und konnte in die Box fahren. Es ist wahrlich Pech, auf einer halben Runde, kurz vor
Rennabbruch den Wagen so zu beschädigen. That’s race! Ich freue mich auf das kommende Rennen im
Oktober und hoffe endlich mal wieder einen Klassensieg einzufahren.“ |
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Text:
Dörr Motorsport |
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Artikel vom 16.09.2008 |
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