Roland Hertner (Hyundai i30 N TCR) sicherte sich beim Finale der Spezial Tourenwagen Trophy (STT) auf dem Nürburgring den Meistertitel. Die Rennsiege in der Eifel gingen an Timo Scheibner (BMW M4 GT3) und Michael Golz (Lamborghini Huracán GT3 Evo).
Zwar musste sich Roland Hertner in seiner Division mit den Plätzen zwei und drei zufriedengeben, doch am Ende reichte es für den Heilbronner souverän zum Titelgewinn. Ausgerechnet im ersten Rennen erwischte es die Tabellenführer Thomas Frank und Peter Terting mit einem Getriebeschaden am Porsche Cayman GT4 RS. Das sorgte für die zweite Nullnummer der Saison, wodurch trotz der starken Leistung von Terting im völlig verregneten zweiten Rennen nur noch die Vizemeisterschaft heraussprang. Der Rückstand auf Hertner war nicht mehr aufzuholen.
Den dritten Meisterschaftsrang sicherten sich Michael Crossley-Wright und Andreas Schürmann. Das Duo von Dörr Motorsport trat beim Finale erstmals mit dem McLaren Artura Trophy Evo an. Durch den überraschenden Ausfall von Frank und Terting eröffnete sich sogar noch die Chance auf die Vizemeisterschaft. Nach einer starken Premiere mit dem McLaren stand am Ende Rang drei in der Meisterschaft zu Buche.
Timo Scheibner gewinnt Rennen eins

Das erste Rennen dominierte Timo Scheibner an der Spitze. Dahinter lieferten sich Michael Golz und Martin Zander (Audi R8 LMS GT3 Evo II) einen rundenlangen Positionskampf um Platz zwei. Den Sieg in der Division II holte sich Jorma Vanhanen (Porsche 997 GT3 Cup), während in der Division III Yannik Bohmann (Opel Astra TCR) zu seinem Premierenerfolg kam. In der Division IV fuhr Daniel Kahlig (BMW M2 Cup) den Sieg ein.
Schwierige Bedingungen zum Abschluss

Für das letzte Saisonrennen öffnete der Himmel noch einmal die Schleusen. Um die Titelchancen noch wahren zu können, beschloss man bei Up2Race noch ein Ersatzfahrzeug in die Eifel zu bringen. Peter Terting startete diesmal alleine und lieferte sich in der Anfangsphase einen engen Kampf mit Jürgen Alzen im BMW M4 GT3. Nach dem Pflichtstopp lag der langjährige DTM-Pilot an der Spitze und überquerte auch als Erster die Ziellinie. Eine Zeitstrafe wegen eines Vergehens beim Boxenstopp kostete ihn jedoch den Gesamtsieg. Dadurch erbte Michael Golz den Sieg, während sich Jürgen Alzen den dritten Gesamtrang sicherte.
Während der Sieg in der Division II klar an Terting ging, war es in der Division III deutlich spannender. Yannik Bohmann konnte Rainer Noller, der im zweiten Hyundai i30 N TCR von Liqui Moly Team Engstler saß, nie richtig abschütteln. Doch am Ende setzte sich der Youngster gegen den Routinier durch. In der Division IV feierte Daniel Kahlig unterdessen seinen zweiten Sieg.






























