Am kommenden Wochenende wird es nochmals spannend in der VFV GLPpro. Beim Finale im Rahmen des ADAC Racing Weekends sind noch zahlreiche Entscheidungen im Kampf um die Titel völlig offen. Als Gesamtführender kommt Formelpilot Lutz Crackau (Zagk S20-9) in die Eifel und muss sich den Angriffen der Verfolger stellen.
Spannender hätte kein Drehbuchschreiber das Finale schreiben können. In der Gesamtmeisterschaft sowie in den einzelnen Klassenwertungen sind vor dem Finale am kommenden Wochenende noch keine Entscheidung gefallen. Lutz Crackau führt mit 813 Punkten die Wertung an. Mit Dirk Stützer (Ford Escort RS 2000 MK5) folgt ein Fahrer dicht auf, der weiß wie Gleichmäßigkeit geht. Mit 765 Punkten hat der Ford Escort Pilot noch alle Möglichkeiten offen. Das gleiche gilt für Timoteusz Rusinek (BMW E36 328i), der 750 Punkte im Gepäck hat. Rusinek hat mit seinem Topergebnis in Hockenheim bewiesen, dass mit ihm zu rechnen ist. Beide Piloten kämpfen ebenso um den Klassentitel in der Tourenwagenwertung. Marius Friemelt (Opel Astra) und Felix Vaillant (Renault R5 Alpine Turbo) könnten den beiden noch in die Suppe spucken und am Ende noch vorbeiziehen.

In der GT Wertung haben ebenfalls mehrere Fahrer die Möglichkeit den Titel fest zu machen. Als Führender kommt Oliver Neidull (Porsche 911 Carrera 3,0) in die Eifel, dicht gefolgt von Volkmar Neumann (Triumph TR4), Werner Pfisterer (Alfa Romeo GTJunior), Tobias Niederelz (Porsche 924 2.0)und Christian Richter (Porsche 968 CS). Der Gesamtführende Lutz Crackau führt mit 515 Punkten auch die Formelwertung an. Der Mannheimer darf sich aber keine Blöße geben. Hinter ihm lauern noch Raphael Zabel (van Diemen RF82), Johannes Holl (Opel Lotus MK2) und Stefan Schick (van Diemen Formel Ford) auf einen Ausrutscher des Zagk Piloten. Ebenso offen scheint sich auch der Kampf um den Sportwagentitel zu gestalten. Michael Hölz (Tiga SC79)hat mit 242 Wertungspunkten zwar die besten Karten, aber Rainer Grindler (Sylva Phoenix) und Mathias Marschhäuser (PRC 2000s) könnten durchaus noch vorbeiziehen.

Beim Finale werden von jeder der drei Startgruppe ein Freies Training, ein Pflichttraining und ein Wertungslauf ausgetragen. „Beim Finale wird es doppelte Punktzahl für die Jahreswertung geben, was die Spannung nochmals deutlich erhöht. Außerdem wird es wieder eine Langstrecke für TW, GT und Sports geben, wodurch reichlich Fahrzeit möglich ist“, so Serienorganisator Felix Vaillant.

Los geht es am Freitag um 10.20 Uhr mit dem Freien Training der Formel und Sportwagen. Um 12.50 Uhr sind die Tourenwagen und GTs der Startgruppe 1 an der Reihe. Gegen 13.55 Uhr geht es mit der Startgruppe 2 weiter. Am Samstag stehen die Pflichttrainings aller drei Startgruppen auf dem Programm. Für die Formelautos und Sportwagen wird es am Samstag aber nochmals spannend, wenn um 12.35 ihr Wertungslauf gestartet wird. Die Wertungsläufe für die Tourenwagen und GT Fahrzeuge stehen am Sonntag auf dem Programm. Startgruppe TW/GT 1 um 12.50 Uhr, TW/GT 2 um 14.00 Uhr. Der einstündige Langstreckenlauf wird um 15.30 Uhr gestartet.






























