Das Kundenteam der Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG geht von den Startpositionen neun und 15 in den 24-Stunden-Klassiker. Bereits am Mittwochabend hatten sich beide 911 GT3 R von Manthey im Qualifying den Einzug in die Hyperpole gesichert. Die zweigeteilte Session war am Donnerstag in der LMGT3-Klasse den 15 besten von 25 Teilnehmern reserviert.
Im Qualifying am Mittwoch kamen jeweils die Fahrer mit Bronze-Einstufung zum Einsatz. Im Porsche 911 GT3 R mit der Startnummer 91, der unter der Nennung von Manthey DK Engineering antritt, war dies der Brite James Cottingham. Im Schwesterauto von The Bend Manthey stellte sich der Australier Yasser Shahin der 30-minütigen Zeitenjagd. Cottingham profitierte in seiner letzten fliegenden Runde vom Windschatten anderer Fahrzeuge. Hierdurch konnte er im Mittelsektor des 13,626 Kilometer langen Circuit des 24 Heures die LMGT3-Bestzeit setzen und auf die vierte Position vor den zweiten Manthey-Porsche vorrücken. Shahin fiel zwar auf Position 15 zurück, am Ende qualifizierte er sich jedoch ebenfalls für die Hyperpole-Session.

Im ersten Hyperpole-Segment traten am Donnerstagabend die 15 schnellsten GT3-Rennwagen an. Den Porsche mit der Nummer 91 pilotierte Ayhancan Güven. Der türkische Porsche-Werksfahrer und amtierende DTM-Champion verbesserte sich in seiner dritten und letzten Zeitrunde auf Rang drei und sicherte damit den Einzug in die Hyperpole 2, das Finale der zehn Schnellsten. Dort übernahm sein Teamkollege Timur Boguslavskiy das Cockpit. Mit einer Rundenzeit von 3:55,610 Minuten konnte er sich persönlich steigern und abschließend Startplatz neun sichern.
Im Porsche 911 GT3 R mit der Startnummer 92 verpasste Riccardo Pera in der Hyperpole 1 als 15. den Sprung in das zweite Segment. Der Italiener teilt sich das Fahrzeug mit Yasser Shahin und Werksfahrer Richard Lietz aus Österreich.
Fahrerstimmen vor dem Rennen
Ayhancan Güven (Porsche 911 GT3 R #91): „Wir wollten in die Hyperpole-2-Sitzung kommen, dieser Plan hat funktioniert. Platz neun ist eine gute Ausgangsposition für das Rennen. Unser Porsche fühlt sich gut an und auch wir sind guter Stimmung. Doch die Konkurrenz ist mit 25 GT3-Fahrzeugen und zahlreichen Herstellern stark. Das macht es umso spannender.“
Yasser Shahin (Porsche 911 GT3 R #92): „Das Qualifying lief ganz schön stressig. Ich hatte gedacht, ich wäre mit meiner Rundenzeit bereits sicher in der Hyperpole, aber dann musste ich nochmal kämpfen. Doch ich bin immer wieder in Überholverkehr geraten – in Mulsanne lief ich auf einen Aston Martin auf, in Indianapolis musste ich an ihm vorbei. In meiner finalen Runde hat mich ein LMP2-Rennwagen in der letzten Schikane geblockt. Ich freue mich sehr, dass es für die Hyperpole 1 trotzdem noch gereicht hat. Startplatz 15 ist für uns ok.“