Am vergangenen Wochenende läutete die STT den Endspurt im Meisterschaftskampf ein. Auf der Ardennen Achterbahn in Spa behauptete das Duo Terting/Frank ihre Führung in der Meisterschaftstabelle, gefolgt von Roland Hertner und dem Team Crossley-Wright/Schürmann. So äußerten sich die Fahrer zu ihren Leistungen:
Stimmen Rennen 1
Thomas Ambiel: Ich habe mich seh wohl gefühlt. Es ist eine Besonderheit mit einem so schönen Auto hier fahren zu dürfen. Die Strecke ist für das Auto hier ideal. Besonders im Infield haben wir mit unserer Aero ein Vorteil. Den Nachteil auf den Geraden gegenüber den großen Autos können wir im Infield wieder gutmachen. Das Rennen ist gut gelaufen. Auch mit dem Verkehr der unterschiedlichen Fahrzeuge hat es gut funktioniert. Nach vorne war nicht mehr möglich und nach hinten bestand eigentlich auch keine Gefahr.
Joachim Bölting: Ich habe versucht zunächst am Peter Terting näher dran zu bleiben. Dabei bin ich in der zweiten Runde einmal durchs Kiesbett. Dabei habe ich auch den Anschluss verloren. Da waren die Reifen och dreckig und ich habe mich in der Bus Stop gleich nochmals gedreht. Aber es hat ja zum Schluss ganz gut hingehauen. Ich konnte danach konstant durchfahren und den Rückstand auf P1 kontinuierlich wettmachen.

Peter Terting: Mein Stint war gut. Da hat alles geklappt. Ich habe versucht möglichst viel Vorsprung heraus zu fahren, dass Joachim uns nicht mehr einholen kann. Aber das hat nicht ganz geklappt. Am Ende war er doch wieder da.
Thomas Frank: Ich hatte noch gehofft, dass ich Joachim noch hinter uns halten zu können. Da habe ich aber einen Fahrfehler in der Schikane gemacht. Das hat einige Sekunden gekostet. Vielleicht wäre es ohne den Fehler am Ende enger gewesen. Aber Joachim ist halt ein echt guter Fahrer. Durch den Vorsprung, den Peter herausgefahren hatte, konnte ich P2 dann noch ins Ziel bringen. Mit Platz zwei sind wir heute zufrieden.
Roland Engstler: Ich habe heute mein Ziel erreicht, genau das, was ich wollte. Ich bin weiterhin in der Meisterschaft gut im Rennen. Ich glaube, dass ich auch durch die Ergebnisse etwas näher rangekommen bin. Jetzt wird es richtig spannend. Mit Zweikämpfen mit GT Autos habe ich mich eher rausgehalten, da war mir mein Sieg in der Division wichtiger. Als ich eine freie Runde hatte, war ich teilweise schneller. Aber riskieren wollte ich nichts.
Klaus Niesen: Am Nürburgring hatten wir schon Lunte gerochen, was mit dem Auto möglich ist. Deshalb haben wir uns im Vorfeld auf Spa besonders gefreut. Wir war schon am Donnerstag hier um noch zu testen, was sich als sinnvoll erwiesen hat. Gestern beim Quali konnten wir bei teilweise Regen gute Erfahrungen sammeln. Heute beim Rennen war es trocken. Ich hatte ein super Rennen. Alles ist nach Plan abgelaufen. Ich bin top zufrieden.
Michael Luther: Das Rennen war für mich im Prinzip emotionslos, da der Abstand nach vorne sowie auch nach hinten leider zu groß war. Nach zwei oder drei Runden war das Feld dann so geteilt, dass um mich herum niemand mehr war, mit dem ich kämpfen konnte. So fuhr ich im Grunde ein einsames Rennen. Das Auto war gut vorbereitet und lief gut.
Alex Lambertz: Im Training am Freitag hatten wir nur zwei gezeitete Runden. Wir sind leider ins Kiesbett .Dabei ist uns ein Radlager kaputt gegangen und hatten kein ABS mehr. Mit dem Rennen sind wir zufrieden, da wir gestern kein Setup herausfahren konnten. Beim Start mussten wir zu den vorderen Gruppen etwas abreißen lassen. Ich hatte danach aber schöne Fights mit dem Hyundai und den Aston Martin mit coolen Überholmanövern. Alles in allem war es ein cooles Rennen.
Rennen 2
Rolf Ludwig Becker: Wir sind ja vom Quali her auf P3 gestartet und konnten die Position auch relativ entspannt halten. Nach vorne hin war nicht mehr möglich. Das LMP Auto und der Mercedes waren einfach zu schnell. Nach hinten hatten wir ein gutes Polster, so dass ich auch ein bisschen gas rausnehmen konnte. Wir sind mit dem dritten Platz sehr zufrieden. Wir freuen uns auf den Nürburgring und hoffen auf ein schönes Finale.
Yannik Bohmann: Das war richtig geil heute. Im Training heute Morgen ist das Auto schon richtig gut gelaufen. Ich freue mich, dass das Auto heute super gehalten hat und ich ein schönes Rennen fahren konnte. Dadurch, dass ich jetzt schon ein paar Rennen mit TCR Autos gefahren bin, komme ich immer besser zurecht. Schön wäre natürlich, wenn noch ein paar weitere TCR Autos da wären, dann würde das noch mehr Spaß machen.
Roland Hertner: Ich bin sehr zufrieden. Heute habe ich vier GTs hinter mir gelassen. Das Auto war auch perfekt. Gestern war leider die Spur etwas verstellt und ich konnte nicht so richtig pushen. Aber jetzt im zweiten Rennen war es echt super. Meine Division habe ich souverän gewonnen und etwas Punkte gut gemacht. Jetzt schauen wir mal weiter bis zum Nürburgring.
Thomas Frank: Wie im ersten Rennen konnten wir wieder den zweiten Platz ins Ziel bringen und wertvolle Punkte für die Meisterschaft sammeln. Am Ende war es noch ein schöner Kampf mit dem M4 mit Michael Luther. Der ist mir ganz schön im Nacken geklebt. Über Funk wurde mir gesagt nur noch paar Sekunden. Im Rückspiegel wurde er immer größer. In der Letzten Kurve vor Start und Ziel bin ich in der Mitte geblieben, dass er nicht vorbei kommt. Letztendlich habe ich dann den zweiten Platz ins Ziel gerettet