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BF
Goodrich Langstreckenmeisterschaft - Der Funken sprang nicht über
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ATM - Motorsport rettet sich wacker ins Ziel
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Vergangenen Samstag fand auf der Nürburgring -
Nord- schlei fe das 31. RCM DMV Grenzlandrennen im Rahmen der
BFGoodrich-Langstrecken meisterschaft Nürburgring
statt. ATM – Motorsport war mit großen Zielen in die Eifel ge-
reist. Jana Meiswinkel (Wilnsdorf) und Jutta Beisiegel (Kaiserslautern), zusammen besser bekannt als das„Frauen
power-Team, stellen fahrerisch ein lange eingespieltes Team dar und
werden von einem |
| ©
Oliver Wegen
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Mit Pech am Ring |
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ebenso eingespieltem Team unterstützt. Um 9 Uhr wurde das Training gestartet. Zuvor herrschte Ungewissheit
über die Entwicklung des Wetters „Welche Temperaturen werden heute erreicht und welche Reifen passen zu den Bedingungen?“ galt es zu beantworten. Nachdem
eine Entscheidung gefällt wurde konnte die Zeitenjagd beginnen. Zuerst versuchte Jutta Beisiegel ihr Glück und legte bereits gute Zeiten vor. Gegen Ende des Trainings bekam Jana Meiswinkel einen frischen Satz Reifen montiert und konnte die Zeit weiter drücken. Mit einer Zeit von 10.19.011 Minuten stand man auf Position 4 in der hart umkämpften Klasse SP2. |
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Den Startturn übernahm wieder Jana Meiswinkel und konnte sich gut auf Position 4 halten und konstant schnelle Zeiten, entsprechend einem Ford Fiesta ST, kündigten zunächst einen positiven Rennverlauf an. Im Laufe der ersten Stunde machte eine Entscheidung des Vormittags den beiden Damen einen Strich durch die Rechnung. Die hohen Temperaturen bekamen den Reifen überhaupt nicht gut und die bauten schnell ab, die Fahrwerkseinstellung passte nicht mehr zu den Bedingungen und der Wagen schob mehr und mehr über die Vorderachse. Der geplante Angriff musste ausbleiben. Es galt die Position zu halten. In Runde 13
übernahm Jutta Beisiegel nach einem zügigen Boxenstopp den schwarzen Ford Fiesta ST. Mit Rundenzeiten auf gleichem Niveau ihrer Teamkollegin ging es wieder ins Rennen. „Das Rennen lief eigentlich gar nicht schlecht, bis zu dem Zeitpunkt wo uns die Kiste immer ausging“ resümiert Jutta Beisiegel das Rennen. Zum
ersten Mal streikte der Ford Fiesta während der 19. Runde in der Mercedes Arena. Die Mechaniker eilten zur Stelle und Hilfe gab es auch von den Mechanikern
der Busch Zwillinge. Kabelbruch lautete die Diagnose vor Ort. Das Problem konnte schnell behoben werden – dachte man. Auf der Breidscheider Brücke streikte der Ford Fiesta ST ein weiteres Mal. Dieses Mal war die Anfahrt für die zur Hilfe eilenden Mechaniker doch etwas weiter. Lange wurde repariert. Der Funken wollte einfach nicht überspringen, wie man immer so schön, zwar in anderen Situationen, sagt. Aufgeben gibt es bei ATM - Motorsport jedoch nicht.
Jutta Beisiegel: „Da wären wir auch bei unserem Motto. Wir kommen immer an! Andere Teams hätten vermutlich nicht mehr repariert.“ Und dann irgendwann sprang der Funken doch wieder über.
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Das Frauen-Power
Team Jutta Beisiegel und Jana Meiswinkel |
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Der Ford Fiesta konnte seine Fahrt fortsetzen. Zwar tauchte auf der Zeitliste eine Rundenzeit mit 43 Minuten auf, aber der Wagen fuhr wieder und erreichte Schlussendlich das Ziel auf Position 7 der Klasse SP2. „Wir haben total gefiebert, dass der Wagen noch das
Ziel erreicht. Eigentlich war es Anfangs ein gutes Rennen, umso schlimmer die Probleme“ blickte Jana Meiswinkel zurück. Kämpfen, sich auf neue Bedingungen einstellen, leider reparieren und weiter kämpfen und trotzdem jubeln – That´s FRAUENPOWER Racing.
Auf eine Anmerkung bestand eine erleichterte Jutta Beisiegel bei der Unterhaltung mit ihrem Pressesprecher nach dem Rennen noch. Das Auto ist ohne
Kratzer über die Ziellinie gekommen!
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Christian
Reinsch Fotos:Oliver Wegen |
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Artikel vom 08.07.2008 |
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