PROsport Racing mit Großaufgebot auf der Nordschleife

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PROsport Racing stellt die Weichen für 2026 // Foto: PROsport

PROsport Racing stellt die Weichen für 2026: GT3-Aufstieg für Dumarey, schlagkräftiges GT4-Trio und neue Projekte in der Pipeline.

Den wohl spannendsten Schritt macht Guido Dumarey. Der Belgier, der sich in den vergangenen Jahren mit GT4-Einsätzen auf der Nordschleife das nötige Rüstzeug geholt hat, steigt in die GT3-Klasse auf – und nimmt seinen Sohn Maxime mit. Dieser holte 2023 mit PROsport Racing den NLS-Titel in der SP9 Pro-Am und bringt damit wertvolle GT3-Erfahrung ins gemeinsame Cockpit des Aston Martin Vantage GT3. Guido Dumarey wird darüber hinaus auch beim 24h-Rennen am Start sein.

In der SP10-Klasse setzt PROsport Racing auf ein eingespieltes Trio: Jörg Viebahn, Anton Abée und Yannik Himmels treten in allen zehn NLS-Läufen mit dem Mercedes-AMG GT4 an – ein Aufgebot, das in der durch Reglementanpassungen aufgewerteten GT4-Klasse für Ergebnisse ganz vorne gut sein sollte. Ab dem zweiten Lauf ergänzt ein zweites Fahrzeug das Programm, um weiteren ambitionierten Fahrern eine professionelle

Einsatzmöglichkeit zu bieten.

Eine feste Größe bleibt PROsport Racing im Permit-Bereich. Mit einem BMW 328i in der VT2-Rwd-Klasse führt der Rennstall eine Tradition fort, die Namen wie Earl Bamber, Kelvin van der Linde und Robert Kubica hervorgebracht hat. 2026 nutzen unter anderem Lamborghini-Werksfahrer Sandy Mitchell und ADAC GT Masters-Pilot Max Reis die bewährte Plattform für ihre Nordschleifen-Lizenz.

Für das ADAC GT Masters schnürt PROsport Racing aktuell ein Paket mit dem Mercedes-AMG GT3 Evo // Foto: Juan Rueda//Cultura Racing

Auch abseits der Nordschleife wächst das Programm: Für das ADAC GT Masters schnürt PROsport Racing aktuell ein Paket mit dem Mercedes-AMG GT3 Evo, das sich an aufstrebende Fahrer aus dem nationalen und internationalen GT-Rennsport richtet. Für den letzten Cockpitplatz befindet sich das Team in fortgeschrittenen Gesprächen.

„Unser Programm ist zu über 90 Prozent geschnürt. Für uns gilt Qualität vor Quantität – aber als Racer haben wir natürlich noch das ein oder andere spannende Projekt in der Pipeline“, so Marc Hennerici Geschäftsführer PROsport Racing.

„Die Breite unseres Aufgebots ist das Ergebnis konsequenter Arbeit. Ob Gentleman-Driver oder aufstrebender Nachwuchspilot – wir bieten eine professionelle Plattform auf jedem Niveau“, erklärt Christoph Esser, Senior Advisor.

Die NLS-Saison 2026 startet am 14. März. Das 24h-Rennen findet vom 14. bis 17. Mai statt.