Die Rennen der Spezial Tourenwagen Trophy boten trotz extrem hoher Temperaturen packenden Motorsport und jede Menge Gesprächsstoff. So bewerten die Fahrer ihre Leistung.
Stimmen Rennen 1
Josef Klüber: Nach dem Start hatten mich drei Autos überholt. Wir hatten dann Funkprobleme. Dabei habe ich die Schilder übersehen. Das war mein Fehler. Ich bin viel zu lange gefahren. Ich konnte die drei aber wieder überholen und war danach hinter Martin Zander einsortiert. Ich hatte ihn im Blick, aber aufgeholt habe ich nicht.
Martin Zander: Der Start war ein bisschen hart, aber es hat doch funktioniert. Ich konnte mir recht schnell einen Vorsprung herausfahren. Aber irgendwann hatte ich auf einmal weniger Leistung bzw. gar keine Leistung mehr. Wir wissen noch nicht genau, was es ist. Ich hoffe noch auf morgen, um nochmals angreifen zu können.
Kenneth Heyer: Das Auto war sehr konstant und stabil. Die Hinterachse war ein bisschen ein Thema, aber das ist bei den Temperaturen ganz normal. Ich habe noch zwei, drei Runden gepusht. Danach habe ich Tempo herausgenommen und das Rennen in Ruhe zu Ende gefahren.
Roland Hertner: In meiner Division habe ich souverän gewonnen. Danach hatte ich schöne Duelle mit den GT4-Fahrzeugen, was richtig Spaß gemacht hat. Die letzten Runden waren bei den hohen Temperaturen schon anstrengend, aber wir haben die maximale Punkteausbeute geholt. Mein Team hat wieder hervorragende Arbeit geleistet.
Yannik Bohmann: Ich bin sehr zufrieden. Es hat alles gut geklappt, auch bei den hohen Temperaturen. Ich konnte einen Konkurrenten mit sehr viel Erfahrung hinter mir lassen. Da bin ich sehr stolz drauf. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht mit dem Auto. Jetzt freue ich mich schon auf morgen.
Rolf Becker: Ich bin vor zwei Tagen beim Trackday das erste Mal mit dem AMG GT3 gefahren. Heute war der erste Renneinsatz. Beim Start hatten wir ein bisschen Probleme, weil ich vom ersten Gang nicht in den zweiten schalten konnte. Da bin ich etwas zurückgefallen und musste schon richtig reinhalten, um wieder nach vorne zu kommen. Hat am Ende gut funktioniert.
Klaus Nissen: Ich bin an diesem Wochenende erstmals auf dem GT3 gefahren. Ein Auto, das mich schon immer interessiert hat, da ich so ein bisschen Mercedes-Fan bin. Jetzt hatten wir die Möglichkeit, in so einem Auto zu sitzen. Das ist richtig top. Mit dem Ergebnis im ersten Renneinsatz sind wir sehr zufrieden. Das Auto macht sehr viel Spaß.
Jonathan Engström: Das Rennen war wirklich sehr heiß und anstrengend – eine 40-Minuten-Herausforderung. Im Auto hatte ich teilweise 67 Grad. Aber mit dem Auto lief es gut. Das war gut vorbereitet und ich hatte eine gute Unterstützung im Rennen. Während des Rennens hatte ich immer einen schönen Fight mit Kyam. Das hat wirklich viel Spaß gemacht. Gegen Ende des Rennens hatten wir unglücklicherweise eine leichte Berührung, als wir Seite an Seite gefahren sind. Dabei kam Kyam nach außen und musste in den Kies. Schade für das Team. Über meinen ersten obersten Podestplatz in der STT freue ich mich sehr.
Alex Lambertz: Es war ziemlich heiß im Auto. Gerade weil ich an diesem Wochenende alleine fahre, merkst du das natürlich umso mehr. Aber ich denke, dass wir damit gut zurechtgekommen sind. Ich hatte mich super vorbereitet. In der NGK-Schikane sind wir neben den Porsche gekommen und auch an ihm vorbeigefahren. Ansonsten hätte ich es nochmals in der letzten Kurve versucht. Gut war für mich, dass er noch von dem Hyundai überholt wurde und wir dadurch in der besseren Position waren.

Stimmen Rennen 2
Kyam Potenz: Das Ergebnis heute war natürlich besser als gestern. Damit bin ich letztlich schon zufrieden. Aber die Vorstellung gestern und somit auch das Rennen war besser, leider nicht mit einem guten Ende. Im Rennen heute hatte ich ein leichtes Übersteuern. Dadurch konnte ich nicht die Pace von gestern erreichen. Aber mit dem zweiten Platz heute bin ich nicht unzufrieden.
Jonathan Engström: Das Rennen war gut und von den Temperaturen her ähnlich wie gestern. Aber wir hatten gestern mit der Reifenvorbereitung und Einstellung viel gelernt und konnten das umsetzen. Dadurch haben die Reifen gut funktioniert. Die Pace war heute sehr gut. Mit dem erneuten Sieg bin ich sehr glücklich.
Rolf Becker: Wir sind heute natürlich wieder sehr zufrieden. Mit der Fahrerkombination und Kenneth Heyer vor uns ist für uns dann auch Schluss – mehr konnten wir nicht erreichen. Aber für uns haben wir an diesem Wochenende alles erreicht, was möglich war.
Klaus Nissen: Es hat wieder viel Spaß gemacht. Und ich komme immer besser ins Fahren rein. Man lernt immer mehr dazu mit dem Auto. Es war ein schönes und erfolgreiches Wochenende für uns.
Kenneth Heyer: Sepp brachte mir das Auto auf Position zwei. Ich denke, er hatte mit Becker einen schönen Fight. Ich bin nach dem Wechsel relativ ruhig das Rennen zu Ende gefahren. Der Vorsprung war so groß, dass das locker reichte. Die Reifen hatten unter den hohen Temperaturen schon sehr gelitten.
Josef Klüber: Es war ein schöner Kampf mit Rolf Becker. Diesmal hatte ich einen guten Start hingelegt. Danach hatte alles gut funktioniert. Das Auto war super vorbereitet von Andreas. Gegen Ende bin ich meinem Widersacher hinterhergefahren. Der ist ja auch fast abgeflogen. Da waren wir beide etwas desorientiert. Aber es ist alles gut gegangen. Er war ein sehr fairer Gegner und es hat Spaß gemacht, mit ihm zu kämpfen.
Roland Hertner: Das Rennen verlief ähnlich wie am Samstag. Ich kam gleich am Start am Aston Martin vorbei und konnte mich anschließend von meinen Konkurrenten in der Division absetzen. Danach hatte ich wieder meinen Spaß mit den GT4-Fahrzeugen. Die maximale Punkteausbeute ist ein weiterer Schritt in Richtung Meisterschaft.
































