|
|
|
|
|
|
|
|
|
Saisonvorschau |
|
|
Wer
ist der schnellste Bergsteiger |
|
|
|
|
|
 |
|
Ein
stolzes Jubiläum steht dem Bergrennsport in Deutschland
in 2007 ins Haus. Der Gruppe H Berg-Cup wird zwanzig Jahre
jung. Der am 9. Oktober 1987 in Hindelang, beim legendären
Oberjoch-Bergrennen gegründete Cup, setzte in den
vergangen zwei Jahrzehnten neue Maßstäbe und drückte
den Bergszenen in der Bundesrepublik und dem benachbarten
Ausland seinen Stempel auf. |
| ©
Thomas Bubel |
|
|
Mit
ex-DTM Astra am Berg unterwegs: Norbert Brenner |
|
|
|
|
|
|
|
Verlässlichkeit
und Konstanz in der Organisation und begeisternder Motorsport
auf den Bergpisten sind die Markenzeichen des Berg-Cup, der
ursprünglich der Klasse bis 1300 ccm Hubraum vorbehalten war
und seit 1992 allen Gruppe H-Piloten eine sportliche Heimat
bietet. Von Fahrern für Fahrer lautet das Motto dieses
Erfolgskonzepts. Die Sponsoren KW Automotive, Ölscheich24, AH
Video Concept, BBS, Crew Knüttel Renndienst, König Sitze,
Heron Chiptuning sowie die Fachlektüre MOTORSPORT aktuell, die
„Biebel“ für alle am Rennsport interessierten, machen es möglich
das der Preisgeldtopf wieder bis zum Rand gefüllt ist und am
Jahresende wie gewohnt Prämien und Nenngeldzuschüsse ausgeschüttet
werden können. Als Medienpartner wurde die Webseite
„Bergrennen in Deutschland“ gewonnen, die auch in der
kommenden Runde die Internetpräsenz des Berg-Cup mit ausführlichen
Rennberichten, Fotos und interessanten Neuigkeiten aus der großen
Berg-Cup-Familie versorgen wird. |
|
|
|
|
|
Wie
im Vorjahr wurden 10 Bergrennen in Deutschland, Luxemburg und Österreich
in den Terminkalender aufgenommen. Zurück im
„Berg-Cup-Boot“ ist das traditionsreiche Homburger ADAC
Bergrennen, mit seiner anspruchsvollen und in großen Teilen neu
asphaltierten Käshofer Straße. In diesem Jahr nicht berücksichtigt
wurde das Kyffhäuser Bergrennen bei Kelbra. Die
Auftaktveranstaltung des Cups steigt diesmal ungewohnt spät, am
12. und 13. Mai mit dem Rennsteig-Bergrennen in der Nähe von
Eisenach. Die RSG Altensteiner-Oberland hat den Termin seines
Bergrennens genauso nach hinten verschoben wie die Luxemburger
„Union des Pilotes“ das European Hill Race von Eschdorf.
Statt am Maifeiertag röhren die Motoren in den Ardennen am 9.
