Porsche und Ferrari teilen sich die Siege

An Jürgen Oehler (Porsche 992 GT3 Cup) führte in beiden Rennen der DMV STGT in Hockenheim kein Weg vorbei. Beide Durchgänge wurde an diesem Wochenende erstmals gemeinsam mit der FCD Racing Series ausgetragen.

Trotz starker Konkurrenz aus dem Ferrari-Lager war Jürgen Oehler im ersten Rennen nicht zu schlagen. Schnell setzte sich der Porsche-Pilot vom restlichen Feld ab und siegte mit über 15 Sekunden Vorsprung deutlich. Dahinter belegten Thomas Vital und Roger Tornborn (Ferrari 488 Challenge Evo) die weiteren Plätze. „Mit dem Wetter war es so ein bisschen Glückspiel. Wir hatten zunächst auf Slicks gesetzt, aber kurz vor dem Start noch umgewechselt. Ich konnte nach dem Start vorne wegfahren und hatte schnell Abstand. Ich rechnete damit, dass die Ferraris etwas näher dranbleiben, das war aber nicht der Fall. Ich freue mich über den Sieg“, befand Jürgen Oehler.

Ohne die 30sekündige Zeitstrafe im zweiten Durchgang hätte sich Jürgen Oehler erneut den Gesamtsieg geschnappt. So aber kam noch Vital am Porsche vorbei, während Tornborn dahinter das Ziel erneut als Gesamtdritter sah. Zumindest in der STGT Wertung holte sich Oehler den nächsten Sieg.

Thomas Vital (Ferrari 488 Challenge Evo) siegte vor Jürgen Oehler in Rennen 2 // Foto: Patrick Holzer

Mierschke mit Doppelsieg in der Cup TC
Mit zwei am Ende souveränen Klassensiegen feierte Nils Mierschke (Seat Cupra TCR) den perfekten Saisonabschluss. Im ersten Rennen rutschte noch Klassenkonkurrent Thomas Leyherr (BMW M2 CS) durch. Nach drei Runden hatte Mierschke die Ordnung wieder hergestellt und siegte mit 13,8 Sekunden Vorsprung auf Leyherr. Mit dem gleichen Resultat ging auch der zweite Durchgang zu Ende. „Für das erste Rennen hatte ich auf Regen gehofft, aber leider blieb es trocken. Da hatte ich leider keine Chance gegen die Ferraris. Deswegen habe ich mich in der ersten Runde etwas zurückgehalten und die Ferraris vorbeigelassen. Deswegen ist Tom durchgerutscht. Da war ich kurz auf P2 zurückgefallen, konnte ihn aber wieder relativ schnell einholen“, so Mierschke.

Nils Mierschke verabschiedete sich mit einem Doppelsieg in die Winterpause // Foto: Patrick Holzer

Erstmals saß Martin Günther am Steuer des BMW M4 GT4 F82, den eigentlich Philipp Pippig an den Start bringt. Mit Platz zwölf im Gesamtklassement fuhr Günther bei der Premiere in Rennen eins zum Klassensieg. Nach Platz zwei im ersten Durchgang schnappte sich Philip Klinkmüller (Porsche Cayman GT4 CS) am Samstagnachmittag den Klassenerfolg.

Santamaria und Klatte siegen in der Cup M
Das erste Rennen in der Cup M entschied Marco Santamaria im Seat Leon MK2 klar vor Clemens Klatte (BMW M3 E30 3,0) für sich. Dafür durfte Klatte im zweiten Heat über den Premierensieg in der Cup M jubeln.

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