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78 Histo-Cupler
sorgen in Hockenheim für spannende Rennen |
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Jenewein
bei den Young Timern nicht zu stoppen |
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Nach
einem Jahr Pause machte der Histo-Cup Austria wieder in
Hockenheim Station, wo der fünfte Meisterschaftslauf der
Saison auf dem Programm stand. Bei den Spezialtourenwagen
und den Histo-Cup Fahrzeugen nach Anhang K holte sich
Christian Schneider im Alfa Romeo GTV 6 die
Trainingsbestzeit. Den zweiten Startplatz sicherte sich
Georg Steffny (BMW 2002) vor Norbert Lenzenweger (BMW 3.5
CSL) und Karl Böhringer (Ford Escort RS). |
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Patrick Holzer |
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| Tolles
Feld - Der Histo-Cup Austria auf dem Hockenheimring |
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Insgesamt 37 Fahrzeuge versprachen auf dem kleinen
Kurs in Hockenheim jede Menge Action und keine Atempause für die Zuschauer auf
den Tribünen. Den Start am Samstagmorgen entschied Michael Steffny für sich,
während Christian Schneider auf den fünften Rang abrutschte. An dem Alfa
Piloten waren auch noch Norbert Lenzenweger, Thomas Wöhr (VW Käfer), der vom
achten Platz aus gestartet war, und Franz Irxenmayr (Porsche 911 RS)
vorbeigegangen. Im Getümmel drehte sich August Deutsch im klassisch schönen
Porsche 908 und fiel ans Feldende zurück. An der Spitze setzte Lenzenweger
Serienorganisator Steffny unter Druck, während Thomas Wöhr schon vom
heranstürmenden Christian Schneider angegriffen wurde. Franz Irxenmayr hatte
den schnellen Alfisti nicht halten können, hatte aber selbst schon einen
Abstand auf die weiteren Verfolger Karl Böhringer, Otto Fieg (Alfasud) und
Christian Neunemann (Porsche 911 RS) herausgefahren. In Runde drei übernahm
Lenzenweger von Steffny die Führung. Christian Schneider befand sich weiter auf
dem Vormarsch, schnappte sich zuerst Thomas Wöhr und in der siebten Runde war
auch Steffny fällig. Sogleich zeigte sich Schneider übergroß im Rückspiegel
von Lenzenwegers BMW. Doch als bei Schneider plötzlich der halbe Frontspoiler
fehlte, setzte sich Lenzenweger wieder ab und siegte mit 2,364 Sekunden
Vorsprung. Ganz eng wurde es beim Kampf um den dritten Gesamtplatz.
Buchstäblich in aller letzter Sekunde fing Christian Neunemann den bis dato
Drittplatzierten Michael Steffny ab - nur 0,472 Sekunden betrug der Abstand auf
der Ziellinie.
Zu ihrem ersten Rennen rückten die 325 Challenge
ohne die Young Timer aus, 41 Fahrzeuge hätten den nur 2,604 km langen Kurs wohl
überfordert. Von Pole startete Vincen Smaal vor Michael Hollerweger.
Schnellster der Gruppe N Fahrzeuge war Christian Schulze mit Startplatz sieben.
Dietmar Lackinger holte sich in Runde fünf die Führung von Franz Grassl, der
wenig später ausfiel. Dietmar Lackinger und Vincent Smaal schenkten sich beim
Kampf um den Rennsieg nichts. In Runde neun berührten sich die Zwei in der
Südkurve, Lackinger drehte sich und Smaal konnte weiterfahren - vorerst. Denn
wenig später kam für ihn das Aus. Michael Hollerweger profitierte davon, wurde
aber wieder von Dietmar Lackinger eingefangen. 1,038 Sekunden betrug Lackingers
Vorsprung schließlich im Ziel.
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Bei den Young Timern behauptete Ossi Jenewein
(Porsche 964) seine Pole beim Start gegen Stefan Ertl und Alfred Berger (beide
Porsche 964). Auf Platz vier lag Gerhard Jörg in seiner rund 500 PS starken
Corvette C4, der aber auf dem kleinen Kurs mit den flinkeren Porsche nicht ganz
mithalten konnte. "Ich will hier vor allem Punkte für die Meisterschaft
holen, die nächsten Strecken passen dann besser", so der Corvette Pilot.
In der zweiten Runde fiel die Corvette auch noch hinter Roger Jahnig (BMW M3
E30), Richard Green (Porsche 964 RS) und Wolfgang Wintergerst (Porsche 993)
zurück. Oswald Jenewein setzte sich immer mehr vom Feld ab, als dann auch noch
Stefan Ertl seinen Porsche mit gebrochener Antriebswelle abstellte, schien das
Rennen gelaufen. Auch der zweite Platz war sicher in den Händen von Alfred
Berger, doch dahinter wurde es noch einmal eng. Gerhard Jörg tankte sich wieder
nach vorne durch und profitierte dabei auch vom Dreikampf zwischen Green,
Wintergerst und Jahnig, die so Zeit einbüßten. Nachdem Jahnig nach einem
Treffer von Wintergerst bereits in Runde 15 ausgefallen war, ging Jörg an
Wintergersts Porsche vorbei. Nur 2,298 Sekunden sollten am Ende auf Green und
das Podest fehlen.
Beim zweiten Start ließ Christian Schneider
nichts anbrennen. Zwar war Michael Steffny beim Start wieder schneller, doch das
konnten den Alfapiloten nicht vom Sieg abhalten. Beim Fallen der schwarz-weiß
karierten Flagge hatte Schneider über 13 Sekunden auf Verfolger Lenzenweger
angesammelt. Da Steffny wegen technischer Probleme bis auf Rang acht
zurückfiel, konnte Jürgen Stockmar (Ford Escort BDA) als Gesamtdritter aufs
Treppchen klettern.
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Zum zweiten Rennen traten die Youngtimer mit den 325
Challenge Fahrzeugen an. Während Oswald Jenewein vorneweg schoss, schnitt der
vom letzten Startplatz aus gestartete Stefan Ertl durch das Feld, wie das
berühmte Messer durch die heiße Butter. Bald lag er schon hinter dem Porsche
von Alfred Berger, den er dann wenig später auf den dritten Platz verwies. Für
Richard Green, der sich als Divinol-Cup Doppelsieger feiern lassen konnte und
bei den Youngtimern mit seinem Straßenfahrzeug antrat, kam diesmal das Aus
schon in Runde eins. Der Porsche 964 RS war in der Südkurve gestrandet. Großes
Pech hatte Gerhard Jörg, der gerade nachdem er den dritten Platz übernommen
hatte in Runde vierzehn ausfiel. Somit lautete die Reihenfolge im Ziel Jenewein
- Ertl - Berger. Im Rennen der 325 Challenge siegte diesmal Georg Steffny vor
Markus Mair. Die Gruppe N Wertung der Challenge ging an Veljko Ciric.
Das nächste Rennen findet vom 14. bis zum 16.
September in Ungarn auf dem Hungaroring statt wo der Histo Cup sicher wieder
spannenden Motorsport bieten wird.
Patrick Holzer
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Artikel vom 06.08.2007 |
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