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Dubai 2008 – deutsche
Favoritenteams im Pech - ORMS Team bestes deutsche Team |
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ORMS
- Racing landet auf Gesamtplatz fünf |
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Pech hatten die deutschen
Favoriten auf den Gesamtsieg bei der dritten Ausgabe der
24h von Dubai. Nachdem Konrad Motorsport im Qualifying
noch auf dem dritten Startplatz gelandet war, steuerte der
Porsche 997 GT3 RSR wegen eines Öl Lecks schon in der
Anfangsphase die Boxengasse an. Da der Schaden nicht
behoben werden konnte, musste das Team den Porsche vom
Rennen zurückziehen.
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Patrick Holzer
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| ORMS-Racing
bestes deutsches Team |
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Doch auch für den zweiten
Favorit aus deutscher Sicht sollte das Rennen kein gutes
Ende nehmen. Gleich beim Start hatte der Proton
Competition Porsche die Führung übernommen und machte
die Pace. Nach knapp über vier Stunden Fahrtzeit
kollidierte jedoch Lars Erik Nielsen mit einem anderen
Fahrzeug und überschlug sich daraufhin. Auf Rang drei
dahinter lag zu diesem Zeitpunkt das Oktanas Racing Team
mit Uwe Alzen und Marc Benz am Steuer. Durch eine
Stop-and-Go Strafe wegen Überschreitens der Code 60 Phase
(60 km/h auf der Strecke) wurde das Team aber zehnten
Gesamtrang zurückgeworfen. Das musste dann aber vor allem
dem nicht ausgeglichen besetzten Porsche Tribut zollen und
wurde durch die Profis Alzen und Benz immer wieder nach
vorne gefahren. Gegen Rennende traten aber Probleme am
Fahrzeug auf, weswegen man auf den 40. Gesamtrang zurückfiel.
Somit blieb es dem ORMS-Racing Team vorbehalten, als
bestes deutsches Team das Rennen zu beenden.
Das mit der
Nordschleifen-erprobten Besatzung Marko Hartung, Stefan
Neuberger und Franz Engstler BMW Z4 Coupé landete auf dem
fünften Gesamtrang, was auch den Sieg in der Klasse A5
bedeutete. Nach und nach war das Team nach vorne gekommen
und hatte sich in der Top 10 festsetzen können. Zeitweise
lag man sogar auf dem dritten Gesamtrang. Einen Platz
dahinter rollte der SAS Lechner Racing 2 Porsche mit
deutscher Besetzung über die Ziellinie. Während die österreichischen
Teamkollegen im stärkeren RSR nach zwischenzeitlicher Führung
mit Motorproblemen und Getriebeschaden ausgefallen waren,
fuhren Christian Menzek, Pierre Kaffer, Hannes Plesse und
Hannes Danzinger souverän auf Gesamtrang sechs und Platz
vier in der starken Klasse A6. Mit Elmar Grimm schaffte
noch ein weiterer Deutscher den Sprung in die Top 10.
Zusammen mit den niederländischen Kollegen Peter van de
Kolk, Richard van den Berg und Cor Euser steuerte er den
aus der Dutch Supercar Challenge bekannten BMW Compact GTR
auf die zehnte Gesamtposition. Kurz vor Rennschluss war es
dem unter der Bewerbung von Motors TV startendem Team
gelungen den Duller Motorsport 1 BMW abzufangen, die im M3
E46 nicht an die vorherigen Erfolge anknüpfen konnten.
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Foto: Patrick
Holzer Elmar Grimm im BMW Compact GTR |
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Der Porsche 996 GT3 Cup vom
Team CC Car Collection Schmidt beendete mit den beiden STT
Fahrern Rüdiger Klos und Robert Römer das Rennen auf
einem respektablen 14. Gesamtrang und waren damit auch das
beste Team, das noch auf die ältere Variante des
Produktionsschlagers von Porsche setzt. Verstärkt wurden
die Zwei durch Peter Schmidt, David Horn und Bruno
Fechner. Fast schon erwartungsgemäß holte sich das
Schubert Team im BMW 120d mit der Besetzung Heinz
Schmersal, Stian Sorlie, Jörg Viebahn und Claudia Hürtgen
den Klassensieg in der D1. Auch in der Klasse A2 gab es
einen deutschen Klassensieg zu feiern. Der Honda S2000 von
Andreas Mäder, Reinhold Renger, Harald Jacksties, Reiner
Schönauer und Friedhelm Mihm staubte auf dem 16.
Gesamtrang den Sieg ab. Die Klasse A1 war fest in
deutscher Hand, wobei das Rhino's 2 Leipert Motorsport
Team den Sieg mit nur 6,434 Sekunden Vorsprung herausfuhr.
Für STT Pilot Rüdiger Klos endete sein Doppeleinsatz im
eigenen Fiesta auf dem vierten Klassenrang.
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Mäder Honda S2000
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Text und Fotos:
Patrick Holzer |
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Artikel vom 12.01.2008 |
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