und 10. Juni. Aus Kostengründen verzichtet die „UdP“
vorerst auf das Rennen in Nommern, das noch im vergangen Jahr
zum KW Berg-Cup zählte. Klassiker wie Wolsfeld, Iberg,
Hauenstein, Osnabrück, Unterfranken und St. Agatha (A) bilden
die Kernrennen, bevor Anfang Oktober beim großen Finale von
Mickhausen die Gewinner in der Gesamtwertung, der beiden
Divisionen und in der KW-8V Trophy-Subwertung feststehen werden. |
|
|
|
|
|
Zu
einem neuen Einschreiberekord hat es diesmal um haaresbreite
nicht gereicht. Mit 141 Einschreibungen, wobei sich 14
Zweierteams einen Spezial-Tourenwagen teilen, zeigte sich das
Organisatorenteam des Trägervereins „Berg-Cup e.V.“ überaus
zufrieden. Die insgesamt sieben Hubraumklassen der Gruppen H und
FS/E1 sind wieder bestens gefüllt. Höchst erfreulich dass auch
die Top-Boliden aus der Deutschen Tourenwagen Bergmeisterschaft
den Weg zurück in den KW Berg-Cup gefunden haben. Gleich zwei
spektakuläre ex-DTM Opel Astra V8 Coupé setzen dem exzellenten
Starterfeld die Krone auf. Tourenwagen-Rekord-Bergmeister
Norbert Brenner und der Schweizer Balz Kamm (Austria Performance
Team) werden mit je einen über 500 PS starken „Rüsselsheimer-Hinkucker“
in der Gruppe FS/E1 an die Startlinie rollen. Aber auch der
Franke Norbert Handa mit seinem bärenstarken Lancia Delta
Integrale EVO, seines Zeichens Bergmeister von 2002 und
„Bayernblitz“ Team-Kollege Klaus Hoffmann ,im hoffentlich
von technischen Problemen befreiten Ford Escort RS Cosworth,
werden regelmäßig zu den schnellsten Berg-Cup Vertretern gehören
und das eine oder andere Rennsportfahrzeug in der Tageswertung
hinter sich lassen. Überhaupt sind die beiden FS/E1-Klassen bis
und über 2000 ccm mit 17 Aktiven so gut gefüllt wie noch nie.
In der Freestyle-Gruppe finden sich die meisten Ein- und
Umsteiger wieder. Der Vorarlberger Kurt Flatz, bisher mit seinem
VW Golf bei den 1600er der Gruppe H erfolgreich, wechselte
genauso wie Manfred Konrad, der bisher im VW Corrado in der
Klasse H 1300 unterwegs war. Nach der Streichung der Division
III im Jahr 2005 sind derzeit deren Chancen in der
Jahresendwertung auf vordere Platzierungen eher gering. Hält
der positive Trend weiter an werden sicher Stimmen für die
Wiedereinführung der FS-Division laut. Einstweilen werden die
FS-Autos in der Division II gewertet. |
|
|
|
|
|
Das
Bild in der bevorstehenden Saison wird bunter werden. Frische
Gesichter sowie bekannte Namen in neuen „Untersätzen“
werden den weiter vom schwäbischen Fahrwerksspezialist KW
Automotive als Hauptsponsor unterstützen KW Berg-Cup
bereichern. Drei ehemalige Super-Tourenwagen aus STW und BTCC
sowie ein Ford Focus, Baujahr 2003, aus der Tourenwagen WM,
bringen das Flair des internationalen Motorsport an den
Deutschen Berg. Letzter wird vom 26jährigen Brenner-Sprössling
Nico pilotiert. Ein weiterer frührer Bergmeister, der Rhöner
Dieter Rottenberger (1992 auf BMW M3) wird wohl das potentesten
STW-Fahrzeug, einen BMW 320 E36, Baujahr 1996 unter dem Hintern
haben. Christian Auer, im ungewohnt Frontgetriebenen Ford Mondeo
V6 und der schnelle Rallyespezialist Werner Jetzt (APT-Opel
Vectra A) sind mit ihren neuen Fahrzeugen schwer einzuschätzen.
