Walkenhorst Motorsport mit gutem Einstand bei NLS-Saisonauftakt

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Walkenhorst Motorsport mit gutem Saisonstart // Swoosh Motorsport Communications//Stefan Schneider

Beim Saisonauftakt der Nürburgring Langstrecken-Serie zeigte Walkenhorst Motorsport eine gute Performance und sammelte wichtige Daten in Vorbereitung auf das 24h-Rennen.

Nachdem der ursprünglich geplante Saisonauftakt aufgrund der Witterungsbedingungen abgesagt werden musste, startete die ADAC RAVENOL Nürburgring Langstrecken-Serie mit einer Woche Verspätung in die Saison 2026. Walkenhorst Motorsport setzte dabei gleich drei Fahrzeuge ein.

„Der Saisonauftakt war ein wahres Motorsportfest!“, so Teamgründer Henry Walkenhorst. „Durch den Start von Max Verstappen strömten viele Fans in die Eifel, das Wetter war für den März großartig und ein beeindruckendes Teilnehmerfeld ging an den Start.“

Die beiden Aston Martin-Werksfahrer Mattia Drudi und Christian Krognes steuerten dabei den Aston Martin Vantage GT3 mit der Startnummer #34. Drudi konnte sich auf einem starken vierten Startplatz qualifizieren. Im Rennen wurde der Aston Martin nahezu über die gesamte Distanz in packende Mehrkämpfe verwickelt und letztlich auf dem guten fünften Gesamtrang gewertet. Nur acht Sekunden fehlten dem Aston Martin auf Rang eins – ein äußerst enges Ergebnis nach vier Stunden Hochspannung in der Eifel.

Einen zweiten Aston Martin Vantage GT3 setzte das Team aus Melle in der SP9 Pro-Am-Klasse ein. Felipe Fernandez Laser, der 2023 das 24h-Rennen für sich gewinnen konnte, teilte sich das Fahrzeug mit Mateo Villagomez und Dennis Fetzer. Das Trio zeigte in ihrer Klasse eine gute Performance und beendete den 58. ADAC Barbarossapreis auf Rang zwei in der Klasse. In der Gesamtwertung reichte es im Rennen für den 14. Platz.

Zudem setzte Walkenhorst einen der neuen BMW M2 Racing in der dementsprechenden Cup-Klasse ein. Bennet Ehrl, der mit Walkenhorst Motorsport bereits einige Erfahrungen auf der Nordschleife sammeln konnte, und Nordschleifen-Neuling Maxim Felix Dacher steuerten den BMW. Das Duo fuhr auf Rang vier in der hartumkämpften Klasse.

„Wir haben mit allen Autos sehr ordentliche Resultate abgeliefert, auf die wir für die nächsten Rennen aufbauen können. Unser Ziel war es, ein fehlerfreies Rennen abzuliefern, um möglichst viele Daten für die Weiterentwicklung der Fahrzeuge und Pirelli-Reifen zu generieren. Mit der Teamleistung am gesamten Wochenende bin ich sehr zufrieden. Es gibt noch einiges zu tun aber wir wissen, woran wir arbeiten müssen und freuen uns schon auf unseren nächsten Einsatz auf der Nordschleife bei den ADAC 24h Qualifiers“, so Teamchef Jörg Breuer.

Den nächsten Renneinsatz absolviert Walkenhorst Motorsport beim Saisonauftakt des GT World Challenge Europe powered by AWS Endurance Cup in Le Castellet. Nur eine Woche später kehrt das Team bei den ADAC 24h Qualifiers auf die Nordschleife zurück.