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STT Historie |
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Die Frage nach den Gesamtsiegen |
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Der Winter ist die Zeit der Statistikfreaks. Wenn die Motoren ruhen, bliebt endlich Zeit die gesammelten Daten
zu sichten und auszuwerten. Meist sind es die Gesamtsieger, die in Erinnerung bleiben. Doch wer hat überhaupt und wenn ja wie viele Siege auf dem Konto? Bei der langen Seriengeschichte der Spezial Tourenwagen Trophy verliert man schon einmal den Überblick. Grund genug um mal einen Blick in die Vergangenheit zu werfen. |
| © Patrick Holzer |
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| Die Herren haben gut Lachen. Hier stehen 48 Gesamtsiege |
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Doch zunächst gilt es die eine oder andere Hürde zu überwinden. In 26 Jahren Spezial Tourenwagen Trophy sind einige Ordner an Ergebnislisten zusammengekommen. Dazu fehlen ausgerechnet die Anfangsjahre der Serie von 1986 bis 1990. Erst danach kann die Recherche losgehen (daher an dieser Stelle der Aufruf. Wer STT Ergebnisse aus dieser Zeit hat, bitte melden). Ein weiteres Problem liegt in den Jahren 1986 bis 1993. Damals wurde im Gegensatz zu heute in zwei Feldern gestartet. Zunächst waren die Fahrzeuge bis 1300 ccm und 1600 ccm bzw. bis 2000 ccm und über 2000 ccm unter sich. Als die Starterzahlen mehr und mehr zusammenschmolzen, wurden die Divisionen erneut neu eingeteilt. Da die beiden kleinen Hubraumklassen immer noch hohe Starterzahlen hatten, wurden diese getrennt. Nun gingen die 1300 ccm und 2000 ccm Fahrzeuge gemeinsam auf die Piste. Die 1600er und die hubraumstärksten Fahrzeuge bildeten das andere Feld. Erst seit der Saison 1994 trat die Spezial Tourenwagen Trophy in einem gemeinsamen Feld an. Das soll der Anfangspunkt unserer statistischen Reise sein. |
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Patrick Holzer |
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Wolfgang Schrey liegt bei den Siegen auf Gesamtrang drei |
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40 Gesamtsieger seit 1994
Seit dieser Zeit trugen sich 40 Fahrer und neun verschiedene Fahrzeugmarken in die Siegerlisten ein. Mit sechs Fahrern hatte die STT 2011 so viele Gesamtsieger wie zuletzt 2005. Besonders abwechslungsreich war jedoch die Saison 2002. Damals teilten neun Fahrer die insgesamt 14 Siege unter sich auf. Eher mager war das Jahr 2008, als mit Pertti Kuismanen und Michael Schrey nur zwei Fahrer ganz oben auf dem Treppchen standen. Dennoch reichte es für beide nicht, den Rekord der meisten Siege pro Saison zu brechen. Beide Piloten kamen auf sechs Rennsiege. Dennoch findet sich der finnische STT Pilot an der Spitze wieder. 1997 gelangen ihm mit seinem spektakulären Audi 90 GTO sieben Gesamterfolge. Nur ein weiterer Pilot war ebenso erfolgreich und das sogar gleich zweimal. Wolfgang Schrey, alias Miguel Monte, eroberte in den Jahren 2000 und 2001 ebenfalls siebenmal die oberste Stufe des Treppchens. |
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Pertti Kuismanen liegt bei den Siegen klar vorne |
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Pertti Kuismanen ist der Rekordsieger
Erfolgreichster STT Fahrer ist aber dennoch Pertti Kuismanen. Auf Chrysler Viper und Audi 90 GTO holte der schnelle Finne stolze 30 Rennsiege. Dahinter folgen derzeit Michael Schrey (24 Siege), Wolfgang Schrey (23) und Willi Herold (12). Dabei wurde dem Audi Piloten in Zandvoort sogar ein Sieg „geklaut“. Da die STT im Jahr 2000 auf dem holländischen Dünenkurs zu laut war und nicht alle Fahrer antreten durften, wurde das Rennen nicht gewertet. Noch liegt der Audi-Pilot auf dem vierten Rang der Bestenliste. Doch René Snel und Daniel Schrey schoben sich bis auf einen Sieg heran. Die beiden STT Klasse 1 Piloten haben derzeit elf Gesamtsiege auf dem Konto. Damit verdrängten sie Dr. Klaus Nesbach (10 Siege) auf den siebten Rang. Die weiteren Piloten sind Otto Altenbach (8), Edy Kamm (6) und Jürgen Alzen (5). STT Vizemeister Christopher Gerhard ist in der Bestenliste übrigens auf Platz vierzehn zu finden. Dem Viersener gelangen bisher vier Rennsiege. Von den in diesem Jahr aktiven Piloten konnte sich außerdem noch Rolf Rummel in die Siegerlisten eintragen. Der STT Rekordmeister hat seit der Zusammenlegung der Felder zwei Gesamtsiege geholt. Noch einer findet sich in der Siegerliste wieder – und das mit einem Fahrzeug, von dem man es eher weniger vermuten würde. Rolf Krepschik, STT Serienorganisator, schnappte sich 1995 mit seinem 1600er Golf einen Gesamtsieg. Bei strömendem Regen düpierte er auf dem kleinen Kurs des Hockenheimrings die gesamte Konkurrenz. |
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Rolf Krepschik holte den einzigen VW Gesamtsieg |
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Porsche ohne Konkurrenz
Für Volkswagen ist es bis dato der einzige Gesamtsieg in der STT. Ganz vorne liegt Porsche mit 104 Gesamtsiegen, wenn auch die Bilanz in der abgelaufenen Saison nicht ganz so gut war. Nur zweimal stand ein Porschepilot ganz oben. Eine schlechtere Bilanz wiesen die Zuffenhausener nur 2006 und 1997 aus. Während es 2006 wenigstens ein Sieg zu feiern gab, blieb die erfolgsverwöhnte Marke 1997 sogar ganz ohne Sieg. Dahinter liegt Audi mit 35 Erfolgen vor Chrylser (21 Siege) auf Rang zwei. Auf Rang vier folgt der Kleinserienhersteller Stealth Cars, der es mit Pilot Dr. Klaus Nesbach auf zehn Gesamtsiege bringt. Der Sieg von Florian Stoll in Zolder war der erste Mercedes-Sieg in der STT seit dem Jahr 2001. Damals gewann Kurt Thiim zwei Rennen auf einem Mercedes 190E Evo II. Durch den Gesamtsieg von Florian Stoll schob sich Mercedes in der ewigen Rangliste an BMW (8) vorbei und bringt es nunmehr auf neun Siege. Weitere Gesamtsiege gingen noch an Opel (7) und Chevrolet (3). |
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Gerd Dobersch (ganz links) holte fünf Gesamtsiege für Opel. Rechts im Hintergrund
steht H&R Chef Heinz Remmen |
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Patrick Holzer |
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Artikel vom 07.01.2012
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