Für Furore könnten der Gesamtsieger und der Drittplatzierte
des Classic-Berg-Cups 2006, René Rypka (Opel Kadett C / FS bis
2 Liter) und der Odenwälder KfZ-Meister Franz Koob (Fiat 128 /
H 1150 ccm) sorgen. Die beiden sind zwei von vier Umsteigern aus
dem CBC. |
|
|
|
|
|
Apropos
Klasse bis 1150 ccm Hubraum. Beachtliche 12 Fahrzeuge finden
sich hier in der aktuellen Einschreibeliste. Im Fadenkreuz
seiner Klassenkameraden steht erneut der Roßtaler Malermeister
Jürgen Hessberger (Fiat 127 Sport). Gelingt es Robert Bauer in
der kommenden Runde mit seinem VW Polo dauerhaft in Hessbergers
Gefilde vorzudringen? Im Vorjahr schloss der Mann vom MSC Wiesau
einige Male auf den Bergpokalsieger von 1999 auf und sogar ein
Klassensieg sprang heraus. Franz Koob, Neuling in dieser Klasse,
ist ähnliches zuzutrauen, genauso wie den Alteingesessenen
Tobias Klimsa (VW Polo) und Jörg Eberle mit seinem Fiat 127
Sport. Der 30jährige Diplom Ingenieur wird sich zudem
sporadisch in der Klasse bis 1600 ccm den VW Scirocco von und
mit Bernhard Sturm teilen. |
|
|
|
|
|
38
Meldungen liegen dem Berg-Cup e.V. in der „Keimzelle“ bis
1,3 Liter Hubraum vor. Erneut gilt es hier den Titelverteidiger
der Division I Peter Naumann im VW Sorg Polo 16V zu schlagen. Am
ehesten ist das für Klaus Bernert machbar. Für vordere
Positionen kommen natürlich auch Sportleiter Hans-Jürgen
Glaser, die Moser-Brüder, Martin Kleiner und Jürgen Gehrig
(alle VW Polo 16V) in Frage. Dem ein oder anderen „16Vler“ könnte
8V-Mann Bernd Letmade (VW Polo) hier und da ein Schnippchen
schlagen. Der Holztechniker aus Detmold gilt nach dem Fernleiben
von Armin Ebenhöh (pausiert für ein Jahr) als Top-Favorit in
der integrierten KW-8V-Trophy der Division I. In das
8V-Fernduell mit Jürgen Hessberger, könnten sich die Herren Jörg
Smyrek / Frank Pieper (Audi 50), Hans-Peter Wiebe (Renault R8)
und der Neuzugang aus dem Renn-Slalomsport Arne Schiermeister im
Opel RISSE Corsa einmischen. Wieder auf der Rennstrecke mit von
der Partie wird der Berg-Cup-Vorsitzende Peter Reichhuber sein.
Der Polo 8V, des im Nordschwarzwald lebende Saarländers, wurde
in den letzten Wochen in der Werkstatt von Cup-Meister Holger
Hovemann für den Widereinstieg fit gemacht. „Mister
Berg-Cup“ Franz Weissdorn hat sich unterdessen aus der Gruppe
H zurückgezogen und sich über den Winter in Richtung Oldtimer
orientiert. |
|
|
|
|
|
Die
üblichen Verdächtigen scharren bereits in der Klasse bis 1600
ccm mit den Hufen. Gegen das „Spitzentrio“ Ralf Kroll,
Helmut Maier und Valentin Schneider (alle VW Golf 16V), wird es
der Rest der 18-köpfigen Klasse schwer haben. Es bleibt
abzuwarten, was die Hauptkonkurrenz in Person von Manfred Lewe /
Frank Brügge (VW Brügge Golf 20V) und der Vorarlberger Hans
Paulitsch (VW Scirocco 16V) in Ihren Werkstätten in den letzten
Monaten „gezaubert“ haben. Nach eigenen Angaben möchte der
Westpfälzer Rainer Koresch bei einige Bergrennen in Belgien an
den Start gehen und nur sporadisch im Cup antreten. Rückkehrer
sind hier Markus Ratersmann (Brügge-Golf), Benjamin Bellingradt
(VW Golf) und Jürgen Fechter (VW Scirocco 8V). |
|
|
|
|
|
Seit
Jahren die unumstrittene „Königsklasse“ des KW Berg-Cup ist
die 2 Liter Kategorie. Läuft hier alles weiter in gewohnten
