Nach 2025 stand auch in diesem Jahr der Salzburgring erneut im Terminkalender der historischen Gleichmäßigkeitsserie. Obwohl der Wertungslauf im Salzkammergut nicht zur Meisterschaftsentscheidung zählt, standen an der Highspeedstrecke vor den Toren der Mozartstadt über 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmer in der Startaufstellung.
Ideale Bedingungen und angenehme Wetterverhältnisse empfing die Pilotinnen und Piloten der VFV GLPpro vor den Toren der Mozartstadt. Die Tourenwagen und GT Fahrzeuge bildeten wie immer zwei Wertungsgruppen. In der Startgruppe A waren es 23 Pilotinnen und Piloten, die sich um den Sieg bewarben. Auf genau 100 Wertungspunkte kam Max Lixl (BMW 328i). Damit verwies er Christian Hausner (Opel C Kadett) und Markus Lixl (BMW 315i) auf die weiteren Podestplätze. Hausner erreichte 109 Strafpunkte, Markus Lixl wurden 116 Strafpunkte gutgeschrieben. Mit den 100 Punkten erzielte Max Lixl auch das beste Ergebnis aller Teilnehmer. Holger Hille(BMW M3) mit 128 Punkten und das Team Stalder-Stalder (BMW M3 GTR) mit 155 Strafpunkten vervollständigten die Top Five. Als bester Pilot der GT Fraktion erreichte Christian Richter (Porsche 968 CS) auf Gesamtrang sieben das Ziel. Ihm wurden 184 Strafpunkte notiert. Oliver Neidull ( Porsche 968 CS) und Wolfgang Ziegler (Ginetta G20) vervollständigten das GT Podium. Den beiden Piloten kamen auf 219 bzw. 295 Strafpunkte. Die schnellste Runde erwischte in der Startgruppe A Günter Ullrich (BMW E36 M3) mit 1:34.785.

Mit 34 Starterinnen und Startern stellte die Gruppe B das größte Starterfeld am Salzburgring. Hier machten neun Tourenwagen Fahrzeuge die ersten zehn Plätze unter sich aus. Und es war eine enge Geschichte. Lediglich knapp 170 Strafpunkte trennten den Sieger und Platz zehn. Mit 127 Punkten ging der Sieg an den Niederländer Scott Kleijsen (Mercedes Benz 190) mit 127 Strafpunkten. Mit aufs Podium kletterten auf Platz zwei Maic Germann (BMW E30 327i) mit 213 Strafpunkten. Lediglich vier Punkte dahinter rangierte Sofie Bayer ((Austi Mini Cooper S) auf Rang drei. Unter die besten fünf Tourenwagen Piloten schafften es noch Michael Kübler (VW Polo 86c) mit 257 Punkten und Thomas Schmid (BMW E30), der auf 270 Strafpunkte kam. Auf Gesamtplatz vier zeigte Tobias Niederelz (Porsche 924 2,0) seine Qualitäten und siegte mit 237 Strafpunkten in der GT Wertung. Die weiteren Podiumsränge belegten Frank Göllner (Porsche 924 S) mit 337 Strafpunkten und Arnold Packbier (VW Scirocco1) mit 360 Strafpunkten. Wie schon in der Startgruppe A war es erneut Günter Ullrich (BMW ), der mit 1:35.155 die schnellste Rundenzeit hinlegte.
Zu einer engen Geschichte entwickelte sich der Wertungslauf der Formelfahrzeuge. Michael Diewald (Caldwell D9 Formel Ford) hieß der Sieger der Wertung. Diewald siegte mit ausgezeichneten 124 Strafpunkten und verwies Felix Hrach (Lotus 61) auf Rang zwei. Bei ihm standen am Ende 140 Wertungspunkte auf dem Zettel. Sieben Strafpunkte dahinter platzierte sich Wolfgang Göritz (VW Dallara) auf dem dritten Gesamtrang. Unter die Top Five qualifizierten sich Lutz Crackau (Zagk S20-9) mit 201 Strafpunkten sowie Olivier Leibel-Perrois (Tatuus Formel Renault), der 209 Punkte erreichte. Mathias Marschhäuser (PRC 2000) siegte mit 270 Punkten bei den Sportwagen. Auf Platz zwei landete Dieter Bauer (Lola T212) mit 283 Punkten. Die schnellste Rennrunde erzielte mit 1:12.608 Jan Alessio Stutz auf einem Tatuus.

Für die VFV GLPpro hatte sich die Reise nach Österreich gelohnt. Für die Offiziellen und alle Starterinnen und Starter war das ADAC Racing Weekend am Salzburgring war ein tolles Erlebnis.“ Das ADAC Racing Weekend Salzburgring war eine tolle Veranstaltung! Top organisiert, beste Bedingungen auf und neben der Strecke, überwiegend perfektes Wetter und das alles im Rahmen des ADAC Racing Weekends. Mit knapp 80 Startern hatten wir drei gut besetzte Starterfelder und konnten den zahlreichen Zuschauern ordentlich Action und interessante Fahrzeuge präsentieren.
Die nächste Veranstaltung für die Protagonisten der VFV GLPpro findet bereits am übernächsten Wochenende statt. Dann wird auf dem Hockenheimring im Rahmen der Hockenheim Classics der nächste Wertungslauf, der dann wieder zur Meisterschaftsentscheidung zählt, ausgetragen. Wir fahren zwei Wertungsläufe, haben drei TW>-Startgruppen und eine Formel & Sport-Stargruppe. Alle Startgruppen sind nahezu ausgebucht. Wir erwarten eine Abordnung des TLRC. Ich erwarte gut 160 Teilnehmer“, erklärte Organisator Felix Vaillant.































