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Spezial
Tourenwagen Trophy in vor ihrer 27. Saison |
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Promoter
Rolf Krepschik sieht STT gut aufgestellt |
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Die Spezial-Tourenwagen Trophy startet unter dem Namen STT H&R Cup in ihre 27. Saison. Die meisten der festen Starter aus der letzten Saison sind wieder
mit an Bord. Dane- ben dürfen aber erfreulicher- weise auch zahlreiche neue festeingeschriebene Starter
in der Serie begrüßt werden.
Auto-rennsport.de sprach mit Promoter Rolf Krepschik über die vergangene Saison, sowie über Ziele und Wünsche zur bevorstehenden Saison 2012. |
| © Jürgen Holzer |
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| Promoter
Rolf Krepschik im Gespräch mit Patrick Holzer |
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Schon bald beginnt die neue Saison. Doch schauen wir zunächst einmal ins letzte Jahr zurück. Angesichts einer Vielzahl neuer Piloten und gesteigerter Starterzahlen müsstest du eigentlich zufrieden gewesen sein?
Ja, grundsätzlich bin ich sehr zufrieden, denn es war noch einmal eine Steigerung zum letzten Jahr und natürlich mit der Hoffnung, von den neuen Fahrern und Teams auch einige dauerhaft an die STT zu binden.
Der Kampf um die Meisterschaft war enorm spannend. Hast du mit Joachim Bunkus als Titelträger gerechnet oder hattest du jemand anderes auf dem Zettel?
Wer einmal in einem Rennauto um eine Meisterschaft gekämpft hat, weiß, dass der Sportwagen welcher in Zuffenhausen vom Band läuft auf Grund seiner Rennwagentauglichkeit die wenigsten Ausfälle, wenn überhaupt, zu verbuchen hat. Wenn dann noch ein guter Driver am Lenkrad dreht und die Klassenstärke gegeben ist, steht der Meisterschaftfavorit klar fest. Dass es nun mit Joachim Bunkus gleich ein betagtes und selbst aufgebautes Fahrzeug schafft, zugegeben mit einem sehr starken Fahrer, ich konnte es selbst in meiner aktiven Zeit des Öfteren erleben, ist umso bemerkenswerter. Es zeigt aber auch deutlich, in der STT kann jeder gewinnen, wenn alles passt, wobei das Können und die Zuverlässigkeit eine ganz wichtige Rolle spielt.
Welches Gesamtfazit würdest du für die abgelaufene Saison ziehen?
Eine klare Erkenntnis habe ich aus dieser Saison gezogen und die heißt: Die STT sollte eigenständig über die Saison kommen, das muss mein Ziel sein. Alleine die beiden vermeidbaren Unfälle aus Spa mit Ottersen und Kuismanen, welche beide unverschuldet und durch Unaufmerksamkeit von Fahrern und Fahrerrinnen einer mitfahrenden Fremdserie aus dem Rennen genommen wurden, im Fall von Kuismanen sogar mit einem kapitalen Totalschaden, dürfen sich nicht wiederholen. |
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Patrick Holzer |
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Wie im Vorjahr
startet die STT bei den Bosch Hockenheim Historic in die
Saison |
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Schauen wir nach vorne. Welche Erwartungen hast du an die kommende Saison?
Wer mich aus meiner langen aktiven Zeit kennt weiß, dass ich für harten aber fairen Motorsport stehe und meine Aufgabe als Organisator besteht auch darin, eine fair miteinander umgehende Renngemeinschaft über die Saison zu bringen, möglichst unfallfrei und ohne Proteste. Natürlich möchte ich die Teilnehmerzahl gegenüber dem Vorjahr wieder steigern und neue Teams dazu bekommen um auch wirtschaftlich etwas mehr Boden unter den Füssen für die Zukunft zu haben.
Was war dir wichtig bei der Zusammenstellung des Rennkalenders 2012?
Mehr Veranstaltungen in Deutschland, Spa unbedingt dabei zu haben und auf hochwertigere Veranstaltungen zu setzen, mit vollen Fahrerlagern, Zuschauer auf den Tribünen und weiteren spektakulären Rennserien im Programm. Weiterhin ist es gut, wenn die Termine in einem gewissen Abstand terminiert sind, da haben wir mit sieben Veranstaltungen in sieben Monaten ein gute und glückliche Wahl getroffen.
Welche Schwierigkeiten gibt es heute für einen Serienveranstalter bei der Auswahl der Veranstaltungen?
Die Lautstärke und der Preis sind das Thema schlecht hin. Um beispielsweise in Zandvoort fahren zu können, müssten wir einen Wahnsinnspreis bezahlen um bei einer der sehr wenigen Großveranstaltungen ohne Lärmbeschränkung mitfahren zu können. Aber auch andere Rennstreckenbetreiber oder deren Landesregierungen ziehen nach und somit wird die Luft im Allgemeinen immer dünner. Ich denke, ein Rennwagen ohne Sound ist kein richtiger Rennwagen und ein Rennen für Zuschauer mit Elektroautos ohne Geräusche kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen. Aber auch das Preisgefüge nimmt immer größere Ausmaße an, wobei es bei den Rennstreckenbetreibern auch weiterhin an erster Stelle stehen sollte, nämlich Rennen zu veranstalten. Danach kommen Industrie, Fahrerlehrgänge, Musikveranstaltungen etc. |
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Patrick
Holzer |
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Als
Titelverteidiger geht Joachim Bunkus ins Rennen |
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Kann man schon etwas zur Resonanz hinsichtlich der Starter 2012 sagen?
