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DTM Auftakt in Hockenheim - Audi dominiert
Titelverteidiger Ekström gewinnt erstes Rennen
Einen besseren Start hätte sich Audi nicht wünschen können. Gleich drei der vier ersten Plätze gingen an die Ingol- städter. Mattias Ekström sicherte sich aus der zweiten Position startend den Start und ging an seinem Markenkol- legen Timo Scheider vorbei. Den Platz an der Sonne gab der Schwede bis ins Ziel nicht mehr ab. Platz zwei ging an Timo Scheider. Tom Kristen -sen machte den Audi Drei- fachtriumph perfekt.  
 © Audi Motorsport
 Mattias Ekström jubelt  nach seinem Sieg in Hockenheim

Bester Mercedes Pilot war Bruno Spengler auf Rang vier. Bereits im Training und Qualifying hatte Audi angedeutet, wer hier im badischen Hockenheim Herr im Ring sein wird. Dies sollte sich auch im Rennen bestätigen. Titelverteidiger Mattias Ekström startete von Position zwei aus ins Rennen. Auf Pole stand sein Markenkollege Timo Scheider. Mercedes Pilot Bruno Spengler startete vom dritten Platz, neben ihm in der zweiten Reihe ging Paul di Resta ins Rennen. Der Start war eine klare Angelegenheit des Titelverteidigers Mattias Ekström, der an Polemann Timo Scheider vorbeigehen konnte. Dahinter reihten sich die beiden Mecedes Piloten ein. An der Spitze kontrollierten die beiden Audis das übrige Feld. Nur während der beiden Pflicht-Boxenstopps musste der Schwede die Führung kurz abgeben. Bei seinem Debüt als HWA-Werksfahrer fuhr Paul di Resta (AMG Mercedes C-Klasse) die schnellste Rennrunde, rund drei Zehntel besser als der Rundenrekord von Jamie Green aus dem Oktober 2007 und lag bis zum zweiten Boxenstop auf dem dritten Rang. Ein Kupplungsproblem beim Stop warf ihn jedoch aussichtslos auf Position 13 zurück. Inzwischen hatte sich ein Audi Trio mit Ekström, Scheider und Kristensen an der Spitze behauptet. Dahinter konnte sich der beste Mercedes Pilot Bruno Spengler auf dem undankbaren vierten Rang platzieren. 

© Mercedes

Eindrucksvoll war auch die Aufholjagd von Martin Tomczyk, der am Start auf Rang neun zurückfiel, sich aber bis auf Rang fünf nach vorne kämpfen konnte. Auf den Plätzen sechs bis acht folgten die Mercedes Piloten Jamie Green, Gary Paffett und Bernd Schneider. Ex-Formel 1 Fahrer Ralf Schumacher belegte bei seinem DTM Debüt einen 14. Rang und reihte sich, so wie er es auch vorausgesagt hatte, im Mittelfeld ein.

Stimmen zum Rennen
Bruno Spengler (Mercedes-Benz Bank AMG C-Klasse 2008), Vierter: „Ich bin enttäuscht, denn mein Ziel war ein Podiumsplatz. Ich hatte nicht genügend Grip, so dass es schwer war, mit den Audi mitzuhalten. Deshalb geht der vierte Platz noch in Ordnung. Vor einem Jahr hatte ich nach dem Saisonauftakt keine Punkte, heute habe ich immerhin fünf. Dies war das erste von elf Rennen. Wir haben also noch viele Gelegenheiten, uns zu steigern.“

Paul di Resta (AMG Mercedes C-Klasse 2008), 13.: „Ich bin enttäuscht. Anfangs lief es sehr gut, ich fuhr die schnellste Runde und hätte aufs Podium fahren können. Leider würgte ich bei meinem zweiten Boxenstopp den Motor ab, weil meine Kupplung nicht richtig trennte. Das war‘s.“

Ralf Schumacher (Trilux AMG Mercedes C-Klasse 2007), 14.: „Der Start hätte besser sein können, aber danach lief mein erstes DTM-Rennen ganz ordentlich. Wir hatten eine gute Strategie und unser Team hat gut gearbeitet. Der Spaßfaktor an meinem ersten DTM-Wochenende war sehr hoch und ich bin mit meiner Premiere recht zufrieden. Mal schau‘n, was schon in einer Woche in Oschersleben geht. Ich freue mich darauf.“

Mattias Ekström (Red Bull Audi A4 DTM #1): "Das Auto war einfach klasse. Danke an Audi Sport und mein gesamtes Team, die ein so gutes Auto hergestellt haben. Das waren die besten Voraussetzungen. Ich konnte das Rennen wirklich genießen, denn das Auto hat alles gemacht, was ich von einem Rennauto erwarte. Am Ende fuhren wir auf Platz eins bis drei, was toll für das Team ist. Ich finde, das haben wir nach einem so guten Wochenende auch verdient."

Timo Scheider (GW:plus/Top Service Audi A4 DTM #10): "Nach dem Winter mit dem völlig neu entwickelten neuen Audi A4 DTM zu starten, war eine sehr schwierige Aufgabe. Keiner hätte erwartet, dass wir so aufschlagen auf einer Strecke, die einmal Mercedes-Terrain war. Vielen Dank an Audi und die Äbte für diese Glanzleistung. Sie haben die Basis dafür gelegt, was wir heute umgesetzt haben. Bis auf meinen Start war mein Rennen perfekt. Meine Räder 
drehten etwas zu viel durch, weshalb Mattias (Ekström) vorbeizog. Zu dicht konnte ich ihm nicht folgen, sonst hätte das Auto mehr untersteuert. Das Auto war gut genug, um das Rennen zu gewinnen. Ich glaube, mein Team und ich sind stark genug, um dieses Jahr noch häufiger um Podiumsplätze und auch Siege zu kämpfen."

Ralf Schumacher beim Debüt in der DTM    © Mercedes

Das Ergebnis in Hockenheim
1. Mattias Ekström (Red Bull Audi A4 DTM) 37 Rd. in 59.17,726 Min.
2. Timo Scheider (GW:plus/Top Service Audi A4 DTM) + 0,824 Sek.
3. Tom Kristensen (Audi A4 DTM) + 19,604 Sek.
4. Bruno Spengler (Mercedes) + 20,872 Sek.
5. Martin Tomczyk (Red Bull Audi A4 DTM) + 21,269 Sek.
6. Jamie Green (Mercedes) + 33,019 Sek.
7. Gary Paffett (Mercedes) + 33,956 Sek.
8. Bernd Schneider (Mercedes) + 34,726 Sek.
9. Oliver Jarvis (Best Buddies Audi A4 DTM) + 40,720 Sek.
10. Mike Rockenfeller (S line Audi A4 DTM) + 41,798 Sek.
11. Alexandre Prémat (Audi Bank/Shell Helix Audi A4 DTM) + 46,339 Sek.
12. Markus Winkelhock (Playboy Audi A4 DTM) + 46,950 Sek.
13. Paul di Resta (Mercedes) + 47,867 Sek.
14. Ralf Schumacher (Mercedes) + 49,873 Sek.
15. Mathias Lauda (Mercedes) + 56,308 Sek.
16. Susie Stoddart (Mercedes) + 1.03,824 Min.
17. Maro Engel (Mercedes) + 1.05,161 Min.
18. Katherine Legge (Audi A4 DTM) + 1.33,669 Min.
Nicht gewertet:
Christijan Albers (Audi A4 DTM), - 34 Rd. (Radaufhängung vorne rechts) 

jh
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Artikel vom 13.04.2008

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