Bahnen, wird sich der seit drei Jahren amtierende „Berg-Cup-König“
Holger Hovemann auch im Jubiläumsjahr des Cups das Zepter nicht
aus den Händen nehmen lassen. Der Odenwälder brauch seine 45
direkten Gegner nicht zu fürchten, doch der Druck wird Stück für
Stück wachsen. Dafür wird um die „Thronfolge“, sprich
Platz zwei, ein heftiges Gerangel ausbrechen. Je nach Strecke
sind Vorteile und Erfolgschancen bunt gemischt. KW-Mitarbeiter
Andreas Kokor (Ford Escort Mk1 16V) und Rückkehrer André Schrörs
im exotischen Talbot Sunbeam Lotus werden sicher wieder in beim
Wolsfelder Bergrennen auftrumpfen. Dirk Preißer, ein weiterer
Schwabe mit KW-Fahrwerkstechnik im Opel Kadett C 16V kann seine
Stärken am besten am Hauenstein ausspielen genauso wie der
junge Rhöner Sebastian Schmitt auf einem nahezu identischen
Fahrzeug. „Bastl“ Schmitt wäre jedoch gut beraten sich
weiter in kleinen Schritten der absoluten Spitze zu nähern,
denn ein kostenspieliger Crash würde sicher eine längere
Rennpause für das große Talent bedeuten. Mit seinen 22 Lenzen
hat der angehende Sanitärmeister noch alle Zeit der Welt. Zum
erweiterten Favoritenkreis zählen zudem Werner Weiss (Ford
Escort Zakspeed BDA), Oliver Harsch (BMW 320 16V), Harald Nölling
(Opel Kadett C 16V) oder auch Michael Wensorra, der nach seinem
kapitalen Eschdorf-Unfall im vergangenen Jahr, sich ein neues
CQP nach Vorlagen des „Plasa-Düringer-Kadett“ aufgebaut
hat.
Bleibt noch die KW-8V-Trophy der Division II, die eigentlich nur
von einem 2 Liter-Mann gewonnen werden kann. Zu den
Top-Favoriten zählen hier zweifellos die drei erstplatzierten
aus dem Vorjahr, Joe Nardin (VW Golf 1), Hansi Eller und Jens
Weber (beide Opel Kadett C). Auf mehr Fortune wie in der
abgelaufenen Meisterschaft hofft der mehrfache Slalom-Champion
Michael Rauch (Briegel C-Kadett), dann ist mit dem Lauterbacher
stark zu rechen. Zum erweiterten Favoritenkreis gehören
sicherlich das Brüderpaar Norbert und Bernhard Wimmer (BMW
2002) oder auch der Ruhpoldinger Guido Peter (VW Golf), die aber
sicher nicht alle 10 Veranstaltungen (bei zwei
Streichresultaten) fahren werden. Jedenfalls steht den Fans auch
in der 8V-Wertung eine kurzweilige Saison ins Haus.
In der einstigen „Vorzeigeklasse“ H über 2 Liter haben
leider nur sieben Piloten gemeldet. Das Dauerduell des Jahres
2006 der ex-DTM Autos, zwischen Markus Wüstefeld (AMG Mercedes
190 Evo II) und Armin Dellkamm mit seinem Schnitzer BMW M3, wird
hier eher selten in 2007 zur Austragung kommen. Der
Transportunternehmer aus den Stauden bei Mickhausen kann aus
beruflichen Gründen nur einen Rumpfprogramm unter die Räder
des blauen M3 nehmen. Neu im Cup ist der in Dresden lebende und
aus Schottland stammende IT-Spezialist Kenny Allan mit seinem
gelben Ford Escort RS Cosworth genauso wie der am Berg bislang
unbekannte Nürnberger Thomas Assmann auf Porsche 996. Nach 12
Monaten Verzug wird der Schuhhändler Lutz Pfeil seinen Gruppe
G-Mini Cooper S gegen ein BMW M3 E36 Coupé in Gruppe H-Version
tauschen. Der Allgäuer Siegfried Hauff und der Rosenheimer
Georg Ettenhuber vervollständigen mit ihren „Kadetten“
diese Klasse.
von Thomas Bubel - Berg-Cup-Presse |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Artikel vom 03.04.2007 |
|
|
|
|
|
|
 |
|
|
|
|
|
|