Das berüchtigte IVG-Gelände wartet

Nur zwei Woche nach dem Auftakt bei der Rallye Kempenich wird bei der 34. ADAC Rallye Butten un Binnen (22.03.2025) die zweite Runde zum Ravenol DMSB Rallye Cup 2025 ausgetragen. Die ‚BuBi‘, wie sie von ihren Fans liebevoll genannt wird, führt die Teams in den ‚Rallye-Irrgarten‘, eine der speziellsten und anspruchsvollsten Wertungsprüfungen im Lande.

Die Rede ist vom IVG-Gelände, einem ehemaligen Militärdepot, welches schon lange aufgegeben wurde und nun zum Rallye Mekka in Deutschland geworden ist. Die engen und mit zahlreichen Steinen gesäumten Asphalt-Sträßchen schlängeln sich durch das scheinbar unergründliche Waldgebiet. Die schnellen, rutschigen Sträßchen verzeihen keinen Fehler, so mancher Traum vom Sieg ist gier schon auf den letzten Metern gescheitert.  Mit 69,5 Kilometern Sonderprüfungen, davon 0,5 Kilometer auf Schotter wird das Limit von 70 Kilometern fast komplett ausgenutzt. Einziger Wehrmutstropfen für die Fans: Aus genehmigungstechnischen und vor allem Sicherheits-Gründen dürfen keine Zuschauer auf das IVG-Gelände.

Fast 90 Teams aus Deutschland, Dänemark, Schweiz und den Niederlanden starten am Samstag ab 11.01 Uhr am Rallyezentrum in Bruchhausen-Vielsen, die BuBi-Organisatoren der Veranstaltergemeinschaft des AMC Asendorf und AC Verden erwarten dort ab 16.30 Uhr die ersten Teams wieder im Ziel. An der Spitze geht Dennis Rostek mit Co-Pilot Stefan Kopczyk im Škoda Fabia RS Rally2, gefolgt von dem Niederländer Yannick Vrielink und Daniel Rexhausen, alle auf Skoda Fabia RS auf die Strecke.

Lokalmatador Christian Riedemann, der das IVG-Gelände seit frühester Kindheit in- und auswendig kennt und hier schon manch sensationelle Zeit in den Asphalt brannte, will mit seinem kleinen, aber umso wendigeren Citroën C2R2 max. weit in die Spitze vordringen.

Von den Top Ten in der Ravenol DRC haben sich Niklas Pöttgen, Max und Felix Schumann, Tim Wacker und Jürgen Schmidt aufgemacht, um mit ihrer Punkteausbeute bi der Rallye Butt un Binnen die Chance zu bekommen die Führung in der Gesamtwertung zu übernehmen.

Im Sindermann Renault Rallye Cup haben vier Teams gemeldet, im DMSB Rallye Cup leider nur zwei.

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