Startseite
   Termine
   Galerie
   Links
   Report
   Rennsportmarkt
  Serien
   STT
   Divinol-Cup
   PCCT
   ADAC Procar
   FHR 100 Meilen
   ATS F3 Cup
   Markenpokale
   SCC
   Historische
   Bergrennen
   Diverse
   International
  Datenbank
   Fahrer
   Fahrzeuge
   Strecken
   Serien
   Ergebnisse
  Redaktion
   Fotoservice
   Impressum
   Kontakt
   Historische I Übersicht      
Jim Clark Revival - GTC-  TC81
Doppelsieg für BMW M1Procar - Viel Pech für Timo Scheibner
Als die Boliden der GTC-TC 81 am Samstag Vormittag zum ersten Rennen an der Start rollten, fehlte Peter Mücke im Ford Capri RS. Die erste Startreihe teilten sich Christian Traber im BMW M1 und Corvettepilot Timo Scheibner. Da Mücke nicht zum Rennen antreten konnte, blieb der Startplatz neben dem Casoni Porsche leer.
 © Patrick Holzer
  GTC - TC 81 ein tolles Event für die Zuschauer 
Nach dem Start tauchte die schwarze Corvette als erste in der Sachkurve auf, dicht dahinter folgte Christian Traber. Auf den weiteren Positionen hatten sich Karl-Heinz Wenig , Thomas Verhoeven , Team Casoni, Torsten Klimmer, Helmut Reis ( alle Porsche 911 RSR ) eingereiht. Marc Devis im zweiten BMW M1 hatte sich von Startplatz elf bereits auf Rang acht vorgekämpft. In der dritte Runde dann der erste Führungswechsel. Christian Traber löste Timo Scheibner auf Position eins ab. Auf drei lag Karl-Heinz Wenig, der schon den Belgier Marc Devis dicht im Nacken spürte. Dahinter lauerte mit jetzt schon etwas Abstand die restliche Porschemeute. Zwei Runden später dann der erneute Führungswechsel, den die Zuschauer in der Sachskurve laut bejubelten. Die Führung von Timo Scheibner dauerte jedoch nur eine Runde und Christian Traber konnte sich Position eins wieder zurückerobern. Eine Runde später war die schwarze Corvette wieder auf Position eins zu finden, dicht gefolgt von Christian Traber, der ständig von hinten attackierte und versuchte am Führenden vorbeizugehen. 
Während die schwarze Corvette zwar auf den Geraden mehr Power hatte, kam der M1 beim Anbremsen immer wieder an die Corvette heran. Dies nutzte Traber in der achten Runde schließlich aus und übernahm in der Sachskurve wieder die Führung. Mit gebührendem Abstand folgten Marc Devis und Thomas Verhoeven. Für Scheibner kam es dann aber gleich knüppeldick als die Corvette in der Sachskurve langsam ausrollte.  " Das Getriebe hat sich verabschiedet und das war dann das Aus. Ich war zu dem Zeitpunkt sehr gut im Rennen gelegen und fuhr auch mit 1:53,196 meine schnellste Rennrunde", so ein sichtlich enttäuschter Timo Scheibner. Zwei Runden vor Ende des Rennens hing dann Marc Devis, der kurzzeitig den Anschluss verloren hatte, plötzlich wieder am Heck von Christian Traber, der sich nun den Angriffen des Belgiers erwehren musste. Doch der Schweizer entschied das Rennen für sich und überfuhr als erster in 31:24,250 knapp vor Marc Devis die Ziellinie. Dahinter folgte Thomas Verhoeven auf dem dritten Gesamtplatz.

Im zweiten Rennen musste Timo Scheibner auf Grund des Ergebnisses aus dem ersten Rennen von weit hinten ins Rennen gehen. An der Spitze entwickelte sich ein Zweikampf zwischen den beiden Markenkollegen Christian Traber und Marc Devis. Im weiteren Verlauf des Rennens versuchte Marc Devis immer wieder am Schweizer Christian Traber vorbeizugehen, der jedoch seinen Kontrahenten auf Distanz halten konnte. Timo Scheibner hatte bis zur vierten Runde das restliche Feld durchpflügt und lag nun mit 30 Sekunden Rückstand auf die beiden Führenden auf Position drei. In Runde 11 tauchten die beiden Führenden erneut eng beieinander in der Sachskurve auf. Marc Devis attackierte den Führenden und wollte innen vorbei. Dabei berührten sich beide Fahrzeuge und der Belgier verabschiedete sich ins Grün, konnte das Rennen aber , auf Position neun zurückgefallen, unter dem Beifall der Zuschauer wieder aufnehmen. Timo Scheibner hatte durch dieses Missgeschick Rang zwei geerbt, den er hinter Christian Traber sicher ins Ziel brachte. Position drei ging diesmal an den Österreicher Dr. Armin Zumtobel  ( Porsche 906 ). " Es war heute sehr hart. Devis hat versucht mich innen in der Sachs zu überholen. Er hat gepokert und verloren. Für mich natürlich von Vorteil. So konnte ich die letzten drei Runden ruhig angehen und den Sieg nach Hause fahren," erklärte der strahlende Doppelsieger Christian Traber.  ( Jürgen Holzer)

 
   Werbung

   

Artikel vom 06.05.2007

   
   

Sportgate - Mehr muss man über Sport nicht wissen