24-STUNDEN-RENNEN IN DUBAI: RAZOON GLÄNZT IM KAMPF MIT DEN WELTBESTEN GT3-TEAMS

Was für ein Auftakt in die Langstrecken-Saison 2026: Nicht weniger als 33 Top-GT3-Rennteams aus der ganzen Welt nahmen am Samstag bei den Michelin 24H Dubai den Kampf gegen die Uhr auf, darunter auch die österreichische Mannschaft von „razoon – more than racing“, die mit jeweils einem Porsche 911 GT3 R und einem Porsche 911 GT3 Cup in den entsprechenden Klassen an den Start ging.

Der Porsche 911 GT3 R wurde dabei vom dänisch-österreichischen Stammpiloten-Duo Simon Birch und Leo Pichler gemeinsam mit dem Österreicher Luca Rettenbacher, dem Niederländer Jop Rappange sowie dem mit französicher Lizenz startenden Vladislav Lomko pilotiert. Mit Platz 22 im Qualifying war man nicht ganz zufrieden, ließ sich davon aber auch nicht irritieren – bei einem Rennen über 24 Stunden kommt der Startposition ja auch nur eine untergeordnete Rolle zu. Startfahrer Simon Birch konnte damit außerdem einmal mehr sein Riesentalent unter Beweis stellen: Aus der ersten Runde kam Birch bereits auf Platz 12 zurück, nach zwei weiteren Runden hatte er den Milwaukee-Porsche bereits in die Top-Ten gefahren. Wahrscheinlich wäre es auch in dieser Tonart weitergegangen, allerdings wurde man nach einer knappen Stunde Rennzeit Opfer zweier GT4-Piloten, die im Zweikampf kollidierten und dabei den GT3-Porsche von „razoon“ trafen.

Team-Eigner Dominik Olbert schildert den dramatischen Moment und den weiteren Rennverlauf: „Das war einerseits sehr unglücklich, weil wir in die Box kommen und unsere Rennstrategie komplett verändern mussten, andererseits aber auch Glück im Unglück, dass dabei kein Aufhängungsschaden entstand. Das gesamte Team und natürlich auch unsere Piloten haben perfekt reagiert und sind danach ein großartiges Rennen gefahren. Ich bin sehr stolz auf die unsere Mannschaft, wir haben alles geschafft, was wir uns vorgenommen haben. Team und Fahrer sind fehlerfrei geblieben, die Pit-Stops waren perfekt, die taktischen Entscheidungen goldrichtig. Und durch unseren ‚Offset‘ vom restlichen Feld lagen wir kurzzeitig sogar in Führung. Am Ende haben wir uns mit Rang neun gesamt und Rang sieben in der Klasse genau jene Top-Ten-Platzierung erkämpft, die wir angestrebt hatten! Und man muss hier schon klipp und klar dazusagen, dass wir damit das absolute Maximum erreicht haben. Bei deiser Anzahl und vor allem bei dieser Qualität des Mitewerbs ist das wirklich eine absolute Spitzenleistung von allen Beteiligten gewesen!“

Erfolgreiche Starts für die österreichische Mannschaft von „razoon – more than racing“, bei den 24h Dubai // Foto: Patrick Meischner

Und natürlich war Dominik Olbert auch mit der Performance des Cup-Porsches, der von Colin Bönighausen, Ivan Stanchin, Ivan Ovsienko, Daniel Drexel & Senna van Soelen pilotiert wurde, zufrieden: „Erstmal hab‘ ich mich über unser Line-Up gefreut, neben unserem Stammpiloten Daniel Drexel waren mit Colin und Senna auch zwei schnelle Fahrer aus dem Carrera-Cup Deutschland dabei. Die Jungs hatten bloß das Pech, dass im Rennverlauf ein Radlager kaputt und mit der Reparatur viel Zeit verloren ging – damit war die Chance auf eine Top-Platzierung leider dahin. Trotzdem cool, dass die Jungs gefightet und noch den Top-Ten-Platz in der Klasse geholt haben!“

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