Sandro Zeller und Michael Fischer dominieren in der Slowakei

Den 4.Lauf zum Drexler Formel Cup auf dem Slovakiaring haben zwei Akteure in beiden Sprintrennen eindeutig dominiert.

 In der Formel 3 zeigte sich Sandro Zeller (Jo Zeller Racing) bestens aufgelegt und siegte in beiden Rennen in souveräner Manier. Der Schweizer hatte mit einer 1:56,273 die Pole Position geholt und Christof Ledermann (Franz Wöss Racing), sowie Urs Rüttimann (Jo Zeller Racing)um fast 4 Sekunden hinter sich gehalten. Ohne Dauerkonkurrent Benjamin Berta hatte Zeller in beiden Läufen leichtes Spiel und sorgte bereits in der Anfangsphase für eine Vorentscheidung. Im 1.lauf setze er sich mit einem Vorsprung von 15.015 Sekunden gegen Christof Ledermann durch, während Urs Rüttimann in der letzten Runde seinen Dallara abstellen musste. Nikolay Takev (APE Racing) wurde in der Formel 3 Dritter. Der 2.Lauf gestaltete sich für Sandro Zeller aus seiner Sicht noch dominanter. Mit fast 23 Sekunden Vorsprung überquerte der Schweizer nach 13 Runden als Sieger die Ziellinie vor Ledermann, der Urs Rüttimann in der Formel 3 auf Platz drei hielt.

 Im Gesamtklassement gab Michael Fischer in beiden Läufen im Formel Renault eine beachtenswerte  Vorstellung ab. Der Österreicher bestimmte nicht nur mit seinem Doppelsieg die Formel Light-Kategorie. Zweimal gelang es den Piloten von LRT Racing in die Phalanx der Formel 3-Fahrzeuge zu fahren. Hinter Fischer kam der Ungar Zeno Laszlo Kovacs (Kermor Motorsport)auf Rang zwei vor Alexander Fritz, der den zweiten Formel Renault von LRT Racing steuerte. Mitfavoritin Sarene Ziffel schied im ersten Lauf in Runde fünf aus. Im zweiten Head lief es für die Französin richtig gut. Michael Fischer konnte Sie nicht gefährlich werden, doch mit Alexander Fritz gab es ein sehenswertes Duell bis zum Fallen der Zielflagge. Mit einem Vorsprung von 0,655 Sekunden rettete sich Alexander Fritz vor Ziffel über die Ziellinie. Der 5.922 Kilometer lange Slovakiaring bot zur Premiere dem Drexler Formel Cup eine attraktive Bühne. Die schnellste Zeit fuhr übrigens Sandro Zeller. Im zweiten Lauf war er mit 1.55,606 Minuten noch schneller als im Qualifying unterwegs.

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