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4. JIM CLARK REVIVAL auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg |
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Verantwortlichen
gratulieren Hans
Herrmann
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Hans Herrmann, einer der Publikumslieblinge des Hok- kenheimrings Baden - Würt-
temberg,
feiert am 23. Februar 2008 seinen 80. Geburtstag. Die Rennfahrer- legende hat den
Hockenheim- ring bereits in den fünfziger Jahren als
Mercedes Werks- fahrer kennengelernt. Ende der sechziger Jahre gehörten seine Rennen auf dem
Moto- drom
im Badischen zu seinen spektakulärsten Rennen. Im Werksteam mit den |
| ©
JCR |
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| Rennfahrerlegende
Hans Herrmann |
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Piloten Jo
Siffert, Vic Elford, Rolf Stommelen, Udo Schütz und Gerhard Mitter errang er im
Jahr 1969 erstmals den Markenweltmeistertitel für Porsche. Im Jahr darauf
gewann er den ersten Gesamtsieg für den Sportwagenhersteller in Le Mans. Er
nahm diesen motorsportlichen Höhepunkt zum Anlass, seine aktive
Rennfahrerkarriere zu beenden. Vom Beginn seiner Rennfahrer-Laufbahn im Jahr
1952 an bis zu diesem historischen Zeitpunkt hat Hans Herrmann mehr als 80
Gesamt- und Klassensiege erzielt.
Hans Herrmann fuhr verschiedene Marken, auch auf dem Hockenheimring. Unvergessen ist
sein spektakulärer Unfall am 12. Mai 1954 bei Erprobungsfahrten des
Mercedes-Werksteams. Dazu der Jubilar selbst: „Die Strecke verlief damals ganz
anders, als die Piste des heutigen Motodroms. Sie bildete ein langgestrecktes
Oval, welches gegen den Uhrzeigersinn befahren wurde. In der achten Runde
rauschte ich mit 240 Stundenkilometern auf die Stadtkurve zu und ging auf die
Bremse – da durchzuckte mich ein stechender Schmerz am rechten Bein. Eine Ölleitung
war geplatzt und die heiße Flüssigkeit spritzte heraus. Weil der Fuß vom
Pedal abrutschte, konnte ich nicht richtig bremsen und der Wagen schoss auf die
Stadtkurve zu - als ich wieder zu mir kam, bestätigte mir mein Rennleiter
Neubauer das große Glück, welches ich hatte. Ich wurde bei dem Aufprall aus
dem Wagen geschleudert. Mit Verbrennungen sowie Brust- und Nierenquetschungen
musste ich erstmals in meiner Karriere das Krankenbett hüten.“Dieser
und weitere spektakuläre Unfälle und Vorfälle in Monaco und bei der Mille
Miglia brachten Herrmann den Spitznamen „Hans im Glück“ ein.
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Archivfoto - Porsche
906 © Patrick Holzer |
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Die
sechziger Jahre verliefen für das Rennidol auf dem Hockenheimring wesentlich
erfolgreicher. Nachdem die Solitude-Rennstrecke vor den Toren Stuttgarts aus
Sicherheitsaspekten nicht mehr befahren werden durfte, wurde das neue Motodrom
in Hockenheim unter anderem zum Eldorado der Prototypen-Rennen. Herrmann
startete am 14. August 1966 beim „Grand Prix Hockenheim“ auf Porsche 906 und
wurde dritter. Im Jahr 1968 wurde er auf Porsche 908 erster in seiner Klasse und
zweiter gesamt beim „Solitude-Rennen, Hockenheim“ am 21. Juli und
Gesamtsieger beim „Preis der Nationen“ am 15. September, ebenfalls auf
Porsche 908. Im Jahr darauf peitschte er eine Lola T 70 beim „Solitude-Rennen,
Hockenheim“ am 13. Juli 1969 auf den Gesamtsieg. Beim 4.
International Historic Grand Prix, dem JIM CLARK-REVIVAL auf dem Hockenheimring
Baden-Württemberg vom 24. bis 27. April 2008 wird Hans Herrmann als Ehrengast
erwartet. Dann werden Erinnerungen wach an einen großen Rennfahrer und seine
Erinnerungen an diese Rennstrecke. Ronny G. Bredhauer wird dies zum Anlass
nehmen, die Rennlegende im JIM CLARK-REVIVAL Supporters Club als Ehrenmitglied
aufzunehmen. Dazu der Organisationsleiter: „Wir gratulieren ganz herzlich zum
80. Geburtstag und sind stolz darauf, einen so vielseitigen und sympathischen
Rennfahrer an unserem Renn-Wochenende bei uns zu haben.“
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Text und Fotos: Presse
JCR |
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Artikel vom 22.02.2008 |
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