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Autodrom Most, Skoda Oktavia Weekend
Patrick Tiller - Debüt in der Austria Formel 3 
Dieses Wochenende feierte der 19jährige Patrick Tiller aus Österreich sein Debüt in der Austria Formel 3 in Most. Mit dem deutschen Team Jeni- chen Motorsport will er sein fahrerisches Talent unter Beweis stellen. Und die Wet- ter- und Streckenverhältnisse stellten den jungen Rennfahrer
bereits bei seinem Einstieg auf eine harte Probe. Der Asphalt war am Samstagmorgen noch schmierig vom Niederschlag des Vortages und dichter 
 © motioncompany
 Extreme Bedingungen beim Einstieg in die Formel 3
Nebel verhinderte das Abtrocknen. Deshalb entschied das Team anfangs, erst später im ersten Zeittraining, auf den 4,5 km langen Kurs zu gehen. Doch neue Wolken änderten den Plan.
Tiller ging sofort raus, steuerte gekonnt seinen Dallara F304 über die Strecke und sackte sich zum ersten Rennen Startposition 2 ein. Das zweite Qualifying fand unter Regen statt, aber das Team war professionell darauf vorbereitet. Es sammelte sich viel Verkehr durch Dreher und unsichere Fahrer auf der Strecke an. Nur drei freie Runden hatte der Österreicher um richtig Stoff zu geben, mit Erfolg. In der letzten setzte er sich von P3 noch auf Startposition 2 zum zweiten Lauf am Sonntagnachmittag.
" Wir sind positiv überrascht, wie schnell sich Patrick auf das Formelauto eingestellt hat." Dirk Jenichen, Teamchef. Das erste Rennen am Sonntagmittag wurde ein reines Regenrennen, aber Patrick und Team waren voll darauf eingestellt. Der Start des jungen F3-Piloten erfolgte fehlerlos und alles deutete auf ein Podium hin. Er kam sogar kurzzeitig mit dem schnellen Cup-Fahrzeug des Führenden Al Fardan (Bahrain) auf gleiche Höhe.

Doch dann das Aus für Tiller. Unkontrolliert fuhr ihm in der ersten Kurve Landsmann Wolfgang Klinger ins seitliche Heck und beschädigte das Fahrzeug des Österreichers Patrick Tiller so sehr, dass dieser im Kies strandete. Der Verlauf des zweiten Rennens zeigte ein freundlicheres Antlitz.
"Mein Start war zwar nicht optimal, aber ich bin besser als der führende weggekommen und setzte mich direkt an die Spitze."  Und so leistete der Cup-Neueinsteiger seine ersten Führungskilometer. Eineinhalb Runden konnte Patrick Tiller dem Druck des Bahrain standhalten, dann waren die "Schnupperstunden" an der Spitze vorbei.
Der junge Österreicher hatte durchaus den Biss, erneut den Gegner anzugreifen,
jedoch der starke Überrundungsverkehr hielt ihn zurück. " Ich wollte dann nur noch mein Podium sicher nach Hause fahren.“ Und das gelang auch dem 19jährigen. " Tiller hat mich an diesem Wochenende wirklich überrascht. Ein starker Einstieg für den Cup-Neuling." freut sich Franz Wöss, Organisator des Austria Formel 3 Cup. 
Nächste Veranstaltung ist der Alpenpokal EuroSpeedway Lausitz (D) am 27./28.06.2008. 

 motioncompany
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Artikel vom 19.05.2008

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