Mit über 30 festen Einschreibungen kann ich mehr als zufrieden sein und zeigt mir, dass unser Weg der richtige ist. Wir haben allerdings auch eine Menge neuer Fahrer dabei, die wir, ganz nach dem alten Schema in unsere heile STT Welt integrieren wollen. Was mir immer noch etwas Sorgen bereitet ist die Tatsache, dass die unteren Klassen immer mehr wegbrechen. Erst waren es die 1300erter, dann die 1600erter, jetzt scheint es sich in der 2 Liter Klasse auszubreiten. Das müssen wir verhindern.
Mit den Bosch Hockenheim Historic startet die STT gleich mit einem richtigen Highlight in die Saison. Wie beurteilst du den Stellenwert dieser Veranstaltung?
Nachdem diese Veranstaltung nun wieder von der Hockenheim Ring GmbH unter Mithilfe des Badischen Motorsportclubs selbst organisiert wird, ist diese Veranstaltung einer der wenigen Großveranstaltungen in Hockenheim geworden und mit dem Unternehmen Bosch als Werbepartner noch einmal ein Stück gewachsen. Ein super Programm mit lauter Höhepunkte, zumindest was die älteren Fahrzeuge anbetrifft. Es macht mich stolz mit unseren Fahrzeugen hier dabei sein zu dürfen, denn die Anfragen derer, die es gerne möchten, ist lang.
In der abgelaufenen Saison waren relativ viele junge Fahrer und Fahrerinnen im Starterfeld der STT zu finden. Sogar ein eigenes Rookie Team nahm am Wettbewerb teil. Ist für 2012 wiederum gerade für junge Fahrer in der STT ähnliches geplant?
Genau das ist ein wesentlicher Bestandteil der neuen STT, junge Leute müssen sich etablieren und wir werden alles dazu beitragen, dieses auch möglich zu machen. Das heißt, eine Juniorwertung bis 24 Jahre, aber auch geringes Startgeld. Das Rookie Auto, der Opel Astra OPC, aus letztem Jahr stellt die STT auch in der neuen Saison zur Verfügung. Mit Domenic Bendix ist auch ein Pilot schon fest gesetzt, einen weiteren oder eine weitere Person werden wir kurzfristig noch benennen. Das Projekt wird von namhaften Unternehmen begleitet und ermöglicht somit einen Startpreis für die Piloten von 750,00 Euro pro Rennlauf. Darin ist alles enthalten bis auf Kraftstoff. |
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Jürgen
Holzer |
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Rookiesiegerin
Alexandra Irmgartz ist wieder mit an Bord |
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Vier junge Damen mischten in der Saison 2011 in der STT in der sogenannten Männerwelt Motorsport kräftig mit. Ein für dich erfreulicher Trend?
Auf jeden Fall, auch wenn die Männer im Verhältnis wohl noch lange die Oberhand behalten werden, ist es wünschenswert, wenn auch die Damen kräftig am Lenkrad drehen. Vielleicht locken wir die junge Garde mal mit einem zusätzlichen Damenpokal.
Wie würdest du als Promoter einem Dritten gegenüber die Spezial Tourenwagen Trophy charakterisieren?
Eine im 27. Jahr im deutschen Motorsport etablierte Amateur Rennserie auf hohem Niveau mit vielfältigen und spektakulären Rennfahrzeugen, verteilt in mehreren Klassen, mit fairem und kameradschaftlichem Umgang.
Wie sieht es mit der Unterstützung durch Werbe- und Förderpartner aus? Kann man dazu zum jetzigen Zeitpunkt schon etwas sagen?
Ich bin stolz darauf, alle Werbepartner sind an Bord geblieben, wir konnten sogar noch einige hinzu gewinnen. Natürlich können es nie genug sein, aber es ist mir wichtig, dass wir mit fast allen Partnern eine sehr lange Verbundenheit haben, teilweise schon über 20 Jahre. Wo gibt es sonst noch so etwas Wunderbares? Dafür auch an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön, denn ohne diese Hilfen wäre ein Rennbetrieb auf diesem Niveau und für das momentan geltende Startgeld nicht möglich! An dieser Stelle sei der Hinweis erlaubt: Die Werbefläche auf der Frontscheibe ist noch zu vergeben!
Wünschen darf man sich bekanntlich was. Ob es eintritt ist eine andere Frage. Wenn du aber drei Wünsche frei hättest, was würde sich der Promoter Rolf Krepschik für die Saison als Wünsche aufschreiben?
Gesundheit und eine für alle unfallfreie Saison, ein Bekenntnis der Teilnehmer zur STT, weitere Damen und Herren als Teilnehmer begrüßen und langfristig binden zu können. |
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Patrick Holzer |
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STT Champion
2010 Michael Bäder kehrt im BMW M3 V8 zurück |
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Patrick Holzer |
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Artikel vom 11.03.2012
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